Uli Hoeneß, Kurt Beck und gewalttätige Jugendliche mit (oder ohne) Migrationshintergund
12. Januar 2008
Eines muss man dem vor allem von Sozialneidern oft als „Wurstfabrikant“ übel beschimpften Manager des FC Bayern München, Uli Hoeneß, ja wirklich zugute halten: Er trifft meistens die richtigen. Nach seiner betont sachlichen Kritik an den eigenen Fans („Das ist doch eine populistische Scheiße“) bezeichnete der stets unaufgeregt wirkende Fußballexperte den pfälzischen Ministerpräsidenten und SPD-Vorsitzenden Kurt („Bussi“) Beck nun im Fachblatt „Bild“ als „furchtbar“.
Damit hat Hoeneß (ganz unabhängig davon, worauf er sich nun tatsächlich bezog) natürlich nicht nur vollkommen recht, sondern der umtriebige Ulmer unterstrich erneut seinen steten und hehren Anspruch, niemals mit dem Strom zu schwimmen. Schließlich scheinen sich ja im Augenblick alle Interessensverbände mit mindestens drei Mitgliedern, linksextremistische Medien (taz, Spiegel, ARD) und ihre Mütter auf den von (wiederum) Mutter Natur nun wirklich nicht gerade übervorteilten hessischen Kollegen Roland Koch eingeschossen zu haben, der eigentlich nichts anderes tut, als dem hässlichen Deutschland eine angemessene Stimme, ja: ein Gesicht zu geben. Wie kann man das diesem tapferen Mann zum Vorwurf machen? Schließlich brodelt das Thema J.U.G.E.N.D.K.R.I.M.I.N.A.L.I.T.Ä.T. seit Jahren in uns allen, vergleichbar höchstens mit dem heißen Eisen „Rauchverbot in Gaststätten“.
Womit wir den Bogen zu Uli Hoeneß gespannt hätten: Der raucht nämlich weder in Gaststätten noch sonst wo. Und Opfer von gewalttätigen Jugendlichen (mit oder ohne „Migrationshintergrund“) wurde er nach aktueller Quellenlage auch noch nie.
Querschläger
1 Kommentar



















14. Januar 2008 um 23:02 Uhr
Marco Fuchs sagt,
Beim Neujahrsempfang des Bayern-Sponsors Hypovereinsbank soll Hoeneß demnach über Beck gesagt haben: “Der ist furchtbar. Unvorstellbar, was da bei den Heimspielen des 1. FC Kaiserslautern auf der Tribüne abging. Beck und seine Frau haben alles beleidigt, was aus München kam. Jetzt spielen die Gott sei Dank in der 2. Liga.” (www.spiegel.de)
Und auch damit hat er natürlich völlig Recht.