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Breakage feat. Roots Manuva – Run Em Out

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Drum&Bass/Dubstep-Hybrid von Meister Breakage (Album in Arbeit) mit Roots Manuva an den Vocals! Gerade als 12″ und 7″ erschienen auf Digital Soundboy.

Musik ohne Interview hier.

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Myom – Dubbahs Delight (Dubstep Mix)

myom-delight

Draußen ist´s kalt, drinnen wird´s schnell kuschlig, wenn einen die warmen Bässe dieses entspannt-melancholischen Dubstep-Mixes  ins Sofa drücken. Wer sich im Dubstep noch nicht so auskennt, kann vielleicht entdecken, was Dubstep als Experimentierfeld für elektronische Bassmusik so alles bietet: Deep-Perkussives (Shackleton, Ramadanman, Instra:mental), Minimalistisches (Kode 9, L.V.), “21st Century Trip-Hop” (Clouds, L-Wiz), nostalgische Jungle-Vibes (RSD, Cluekid, Sully) und natürlich Dub, Dub, Dub.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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Supershirt – 8000 Mark

23057213Bei den zuletzt leider im formalistischen Schönklang versackten Indie-Neo-Cons Geschmeido aus Freiburg hieß es auf der Debütplatte einst “1000 Mark”. Bloß gab es damals die D-Mark noch, und der Text war ganz normal ein deutscher Geldtext, der irgendwie geschwätzig ins Nichts führte. Bei Supershirt ist der Bezug schon kruder. Woher kommt 2010 denn plötzlich wieder “Mark”, sind die Grauen doch an die Macht gekommen, und warum kostet Crack so viel wie zwei Bier oder wie Dreck? Nun, die Platte stellt diese Fragen, lösen sollen sie anscheinend andere. Audiolith-typisch geht es erst mal um stylish-schlauen Typen-Bock, der in puncto Rhythmik und bei den Textpassagen oft dem Rap nahesteht. Um aber bloß nicht auf dem sinkenden bzw. politisch instabilen Deutsch-HipHop-Schiff mitreisen zu müssen, haben sich Supershirt drum rum durch rücksichtslose Beats ein Neo-Tanzalbum zurechtgelegt. Und mit “Neo-Tanz” meine ich vornehmlich saufen an der Clubtheke und dann schön am Stück hüpfen hüpfen hüpfen. Tanzsport on the edge, Ekstase kommt von selbst. “8000 Mark” beinhaltet dabei einiges an Hits, liefert rigoros ab und ist eine Zierde des aktuellen Audiolith-Hochs. Wer mehr will, soll woanders hingehen.

“8000 Mark” ist bereits bei Audiolith erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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Luciano – Tribute To The Sun

23057191Mit seinem chilenischen Kumpel Ricardo Villalobos mischt Luciano seit einer guten Dekade schon die elektronische Tanzmusik auf und hat mit Cadenza eines der wichtigsten Houselabels unserer Zeit etabliert. Lange Zeit in der Schweiz beheimatet, scheint er seinen Wohnsitz immer mehr nach Berlin verlagert zu haben. “Tribute To The Sun” ist ein unaufgeregtes und harmonisches Elektronikalbum geworden. Lucianos Musik ist minimalistisch, wobei minimalistisch nicht zu verwechseln ist mit dem drögen Preset-basierten Geklacker, das in den letzten Jahren oftmals unter dem Label Minimal Techno verkauft wurde. Dafür ist sein Ansatz im positiven Sinne zu eklektisch. Polyrhythmische lateinamerikanische Klänge treffen auf senegalesischen Gesang, Dubtechno auf klassisches Songwritertum, karibische Percussions auf Field Recordings. Techno wird hier, ohne krude Begriffe wie “Weltmusik” bemühen zu wollen, tatsächlich als globale universelle Sprache verstanden. Es gibt keine offensichtlichen Hits, aber das Album ist in sich homogen und hat eine größere Reichweite als nur den Club verdient.

“Tribute To The Sun” ist bereits bei Cadenza erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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