The Flaming Lips – Embryonic

the-flaming-lipsWas auch immer die Flaming Lips unter ihren Sohlen haben, fester Boden war es nie. Die trippige Glückspillenästhetik, die Wayne Coyne und seine Band seit einer Weile fahren, ist auf „Embryonic” abgelöst, hier wird formschön der Verstand verloren. Space is the place, in einer donnernden Krautrocksymphonie rhythmischer Störgeräusche, die nicht eine Handbreit über dem Gehweg schwebt, sondern aus dem Orbit ins All funkt. Mit robotischem Ernst groovt, kratzt, schabt und kracht es über 70 hypnotische Minuten in unwiderstehlichen Songschlaufen, lose um Planeten und Tierkreiszeichen konzipiert. „Embryonic” zeigt die Flaming Lips endlich als Musiker, nicht als Zeremonienmeister eines gigantischen Kindergeburtstags. Keine Luftballons mehr: hier spielt
die Hausband des Restaurants am Ende des Universums.

“Embryonic” ist bereits bei Warner erschienen.

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1 Kommentar bisher

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  1. 9. November 2009 um 09:51 Uhr

    Tom sagt,

    “Hier spielt die Hausband des Restaurants am Ende des Universums.” Hehe, sehr gut!

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