[Konzert] Waxahatchee – Aalhaus (21.6.)

YouTube Preview Image

Dass die von Jenny Lewis angeführte, kalifornische Indierockband Rilo Kiley zu Katie Crutchfields Vorbildern gehört, kann man durchaus hören. „Cerulean Salt”, das zweite Album unter dem Namen Waxahatchee, ist ehrlich ohne unfreundlich zu sein, ein bisschen wie Tagebuchschreiben an der E-Gitarre. Während andere Nachahmer aber mit wenig Songwritingtalent auskommen müssen, ist Crutchfield zu einer recht eigenständigen Künstlerin gereift, die man bald hoffentlich nicht mehr unter Zuhilfenahme holpriger Vergleiche vorstellen muss.

Wann: Fr, 21.6., 20 Uhr
Wo: Aalhaus
Wieviel: ab 10 Euro

  • MySpace
  • Facebook
  • Google
  • Live
  • del.icio.us
  • Technorati
  • Mixx
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Yahoo! Buzz
  • TwitThis
  • E-mail this story to a friend!
Thema-Icon Events, Musik Kommentar-Icon Keine Kommentare

[Track] Koreless – Last Remnants

  • MySpace
  • Facebook
  • Google
  • Live
  • del.icio.us
  • Technorati
  • Mixx
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Yahoo! Buzz
  • TwitThis
  • E-mail this story to a friend!
Thema-Icon Musik, Tracks Kommentar-Icon Keine Kommentare

[Album+Video] Beady Eye – Be

23071931»Wer will die neue Beady Eye, also der untalentiertere der Gallaghers, ihr wisst schon, besprechen?« Kaum ausgesprochen, duckt sich der Kollegenschwarm weg. Wer will es ihnen verübeln? Durch beide Spätwerke der Gebrüder Oasis bewegt man sich am besten nicht als Kritiker, sondern als Ultra, als eingefleischter Fan. Denn sonst käme man zu schnell zu dem unpopulären Schluss: So wirklich geil ist das alles einfach nicht mehr. Aber dann wird man beim nächsten Melt! von Thees Uhlmann und ähnlich Gallagher-Getreuen bestimmt mit heißem Pech übergossen. Und das im Sommer! Nein, schlecht sprechen mag man ohnehin gerade auch über den abgehangen exaltierten Liam nicht, immerhin ist der immer noch cool. Aber unter uns … Müssen es denn dauernd noch neue Alben sein, die allesamt vor den Neunzigern doch nur aussehen beziehungsweise klingen wie Pik sieben? Scheinbar schon. Und »Be« bemüht sich im Vergleich zu »Different Gear, Still Speeding« auch sehr hörbar, an den eigenen Trademark-Sound, ja, sogar -Song heranzukommen. Das Selbstzitat gilt allerdings nicht zu Unrecht als nicht gerade die Champions League der Kunst. Für genannte Ultras ist hier sicher viel drinnen, der Rest muss in heißem Pech baden. Was hat Britpop uns nur angetan?

“Be” ist bereits bei Sony erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

  • MySpace
  • Facebook
  • Google
  • Live
  • del.icio.us
  • Technorati
  • Mixx
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Yahoo! Buzz
  • TwitThis
  • E-mail this story to a friend!
Thema-Icon Alben, Musik, Musikvideo Kommentar-Icon Keine Kommentare

[Album+Video] Scout Niblett – It’s Up To Emma

23071965Sie war der wirre Traum aller Indie-Boys der frühen Nullerjahre: Scout Niblett. Ihre Musik ist hyperempfindsam, rumpelig, beseelt, verspult. Der Schritt aber, den beispielsweise CocoRosie mit gar nicht unähnlichem Sound gegangen sind, blieb bei der Engländerin aus. Warum eigentlich? Man weiß es nicht, fest steht, dass sie weitermacht. Kleine, aber auch nicht zu kleine Kreise treiben sie auch immer wieder nach Deutschland, so auch dieser Tage. Sollte man nicht verpassen. Das neue Album indes befeuert das System Niblett nicht wirklich neu, es hält eher die Glut am Köcheln. Fahrige Stücke, offene Enden, halbe Melodien werden diesmal nicht vom Drama zusammengehalten, sondern von einer soliden Lo-Fi-Ästhetik. Nicht ihre beste Platte, aber dennoch schön.

“It’s Up To Emma” ist bereits bei Drag City/Rough Trade erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

YouTube Preview Image
  • MySpace
  • Facebook
  • Google
  • Live
  • del.icio.us
  • Technorati
  • Mixx
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Yahoo! Buzz
  • TwitThis
  • E-mail this story to a friend!
Thema-Icon Alben, Musik, Musikvideo Kommentar-Icon Keine Kommentare

