[Konzert] Eagulls – Hafenklang (22.4.)

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Diese fünf Musiker kommen aus Leeds. Und sie sind wütend. Sehr wütend. Anfang des Jahres schrieben sie sich in einem Manifest alles von der Seele, was ihrer Meinung nach im Musikbusiness schief läuft. Kurz gesagt: alles. Und nachdem sie es sich so mit wirklich jedem versaut haben, lässt’s sich umso unbeschwerter die Sau raulassen. Was im Fall der Eagulls bedeutet, fantastischen Punkrock zu machen, der einem die Schuhe auszieht. Ihr selbst betiteltes Debüt ist nicht weniger als eine Offenbarung, die nervöse Single „Nerve Endings“ jetzt schon einer der Songs des Jahres. Was für eine rohe Kraft in diesen Songs liegt, ist kaum zu glauben. Hallo New York Dolls, hallo The Damned, hallo für immer 1977. Mit einer frischen Zielstrebigkeit, die auch bei Indiegitarrenhörern die Relevanz-Alarmglocken schrillen lassen muss.

Wann: Di, 22.4., 20.30 Uhr
Wo: Hafenklang
Wieviel: 15 Euro

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[Album] Beck – Morning Phase

140117-beck-morning-phase-cover-artMan kann Beck Hansen nicht vorwerfen, dass er jemals das gleiche Album zweimal aufgenommen hätte. Allerdings lassen sich manche seiner Platten in sinnvolle Zusammenhänge ordnen: So gehört das hedonistisch-elektronische „Midnite Vultures” irgendwie zu „Odelay”, das folkige „Mutations” zu „One Foot In The Grave”. „Morning Phase” hingegen erinnert am stärksten an „Sea Change” von 2002, jenes schmerzensschwere Trennungsalbum, auf dem Beck erstmals jeder Sinn für Ironie abhanden gekommen war: Das war ernst. „Morning Phase” greift im gedrosselten Tempo, mit meist folkigem Instrumentarium und neoklassischen Streicherarrangements von Becks Vater David Campbell, diese Stimmung erneut auf, auch wenn er diesmal weniger persönlich als ansatzweise entrückt klingt: Songkunst von einem, der auszog, um nie stehenzubleiben.

“Morning Phase” ist bereits bei Capitol Records erschienen.

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[Konzert] WhoMadeWho – Mojo Club (12.4.)

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Irgendwo zwischen Club und Konservatorium ist die dänische Band WhoMadeWho auf den Plan getreten. Sänger Jeppe ist ausgebildeter Jazz-Gitarrist, Schlagzeuger Tomas außerdem Produzent und DJ. Zusammen ergeben die verschiedenen Einflüsse hibbelig-tanzbare Popmusik mit vernehmlichem Indierock-Einschlag. Ihr aktuelles Album „Dreams” ist wiedererkennbar WhoMadeWho und damit wieder gut gelungen: Hier wird Disco noch handgemacht.

Wann: Sa, 12.4., 20 Uhr
Wo: Mojo Club
Wieviel: ab 19,40 Euro

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[Konzert] Blood Red Shoes – Uebel & Gefährlich (12.4.)

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Nach zehn Jahren als Band und vier Alben würde man Laura-Mary Carter und Steve Ansell Anflüge von Altersmilde nachsehen. Sie selbst sich nicht: Ihr selbstbetiteltes aktuelles Album ist ein extrem rohes Punkalbum, das lauteste ihrer Karriere. Das Duo aus dem englischen Seebad Brighton (früher Hit: „It’s Getting Boring By The Sea”) hat sich für die Aufnahmen nach Berlin verzogen, schließlich erwies sich das von Bowie bis Phoenix für einige Musiker bereits als gute Idee. „Blood Red Shoes” ist Rotzrock mit teils metallischem Geriffe, aufs Nötigste reduziert, aber mit maximaler Dringlichkeit vorgetragen. Das Boy-Girl-Gespann – er an den Drums, sie an der Gitarre, beide am Mikro – ist zwar eine der tourfreudigsten Bands im Vereinigten Königreich, von routinierter Langeweile ist aber zum Glück bei den Blood Red Shoes keine Spur.

Wann: Sa, 12.4., 21 Uhr
Wo: Uebel & Gefährlich
Wieviel: 24,85 Euro

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[Konzert] SOHN – Uebel & Gefährlich (11.4.)

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Seelenvolle Maschinenmusik haben in den vergangenen Jahren einige Zeitgenossen fabriziert, etwa James Blake mit waidwundem Songwriter-Dubstep. SOHN, ein anonymer Londoner mit Wahlheimat Wien, ist noch so ein Künstler, der zwischen R’n'B und Elektronik sein Revier absteckt. Sein Debüt „Tremors” ist klug ausformulierte Popmusik, die häufig auch in herkömmlicheren Arrangements funktionieren würde. Die klangverliebte und experimentierfreudige Produktion allerdings macht diese Songs so spannend: Die Beats sind nicht von der Stange, Cuts und Samples dienen als Instrumente. Alles ist an seinem Platz, dazu singt SOHN mit klarer Stimme. Die Qualitäten des Newcomers haben sich im Kollegenkreis rumgesprochen: Für Banks produzierte er deren Hit „Waiting Game”, Rhye und Lana Del Rey ließen sich von ihm remixen.

