Bonaparte – Too Much

bonaparte“Do you want to party with Bona-A-Part-Eeeee?” Ein Fanal unserer irrlichternden Zeit, dass sich manche Menschen schon aufgrund eines einzigen Satzes genötigt fühlen, „Musik“ zu machen. So auch Bonaparte, der grotesk grandiose Fehlgriff des honorigen Staatsakt-Labels. Diese Mischung aus Rumpelrock mit Synthie-Geboller haben im Laufe der Geschichte bereits zweihunderttausend Bands zuvor versucht und sie waren ehrlich gesagt alle besser, als das, was einem auf „Too Much“ die Zeit stiehlt. Die wenigen catchy Slogans werden in schlimmstem Mittelstufe-Englisch immer und immer wieder repetiert, die musikalische Untermalung dessen ist mit „belanglos“ noch harmlos bezeichnet und natürlich wird der älteste aller Taschenspielertricks aus dem Ärmel geschüttelt: Keifend-quietischige Stimmen aus dem Verzerrer. Denn dies, so weiß der geneigte Vorstadtrebell, simuliert Auflehung, Protest, Anti. Oder „Ähntie-Ähntie“ wie es bei Bonaparte heißt. Das zu lange in der Sonne stehen gelassene Sahnehäubchen: Die Single „Too Much“ ist in ihrer geradezu widerwärtigen Einfältigkeit ein schlecht gerockter Anschein einer guten Idee. Dieses Album ist derart desaströs, dass man es gleich zweimal hintereinander hören muss, um sich zu vergewissern, dass man beim ersten Mal nicht schlecht geträumt hat.

“Too Much” ist am 29. August über Staatsakt/Indigo erschienen.

Mit freundlicher Genehmigung von intro.de

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Thema-Icon Alben,Musik Kommentar-Icon 2 Kommentare

2 Kommentare bisher

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  1. 5. Oktober 2008 um 12:12 Uhr

    ikke sagt,

    diese kritik geht daneben. die band ist schon ok

  2. 23. Oktober 2008 um 17:51 Uhr

    captian sagt,

    der meinung bin ich auch..finde das album überhaupt nich schlecht..vlt eintönig aber genau diese eintönigkeit kommt super rüber

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