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Olli Schulz – Die ganze Welt in einem Mann

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Rock-Nummern wie „Ab jetzt tut’s mir nur noch weh“ und Quatsch-Songs wie „Bibo“. Olli Schulz hat auf seinem neuen Album „Es brennt so schön“ die ganze Palette abgeliefert. Und zudem sehenden Auges die deutsche Antwort auf „Live Forever“ geschrieben. Warum sein neues Werk trotzdem nicht „Die große Olli Schulz-Platte“ heißt, verrät er uns auch noch. Ein Teufelskerl.


„Es brennt so schön“ – Brennt es in dir oder sitzt du da und genießt das äußere Brennen?

Es brennt alles so schön. Manchmal sitzt man da und denkt sich, dass alles so hoffnungslos ist. Stellt sich dann so Fragen, ob man in diese Welt überhaupt Kinder setzen kann. Alles ist negativ, komplett. Und in solchen Momenten schreibe ich solche Lieder wie das erste mit so Zeilen wie „Die Guten die bluten, weil die Schlechten sie knechten und der Rest stirbt langsam aus.“ Aber dann folgen auch wieder Momente, in denen das Leben sehr gut zu einem ist. Und daraus ergibt sich dann ein Stück wie „Ewig leben“. Ich will nicht nur melancholische Lieder machen oder nicht nur witzige. Das ist alles in mir drin.

Im letzten INTRO-Interview hast du dich als „multiplen Typen“ bezeichnet. Welche Persönlichkeit des mehrköpfigen Olli Schulz gibt’s denn auf der neuen Platte zu erleben?

Das sollte ne geile Rockplatte werden. Nicht so dieses „Ich bin der depressive Typ und sitz in meinem Zimmer und draußen schneit es gerade.“ Die letzte Platte war ziemlich melancholisch und zurückgenommen für meine Verhältnisse. Und die neue sollte auch mal wieder so einen cheesy Pop-Song wie „Geheimdienst“ haben. Weil es mein erstes Solo-Album ist, sollte von allem was drin sein, was ich bisher gemacht habe. Und das zu einem großen Ding vereinen. Der Arbeitstitel war zunächst „Die große Olli Schulz-Platte“, aber das wäre dann wieder so Otto-mäßig gekommen.

Am Beginn des Albums rotzt du mit „Ab jetzt tut’s mir nur noch weh“ aggressiv wie nie. Woher kommt die Wut?

Die Aggressivität ist schon ein Ausdruck dessen, dass ich letztes Jahr ganz schön genervt war. Dass man von Leuten hört, dass man es jetzt es endlich schaffen müsse. Das hat mich sehr erstaunt. Ich hab irgendwie das Gefühl, dass bei allen Menschen, egal ob sie aus dem so genannten Indie-Umfeld stammen oder nicht, ab einem gewissen Alter ein unglaublicher Druck entsteht. Ich war zum Beispiel letztes Jahr auf Tour und habe einen Abend mal nicht so auf Entertainer gemacht, sondern eher ruhige Stücke gespielt. Da kam jemand zu mir und meinte: „Olli, so wirst du es nie schaffen.“ Und ich: „Was schaffen?“ Ich bin Künstler, ich mache das, was ich für richtig und wichtig halte. Ich wollte nie Weltstar werden oder dieses Land vereinen. Und dann kotzt mich das an, dass es dann anscheinend doch nur darum geht, viel Geld zu verdienen, seine Schäfchen ins Trockene zu bringen und ein Leben mit möglichst viel Sicherheit zu verbringen. Und das bei Leuten, bei denen ich das echt nicht erwartet hätte. Den Beitrag weiterlesen »

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M.Ward – Hold Time

61on5x7sll_sl500_aa240_Der aufwändigen und hübschen Verpackung steht der inliegende Longplayer in nichts nach. „Hold Time” ist in jeder Hinsicht weniger spröde als seine Vorgänger, womöglich hat die Zusammenarbeit mit Zooey Deschanel als „She & Him” bei Matthew Ward einige Spuren hinterlassen. Die Kollegin, die auch bei „Never Had Nobody Like You” einige Zeilen singen darf, scheint dem Grantler ein wenig Popappeal beigebracht zu haben. „Hold Time” ist eine perfekt ausformulierte Indiefolkplatte, die Wards Songwritertalent endlich auf eine hell erleuchtete Bühne statt auf einen wackeligen Schemel stellt. Schade, dass Deschanel ihn nicht auf von seinem chronischen Liebeskummer heilen konnte: Die Dame ist mit Death Cab For Cuties Ben Gibbard verheiratet.

Zum Reinhören: Der Track “Never had nobody like you”

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“Hold Time” ist bereits bei 4AD/Beggars/Indigo erschienen.

Mit freundlicher Genehmigung von “Hamburg Pur“.

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La Roux – In for the Kill (Skreams Lets Get Ravey Remix)

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Vom gerade überall durchgereichtem Electro-Pop-Act La Roux, gibt es den Skream-Remix von “In for the Kill” zum Download.

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Download via New Music Express

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Chase & Status feat Kano – Against All Odds

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Funky Drum&Bass mit Blaxploitation-Clip vom aktuellen ALbum von Chase & Status.  Derzeit auf heavy rotation bei der BBC.

