The Streets - Everything Is Borrowed

everythinWer hätte das gedacht? Vom großartigen Rabauken-Sound ist außer dem Track „Heaven For The Weather“ nichts, aber auch gar nichts übrig geblieben. Stattdessen dreht sich Mike Skinner nach dem Ritzer-Album „Hardest Way To Make An Easy Living“ wieder von innen nach außen und geht in die opulente Breite, fast philosophische Tiefe. Ernste Texte zu Gospel-Sounds und fast folkigen Klängen lassen den Ex-Geezer in einer Rolle erscheinen, die ihm in dieser Großartigkeit wohl keiner zugetraut hätte. Die des nachdenklichen Weltenerzählers, der mikroskopische Raps über traurige und perfekte Pop-Songs legt. Das macht zwar weniger Spaß als der Garage-Wahnsinn auf „Original Pirate Material“ oder das blendende Wummern auf „A Grand Don’t Come For Free“, aber über ein Album zu sagen, dass man vor Schönheit („Everything Is Borrowed“, „The Escapist“) fast losheulen möchte, ist nicht das Verkehrteste. Denn irgendwie feucht schimmern Augen immer.

“Everything Is Borrowed” erscheint am 26. September über Warner.

Den Song “The Escapist” gibt’s hier zum Downloaden und hier als Video.

Und gleich noch was zum Anschauen: Das Video zum Titeltrack “Everything Is Borrowed”.

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1 Kommentar bisher

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  1. 7. Oktober 2008 um 19:21 Uhr

    Zinni sagt,

    Durch das Album zieht sich irgendwie ein roter Faden der mich an meinen Lieblingssong von Mike Skinner erinnert: “Dry Your Eyes” von der “A Grand Don’t Come for Free”.

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