[Album] Daft Punk – Random Access Memories

23071798Schon scheiße, Daft Punk zu sein. Die Erwartungshaltung der Fans, das Gewohnte noch pointierter zu bekommen, kontrastiert mit dem Band-Anspruch, sich zu erneuern. Daft Punk sind 2013, nach ihrem »Tron«-Soundtrack-Flop, allerdings nicht gewillt, auf ewig der Gute-Laune-Klebstoff zwischen Disco und Techno zu bleiben. So weit, so positiv. Das Tragische: die Umsetzung. »Random Access Memories« ist ein heterogenes Featuring-Album, auf dem die Band selbst erschreckend abwesend wirkt. Logisch, dass manche Kritiker so etwas als vielzüngiges Meisterwerk stilisieren. Aber diese Strategie wird der eigenen Bedeutung womöglich gerechter als dem französischen Duo. Das hier ist ein ornamentreiches Zitathörbuch über die Einflüsse von Daft Punk. Ein verweisreiches Fest für Nerds, die sich sogar Frank Zander schönreden könnten. Der Rest, der Pop liebt, erlebt ein rätselhaftes Mucker-Funk-Rock-Album, das man von anderen Bands niemals würde hören wollen. Goodbye Springbreak, Autoscooter und Geburtstagsparty. Ihr werdet von dieser Platte nicht mehr mitkriegen, als ihr schon habt: die erste Single »Get Lucky«.

“Random Access Memories” ist bereits bei Columbia/Sony erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

  • MySpace
  • Facebook
  • Google
  • Live
  • del.icio.us
  • Technorati
  • Mixx
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Yahoo! Buzz
  • TwitThis
  • E-mail this story to a friend!
Thema-Icon Alben, Musik, Musikvideo Kommentar-Icon Keine Kommentare

[Video] Fractures – Twisted

YouTube Preview Image
  • MySpace
  • Facebook
  • Google
  • Live
  • del.icio.us
  • Technorati
  • Mixx
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Yahoo! Buzz
  • TwitThis
  • E-mail this story to a friend!
Thema-Icon Musik, Musikvideo Kommentar-Icon Keine Kommentare

[Konzert] Kings Of Convenience – Stadtpark (16.6.)

YouTube Preview Image

Eine Band, die sich „Könige der Bequemlichkeit” nennt, darf man nicht wegen mangelnder Arbeitsmoral schimpfen. Erlend Øye und Eirik Glambek Bøe sind Freunde seit Kindertagen und spielen Musik zusammen, wenn’s halt passt: In 14 Jahren Bandgeschichte sind dabei gerade mal drei Alben mit zupfigem, zaghaft gesungenem Akustikgitarrenpop zustandegekommen, das letzte vor vier Jahren trug den Namen „Declaration of Dependence”. Dabei ist das mit der Bequemlichkeit beim Wahl-Berliner Øye dann doch eine eher ungenaue Selbstbezichtigung: solo und mit der Indiepopband The Whitest Boy Alive ist er schon recht präsent. Dass Gastspiele mit den Kings Of Convenience hingegen ein eher seltenes Vergnügen sind, ist gar nicht so schlimm. Hauptsache, sie bleiben auch ein Vergnügen: für die beiden norwegischen Kumpels wie für ihre Zuhörer.

Wann: So, 16.6., 19 Uhr
Wo: Stadtpark – Freilichtbühne
Wieviel: ab 44,50 Euro

  • MySpace
  • Facebook
  • Google
  • Live
  • del.icio.us
  • Technorati
  • Mixx
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Yahoo! Buzz
  • TwitThis
  • E-mail this story to a friend!
Thema-Icon Events, Musik Kommentar-Icon Keine Kommentare

[Track] Julia Losfelt – Away

  • MySpace
  • Facebook
  • Google
  • Live
  • del.icio.us
  • Technorati
  • Mixx
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Yahoo! Buzz
  • TwitThis
  • E-mail this story to a friend!
Thema-Icon Musik, Tracks Kommentar-Icon Keine Kommentare

[Konzert] The Veils – Molotow (13.6.)

YouTube Preview Image

Mit recht wenig Fanfare erschien dieser Tage das vierte Album der Veils, charakteristisch für eine Band, die unverdient immer etwas unter dem Radar flog. Dass Songs wie „Guiding Light” und „The Tide That Left And Never Came Back” vom Debüt „The Runaway Found” nie Indiedisko-Klassiker geworden sind, ist ein fast tragisches Versäumnis. Dabei hat Sänger und Songwriter Finn Andrews eine sagenhafte Stimme und die Bühnenpräsenz eines jungen Nick Cave. Der angedüsterte Schwulstrock seiner Band steht auch auf „Time Stays, We Go” in voller Pracht. Das muss doch jetzt endlich mal jemand mitkriegen.

Wann: Mi, 13.6., 20.30 Uhr
Wo: Molotow
Wieviel: ab 17,70 Euro

  • MySpace
  • Facebook
  • Google
  • Live
  • del.icio.us
  • Technorati
  • Mixx
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Yahoo! Buzz
  • TwitThis
  • E-mail this story to a friend!
Thema-Icon Events, Musik Kommentar-Icon Keine Kommentare

[Track] Dead Times – Centuries

  • MySpace
  • Facebook
  • Google
  • Live
  • del.icio.us
  • Technorati
  • Mixx
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Yahoo! Buzz
  • TwitThis
  • E-mail this story to a friend!
Thema-Icon Musik, Tracks Kommentar-Icon Keine Kommentare