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Klez.E – Vom Feuer der Gaben

51xoq0fjhnl_sl500_aa240_Man möchte Klez.e dank „Vom Feuer der Gaben” den längst überfälligen Durchbruch prophezeien. Leider ist man gebranntes Kind: „Flimmern” war 2006 ein künstlerischer Triumph, der wenigstens mit einer mittelgroßen Kultgefolgschaft hätte belohnt werden müssen. Leider passierte wenig dergleichen. „Vom Feuer der Gaben” ist etwas herkömmlicher instrumentiert, aber nicht minder ambitioniert: Das Wahnhafte von Trail Of Dead und Radiohead’sche Vertracktheit treffen auf Tobias Sieberts lautmalerische Texte, hinter jeder Ecke lauern Überraschungen: Chöre, Streicher, übergroße Gedanken. Eine Platte, in der man sich verlieren kann; vermutlich steht deshalb zum Schluss ein apokalyptischer Blechbläserakkord – als Weckruf nach all der Schönheit.

“Vom Feuer der Gaben” ist bereits bei Loob Musik/Universal erschienen.

Zum Anhören der Titeltrack:

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Russell Brand interviewt Morrissey

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Sachen gibt’s: Morrissey ist mit “Years of Refusal” auf Platz 4 der deutschen Charts eingestiegen. Seine beste Platzierung ever. Und das mit einem (vgl. “Vauxhall and I” oder “You are the quarry”) eher mediokren Werk. Bevor der gute Mann im Juni für vier Konzerte nach Deutschland kommen wird (am 09. in Offenbach, am 11. in Köln, am 12. in Berlin und am 14. in Bremen), hauen wir auch weiterhin gerne auf die Werbetrommel und bringen euch anbei ein Interview des liebenswerten Exzentrikers mit dem britischen Kult-Comedian und Moderator Russell Brand zu Gehör.

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(Und als Nachschlag noch “This Charming Man”, performed vor 2 Wochen live für die BBC)

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Okay, wir geben auf: Peter Fox

Man hätte es wissen können: Der szenekundige Kollege Kahl schwärmte bereits letzten September in den höchsten Tönen von dem erst jetzt auf Platz 1 gekletterten Album “Stadtaffe“. Und nach Raab-Dingens, 2.000 Echos und derlei mehr Tamteramtam hier noch einmal die drei schönen Videos zu “Alles neu”, “Schwarz zu blau” und “Ein Haus am See”.

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Bildungsministerin Schavan (CDU)!

schavan“Es kann nicht sein, dass viele eher schlechte Abiturienten unseren Nachwuchs unterrichten.“ Und um die Attraktivität des Lehrerberufs wieder zu verbessern, fabulieren Sie in der BILD rosenmontagsadäquat daher: “Ich fordere alle Unternehmen auf, ihre Top-Mitarbeiter für den Schulunterricht freizustellen”, damit diese ein paar Stunden die Woche unterrichten.

Für den Ethikunterricht von der Vertrauenskrise gebeutelte Investmentbanker verpflichten? Hervorragende Idee! Und man trotzt schließlich der Wirtschaft einen kleinen Ausgleich dafür ab, dass  die dem Bildungswesen im Konjunkturpaket zugewiesenen Beträge letztlich ins Baugewerbe fliessen.

Ein Tipp, wenn Sie mit den Unternehmen um die win-win-Situation verhandeln müssen: Im Gegenzug könnten die Schulen den Fachkräftemangel in der Industrie augleichen, Top-Schüler nicht nur metaphorische Brücken bauen. Und die größten Dummschwätzer aus der letzten Reihe setzen wir mal eine Legislaturperiode lang auf die Regierungsbank.  Sie, Frau Schavan,  gehen in der Zeit mit gutem Beispiel voran und statt auf Wahlkampf- auf Unterrichtstour: Wenn Ihnen dabei der Putz auf den Kopf bröckelt und die Nerven durchgehen, darf man ebenfalls “sinnvolle Impulse” für Ihr Ressort erwarten.

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Spank Rock – Backyard Betty (Two Fingers Remix)

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Es kribbelt, Freunde. Am 30. März erscheint das Debütalbum des neuen Amon Tobin-Projekts, Two Fingers. Vorab veschenken die Two Fingers auf ihrer Homepage ihren Remix des Spank Rock-Tracks “Backyard Betty”.

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Verstärker #370

verstaerker_ratpack.jpgZu hören gibts das Casting mit 1376 Mädchen aus München, die vor der Verstärker-Jury ihr Können unter Beweis stellen müssen. Der Ablauf wird diesmal direkt so geplant, wie es sich in Düsseldorf bereits unter Beweis gestellt hat. Alle potentiellen „Topmodels“ mussten vor Rolf Daumen laufen und auffallen. Rolf (“Disco”), der bereits in Düsseldorf mit einem Mädel „geknutscht“ hat, stellte diesmal seine tänzerischen Fähigkeiten unter Beweis. So tanzte er mit einer Brasilianerin den Samba. Außerdem Neuigkeiten von Malajube, Raekwon, It Hugs Back, DJ Cleo, Buraka som Sistema, und vor allem Bands mit langen Namen: …And You Will Know Us By The Trail Of Dead, Now, Now Every Children, Future Of The Left, Casiotone For The Beautifully Alone und Pains Of Being Pure Heart. Heute von 14 bis 16 Uhr auf Querfunk!

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