Du durchsuchst derzeit das munitionen Archiv von November, 2008.

Financial Times Deutschland!

Als Angeber von Welt kaufen wir dich zwar, aber lesen dich nicht. Also so wie bei der TAZ, irgendwie. Aber dieser Tage sprang uns doch ein schöner Satz entgegen, den wir in dieser Klarheit nicht von dir erwartet hätten.

Wie kann es sein, dass Banken, deren Überleben einzig und allein vom Geld des Staates abhängt, diesem auch nicht vollständig gehören?

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Mr. Oizo – Lambs Anger

mr-oizoDieses Ed-Banger-Phänomen ist schon ein kurioses Phänomen: Technopuristen verachten beziehungsweise ignorieren das Pariser Radaulabel seit jeher, Indiekids hingegen raven zu den deftigen Sounds, als hätte es Daft Punk, Filterhouse und Big Beat nie gegeben. Neben vielen schnelllebigen (und nicht selten nervigen) In-yer-face-Platten sind die Franzosen aber auch immer wieder für positive Überraschungen gut.

Das neue Mr.-Oizo-Album ist eine Rakete. Nach der letztjährigen “Transsexual”-EP legt Monsieur Flat Beat nun unter dem Metallica verballhornenden Titel “Lambs Anger” siebzehn Miniaturen nach. Von Miniaturen muss man zwangsläufig sprechen, denn die Stücke sind selten länger als zweieinhalb Minuten. Das Format orientiert sich also eher an Punk denn an herkömmlicher Tanzmusik, was in ungefähr auch dem DJ-Credo der Posse entspricht. Es ist nämlich eine ziemliche Kunst, innerhalb von zwei Minuten aus seiner Kiste eine nachfolgende kompatible Platte zu kramen, auf den Teller zu hauen und in den Fluss zu mixen.

Bei Oizos Sets wird Hit an Hit geheftet, es gibt keine Atempause, die Übergänge sind meist kurz, radikal und schmerzlos. Auch das Album ist stilistisch entsprechend weit aufgefächert, “Positif” bietet eine Art Blueprint für Acid House in 2008, ein Genre, dessen Revival immer wieder angekündigt und dennoch stets halbgar realisiert wurde. “Two Takes It”, der Überhit der Platte, behandelt das Thema Cumshot in allerbester Genderbending-Manier, wenn Sängerin Carmen Castro ankündigt: “I wanna come right now in your face / Let me show you how …” Dazwischen gibt es jede Menge Krudes und Atonales zu bewundern. Das Titelstück hämmert und bohrt wie Aphex Twin bei einer Gas-Wasser-Installation. Die weiteren Tracks tragen Namen wie “Cut Dick”, “Bruce Willis Is Dead” oder “Gay Dentists”. Als Gäste sind neben Carmen Castro noch der großartige Error Smith von Smith n Hack und zwangsläufig Uffie (deren Album Mr. Oizo mitproduziert hat) zu hören. Bleibt lediglich zu hoffen, dass die 12-Inch-Versionen der Stücke mindestens die doppelte Spielzeit haben, aus Rücksicht auf die konventionellen – oder vielleicht muss man ja schon sagen: steinzeitlichen – DJs dieser Welt.

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Michael Holm – Barfuß im Regen mit dir

Im Nachhall einer leidenschaftslosen Party-Unterhaltung über “extrem abgefahrene Musikvideos, Digger” bin ich lethargisch und ebenso glücklicherweise über dieses Meisterwerk gestoßen. Selbst nach achtmaligem Anschauen nimmt die Wirkung nicht ab.

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Lichtgestalt der SPD

tsg01Das Motiv ist wirklich ernst gemeint.

Die direkte Anspielung hat man wohl in so kleiner Schrift gesetzt, weil´s ihnen selbst peinlich ist.

