June Miller – Experimental Mix

junemiller

Mein liebster Drum&Bass zur Zeit ist deeper als Google Ocean und knüpft trotz Purismus an die Beatnology der Mittneunziger an, was als Rückinspiration durch Dubstep sicher nicht falsch verstanden ist. Im Club kann man dem typischen D&B-Publikum so etwas wohl eher nicht am Stück vorsetzen. Weshalb der Mix wohl auch etwas uneinfallsreich “Experimental” betitelt wurde.

Kurz vor Weihnachten ist er in meine Player gewandert und will da gar nicht mehr raus …  June Miller sind zwei Jungs aus Utrecht, die sich in sehr kurzer Zeit europaweite Achtungserfolge als DJs & Producer eingespielt haben. Nur so kann man auch diesen außergewöhnlichen Mix mit jeder Menge unveröffentlichter Tracks erklären. Die Selection gewinnt hier auch weit über das eher unspektakuläre Mixing:

Really the idea behind the mix to push the sounds we love, the deep, experimental sounds that people are not afraid to make and push into the music. The deeper sounds you may not always hear being played in a club. Inspirational music. Enjoy.

Wem´s gefällt, der findet in der Compilation Dat Music Vol 2 auf Soul:R, von der hier Lomax – Too Real und Instra:Mental – Hunter zu hören sind, weitere Exkursionen in diesen Sound.

Download

Tracklist:

1. Sabre – Decorum (Darkestral dub)
2. Loxy & Resound – Part Human (Cylon dub)
3. Resound – Rude Time (dub)
4. Isotone – Hold On (Alchemy dub)
5. Edward Oberon – White Scarf (Cylon dub)
6. Despot – No Future (Eternia dub)
7. Bop – Idea (Sonorous)
8. Instra:mental – Hunter (Soul:R)
9. Loxy & Resound – Typecast [June Milller Remix]
10. Lomax – Too Real (DAT)
11. Commix & Nu:Tone – Ghost Snare (Hospital)
12. Syntax – Citrate Riddim (dub)
13. S.P.Y. – Playing with Knives (Cylon dub)
14. June Miller – Poison the Well (Cylon dub)
15. Yann Tiersen – Coma [June Miller rework] (dub)
16. June Miller – Melting Hearts (dub)
17. June Miller & Chillum – Frost (dub)
18. June Miller – Sugarstick (dub)

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4 Kommentare bisher

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  1. 8. Februar 2009 um 17:50 Uhr

    trick sagt,

    Mal ehrlich ausser in Mannheim und vielleicht Bremen gibts doch sowas wie ein “typisches D&B Publikum” nicht mehr.

    Ich hab mich als DJ noch nie beeinflussen lassen was irgendwelche Nerds hören wollen und immer mein Ding durchgezogen. Bei einem 3 Stunden WarmUp für LTJ Bukem & MC Conrad hab ich nach einer Stunde Liquid ein extrem deep & technoides Set gespielt, die Leute fanden es gut und haben getanzt.

    Einfach drauf scheissen was irgendwelche DrumnBass Fans hören wollen! Das wichtigste ist eh immer die Mädels zum tanzen zu bringen der Rest ergibt sich von alleine ;)

    minimal-dnb rockt !

  2. 8. Februar 2009 um 18:21 Uhr

    Marcus sagt,

    Die Grätsche zwischen Dienstleister & Künstler … ich prostituier mich da sicher auch nicht und hab bei der Selection bestimmt keine Schere im Kopf, aber zur Peaktime ne Stunde am Stück “Halfstep” spielen … da braucht es Nerds zu ;)
    Die Jungs nennen den Mix ja nicht umsonst “experimental” – die Wahrnehmung in “der Szene” ist eben leider so, dass das Randgebiete sind. Und minimalistischer, deeper 2Step ist eine Sache, vertracktere Beats ne andere. Früher haben die Leute genauso ungezwungen zu SourceDirect & Photek getanzt, heute tun sie sich damit schwerer.

  3. 8. Februar 2009 um 19:20 Uhr

    trick sagt,

    Ich weiss schon was du meinst, in der Ersten Liga (Münchner House Club) hab ich die Mädels auch mal vom Floor gescheucht als ich zu “dark” gespielt hab, is klar das man dann wieder umschwenkt bevor alle weg sind.

    Allerdings bin ich der Meinung das D&B wieder so Underground ist das man sich da ruhig trauen kann neue Wege zu gehen ;)

    für mich sind Sachen von Instra:mental, D-Bridge, Commix & Co. nicht experimental, für mich ist das Standart! Mein Standart als DJ & Künstler und der Grund warum ich überhaupt diese Musik auflege.

    Bin mir auch sicher das, dass heutige Publikum wesentlich offener ist als man das denkt, man muss sich halt trauen. Aber logisch ist auch das ich nur von “meiner” Stadt sprechen kann ;)

  4. 8. Februar 2009 um 19:36 Uhr

    Marcus sagt,

    Seh ich ähnlich. Kommerzdruck gibts eh nicht und “schwere Kost” vorsetzen gehört für mich auch definitiv dazu. Die Erfahrungen damit sind auch ganz bestimmt nicht negativ. Und so n alter provinzieller Sack wie ich macht das ja auch eh primär aus Sendungsbewusstsein und nicht um zu beweisen, dass man Leute bespaßen kann ;)

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