Jamie Lidell - Jim

jim.jpgBei Jamie Lidell kann man über die Qualität und die persönliche Verbindung zu seinen Alben unterschiedlicher Meinung sein, aber eines ist immer sicher: Er begreift sich in den ganz großen Zusammenhängen. Das „Super Collider“-Projekt mit Cristian Vogel war eines der gewagtesten und mitreißendsten Alben der letzten 20 Jahre, sein letztes Werk „Multiply“ aus dem Jahre 2005 eine Offenbarung. 2008 heißt es einfach nur „Jim“; Drei Buchstaben, aber eine ganze Welt dahinter. „Little Bit Of Feel Good“, die erste Single, sie weist den Weg. Jamie Lidell singt wie ein junger Gott und Stevie Wonder und Michael Jackson stehen ideell Pate. Gospel, Disco und Pop – Die drei übergroßen Schlagworte schlängeln, winden, räkeln sich um die verzückt-entrückte Stimme Lidells, dem in spielerischer Leichtigkeit der ganz große Wurf aus dem Ärmel fällt. Aufgenommen in Berlin, Paris und Los Angeles geht „Jim“ weiter, als es viele Jamie Lidell noch zugetraut hätten. Live immer, da ist er von manischer Präsenz umweht, dass es fast weh tut, aber auf Platte? Diese Intensität einzufangen, das ist der funkige Knackpunkt des Lidell.08 – Ein wunderbares Album, vom Größenwahn gezeichnet.

Jamie Lidell - “Jim” erscheint am 25.04.08 via Warp

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2 Kommentare bisher

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  1. 27. April 2008 um 09:55 Uhr

    gekko sagt,

    Cristian Vogel heisst der Mann, ohne “h” ;-)

  2. 27. April 2008 um 13:38 Uhr

    Marco Fuchs sagt,

    ist geändert ;-)

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