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The Killers – Day & Age

the-killersMySpace könnte die Zahl bei den Profil-Aufrufen auch etwas schöner unterteilen, gerade bei den Viel-Besuchten. Na gut, muss man die Stellen eben selbst zu einer Zahl zusammendenken. “19981668” meint also fast 20 Millionen. Sehr viele Staaten dieser Welt haben demnach weniger Einwohner als The Killers Visits. Aber das bringt auch genau zu dem Punkt: Warum gelten diese vier Typen denn überhaupt als so geil? Ich sage es Ihnen: Weil sie in allerkürzester Zeit die Entfernung von der Erde zur Sonne zurückgelegt haben. Diese Karriere ist wirklich Las Vegas. Dem catchy Debüt einer smart coolen Ohrwurm-Band folgte mit dem zweiten Album bereits die Metamorphose zum abgehangenen, divaesken, genialen Mega-Act, für die andere Gruppen zwanzig Jahre brauchen.

Die zweite Platte war das Rock-Monster im Anton-Corbijn-Look, das Album, das U2 immer noch mal hätten machen wollen – aus humanistischen Gründen aber nie mehr so lebens- und todesverachtend klingen konnten. Die Killers konnten es. Ihre Kunst brannte ja scheinbar auch in der Hochpotenz von Hundejahren. Daher ist jetzt allerdings auch erst mal das Feuer aus. “Day & Age” stellt keinen Meilenstein mehr dar, wohin hätte man auch noch gesollt? Der Pomp-Gestus im Sound ist beibehalten, hat aber irgendwie den Größenwahn eingetauscht in Handwerk. Und wie schrecklich ist das denn? Die erste Single ergänzt die Arschloch-Haltung der Band mit ein bisschen Travestie und leichtem Augenzwinkern. Von den grotesken Fellklamotten eines Bandmitgliedes ganz zu schweigen. Und klar, Humor könnte ja auch ein Ausweg sein – bedeutet bei den Killers allerdings erst mal, dass man zurückrudert, sich ironisiert. Dabei überzeugte aber bis dato der heilige Ernst, mit dem sich die Band selbst und ihre Musik in regelrechte Rockstar-Allmachtsfantasien halluzinierte. Darauf muss man hier nun verzichten. Mist!

Mit freundlicher Genehmigung von intro.de

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The Monty Python Youtube Channel!

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Darauf hat die Welt gewartet: Monty Python hat seinen eigenen Youtube-Channel gestartet. Film-Ausschnitte, Sketche aus dem “Flying Circus” und vieles mehr. Die kalten Winterabende sind gerettet! Zu finden ist Monty Pythons Youtube-Channel hier.

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Peter North

Als ich letztens bei Edeka an der Kasse wartete, befiel mich plötzlich eine große Nachdenklichkeit ob der Tatsache, dass ich mit der frei erfundenen Aussage, dass Uwe Seeler in seiner Jugend Schwulenpornos gedreht habe, der strahlende Gesprächsmittelpunkt jeder Party wäre, die verbürgte Information, dass Peter North in seinen frühen Filmen in diesem Genre tätig war, jedoch niemanden außer Christian Jöricke beeindrucken würde.

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Verstärker #362

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Verstärker #362 dröhnt sich den KSC-Frust weg mit rappelnden Remixen von Joakim, rollenden Bässen von Benga & Coki, Dubateers und Rustie, dem Vocoderpop von Kanye West und vor allem mit dem smoothen Comeback des Flowmeisters Q-Tip. Heute ab 14 Uhr bei www.querfunk.de

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Feist – 1,2,3,4 (Sesamstraßenversion)

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Die bessere New York Times

yes men new york times

Am 12.11. wurden 1,2 Millionen gefälschte Ausgaben der New York Times in verschiedenen US-Großstädten verteilt (und natürlich auch eine Webseite aufgesetzt). Auf 14 Seiten wird u.a. über ein Klage gegen G. W. Bush berichtet, die Schliessung von Guantanamo und die Einführung eines “Maximal-Lohns” dokumentiert . Hier das PDF und hier die Reaktionen der Passanten im Video:

Mit dieser Aktion weichen die immer wieder grandiosen Yes Men von ihrer bevorzugten Methode der “Identity Correction” ab und testen einfach mal, dass der Krieg aus und eine bessere Welt möglich ist. Nach einem Wahlkampf mit falschen Klempnern nur konsequent.

Yes Man Andy Bichlbaum im CNN-Interview zu dieser Aktion:

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