The Whitest Boy Alive - Rules
23. März 2009
Tanzmusik innerhalb der Beschränkungen einer klassischen Band zu spielen ist bereits schwer genug, The Whitest Boy Alive müssen noch einen drauf setzen: Sie nehmen nur auf, was sie tatsächlich live spielen können. Das offenbart natürlich das Selbstverständnis als primär als Konzertact funktionierende Band - wogegen rein gar nichts zu sagen ist. Aber so wirklich mag der Funke auf Platte darum nicht überspringen. Ein bisschen klingt „Rules” als würde man abgespeckten Radiosessions zuhören, in denen ein fett produziertes Album so originalgetreu wie möglich nachgespielt wird. Der homogene Klang macht die Songs wenig unterscheidbar und spätestens nach der Hälfte macht sich Langeweile breit. Vielleicht muss man Erlend Øye und seine Mitstreiter einfach auf der Bühne sehen. Im Wohnzimmer vermag der Proberaumsound jedenfalls nicht zu fesseln.
“Rules” ist bereits bei Bubbles/Groove Attack erschienen.
http://myspacetv.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&videoid=7694922
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