Wann: Fr, 11.4., 20 Uhr
Wo: Uebel & Gefährlich
Wieviel: ab 21,20 Euro

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[Konzert] Hauschka – Nochtspeicher (8.4.)

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Kurz nach dem Release seines Albums „Abandoned City“ kommt Volker Bertelmann alias Hauschka nach Hamburg, um die Songs live vorzustellen. Dabei löst sich bei ihm die Idee des „Songs“ immer schnell auf. Der Pianist arbeitet mit soundverändernden Gegenständen und variiert das Grundrauschen seines Instruments, seiner fundamentalen Klänge. Die Reibung, die Feuer erzeugt: Seine klassische Ausbildung und sein popkulturelles Verständnis. Chopin meets Michael Mayer, um mal kurz die Leitplanken auszuleuchten. Mit seiner fragilen Energie, der Schönheit der Ideen, gilt Hauschka als Träger der Flamme, die John Cage, Eric Satie und Steve Reich entzündet haben. Er lässt sie live prächtig flackern.

Wann: Di, 8.4., 19.30h
Wo: Nochtspeicher
Wieviel: ab 18 Euro

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[Konzert] Wild Beasts – Knust (7.4.)

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Wild Beasts haben sich über wenige Alben von einer stilvollen Gitarrenpopband zum nicht minder gelungenen Elektronik-Outfit gewandelt. „Present Tense”, ihre aktuelle Platte, ist ein synthetischer Songreigen, menscheln tut es meist nur in Hayden Thorpes wandelbarer Stimme: mal Falsett, mal schwer beherrschtes Knurren. Ihre Vergangenheit als konventionelle Band taucht oberflächlich in ein paar rhythmisch eingesetzten Postpunkgitarren auf, in der Treue zu eher traditionellen Songstrukturen ist sie allerdings noch deutlicher zu spüren. Auch wenn sich die Mittel geändert haben, ist der Zweck doch der gleiche geblieben: Pop mit leicht düsterer Unterströmung zu machen, ob die Beats nun programmiert oder live gespielt sind. „Present Tense” ist eine einfallsreiche Gemeinschaftsarbeit, die einem live unterhaltsam auseinandergesetzt wird.

Wann: Mo, 7.4., 21 Uhr
Wo: Knust
Wieviel: ab 21,05 Euro

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[Konzert] Metronomy – Große Freiheit 36 (7.4.)

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Mit dem letzten Album „The English Riviera” erschlossen sich Metronomy neue Hörerschichten – neben Indie-Tanzmäusen auch britische Tourismusbeauftragte, die den sachten Sarkasmus im Loblied auf die angelsächsische Seaside geflissentlich überhörten. Der Nachfolger „Love Letters” führt den trockenen Achtziger-Popsound fort, mit dem Bandkopf Joseph Mount „The English Riviera” von den elektronischeren Frühwerken der Band abgesetzt hatte. Noch immer pochen Basslinien ohne nennenswerten Raumklang durch analog-digitale Pop-Hybriden, darüber singt Mount mit eher zweckmäßiger als beeindruckender Stimme. Unterstützung kommt von Girl-Group-artigem Backgroundgesang im Titeltrack oder Stücken wie „Month Of Sundays”. Metronomy verbinden die Präzision und das erstaunliche Popkalkül einer Band wie Phoenix mit typisch britischer Lakonie und Tristesse. Die Euphorie der französischen Kollegen ist Mount dann doch fremd – da hilft auch der aktuelle Wohnsitz Paris nichts. Klingt trotzdem gut.

Wann: Mo, 7.4., 20 Uhr
Wo: Große Freiheit 36
Wieviel: N.N.

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[Konzert] Ugly Duckling – Waagenbau (2.4.)

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Zwei MCs und ein DJ – ihren HipHop mögen Ugly Duckling klassisch, und zwar seit mittlerweile über 20 Jahren. Das Trio kommt aus Kalifornien, hat aber mit klassischem Westcoast-HipHop und Gangsta-Rap nichts zu schaffen. Ihre Einflüsse liegen eher im Native-Tongues-Umfeld von A Tribe Called Quest oder De La Soul, die Beastie Boys hört man ebenso raus. Dizzy Dustin, Andy Cat und Young Einstein feiern mit Skills, Beats und Scratches eine nostalgische HipHop-Fete – party like it’s 1993!

Wann: Mi, 2.4., 21 Uhr
Wo: Waagenbau
Wieviel: ab 16,10 Euro

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[Konzert] Joan As Policewoman – Uebel & Gefährlich (29.3.)

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Indierock ist als Genre zu klein für die Multiinstrumentalistin Joan Wasser, aka Joan As Policewoman. Die Singer-Songwriterin war früher in zweiter Reihe bei Antony & The Johnson oder Rufus Wainwright mit von der Partie, mittlerweile hat sie sich mit einer respektablen Solokarriere aus deren Schatten gelöst. Diesen Monat erscheint ihr viertes Album „The Classic“, das mit Songs wie „Holy City“ auch authentischen Uptempo-R’n’B klassischer Prägung zum Besten gibt.

Wann: Sa, 29.3., 20 Uhr
Wo: Uebel & Gefährlich
Wieviel: ab 24,25 Euro

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