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Lena Schleyer-Landshut holt Gold! Stefan Raab ist außer sich vor Freude!

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Efdemin – Chicago

efdeminDas Berliner Nachtleben rund ums Berghain hat mittlerweile eine derartige Strahlkraft als Referenzsystem entwickelt, dass die Zahl derjenigen, die sich im Lichte des Überclubs sonnen, kaum noch zu erfassen ist. Jeder hat sich inspirieren lassen, feierte mit, kennt jemanden der irgendwas gemacht hat und so weiter. Phillip Sollmann aka Efdemin muss nicht die Backen aufpumpen, er ist dort Taktgeber, im Auge des Orkans. Die ewige Frage, ob das auf Tonträger reproduzierbar sein, beantwortet Efdemin mit einem schlauen Ja. Was „Chicago“ gut tut: Es ist ein selbstironisches Album geworden, das sowohl die knochentrockene Club-Stringenz unterbringt, als auch die Facetten Dial und Wien. Auf Dial veröffentlicht Sollmann, in Wien hat er Computermusik studiert. Und tiefer, dunkler und ausgefeilter als auf seinen bisherigen Releases baut er Falltüren ein, legt Schlingen aus und spannt Schnüre, über die man erst beim dritten Durchlauf stolpert. Ein Entdeckeralbum. Ganz schön clever, das.

“Chicago” ist bereits bei Dial/Rough Trade erschienen.

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Modeselektor – Clubberia Podcast 22

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Tracklist:
01 – Kolkata – Westmarket
02 – Monolake – Infinite Snow – Monolake/Imbalance Computer Music – 2009
03 – Wax – 10001B (Panamax Remix) – Subsolo Records – 2009
04 – Scuba – From Within (Marcel Dettmann Remix) – Hotflush Recordings – 2008
05 – Instra:mental – Forbidden – Apple Pips – 2009
06 – Elemental – Talk – Runtime Records – 2009
07 – Vaghe Stelle – Ciclo 1 – Margot Records – 2009
08 – Christian Vogel – Mungo – Snork Enterprises – 2009
09 – Peverelist – Esperanto – Punch Drunk – 2009
10 – Naphta – Fully Loaded – Ruff Revival – 2009
11 – Efdemin – Acid Bells (Martyn’s Dark Mix) – Métisse – 2009
12 – Ramadanman – Tempest – Ostgut Ton – 2010
13 – Boys Noize – Kontact Me (Housemeister Dirty Bitch Mix) – Boysnoize Records
14 – Smith & Mighty feat. John Lawrence – Bass Is Material – Punch Drunk – Dubplate
15 – The Other Side Of Space – Techno Drivers – Metroplex – 1998
16 – Dopplereffekt – Voice Activated – Dataphysix Engineering – 1996
17 – Frankie Knuckles feat. Jamie Principal – Baby Wants To Ride – Trax Records – 1987
18 – o9 – Beat Bot – Planet Mu – 2001
19 – Modeselektor – Art & Cash (Sbtrkt Go For Broke Remix feat. Sampha) – Dubplate
20 – Kuedo – Shutter Light Girl – Planet Mu – 2010
21 – Love Operation – Heartbeat
22 – Kolkata – Shibpur

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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Frittenbude – Katzengold

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Das Trio aus Geisenhausen in den selben Darkroom wie Deichkind und Mediengruppe Telekommander zu platzieren, greift zu kurz. Nach dem letzten Release „Nachtigall“ haben die bajuwarischen Electro-Hybridler namens Frittenbude noch einmal im Texttopf gebadet oder den Back-Katalog der Goldenen Zitronen (1990-2010) inhalliert. Wie auch immer, feister auf den Punkt im Fäuste ballenden Diskursgulag der Poplinken kommt derzeit niemand. „Und täglich grüßt das Murmeltier“, „Ob es reicht sie zu finden“ und „Jetzt ist der Moment“ gehen ohne Netz und doppelten Boden direkt in die Fresse. Arsch hoch kriegen, Draußen ist scheiße und Deutschland bleibt nach wie vor keine Option. Grundsympathische Parameter, denen auch der sanfte Eindruck keinen Abbruch tut, dass die Raps manchmal klingen wie bei Sido entliehen. Macht ja nix, denn kurz darauf brettert ja schon wieder die Sirene durchs Dorf. Die sensationellen Live-Entertainer geben mit „Katzengold“ auch all jenen jenseits der early 20s genügend Content, um den euphorischen weg mit zu gehen. Ach ja, eine zweite CD mit Remixes von Kettcar, Egotronic, Plemo, Click Click Decker und Konsorten mit Namen „Plörre“ gibt’s obendrauf.

“Katzengold” erscheint am 28. Mai via Audiolith / Broken Silence.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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Teenage Fanclub – Shadows

41ht1dg6hl_sl500_aa300_Von einem Teenage Fanclub-Album zu erwarten, es würde mit Innovationen, zeitgemäßen Einflüssen oder genrefremdem Spielereiein aufzuwarten, wäre vermessen und ein deutliches Zeichen, die Herangehensweise der Schotten zu verkennen. Sie wollen doch nur spielen. Zwar immer das Gleiche, aber wenn es so melodienträchtig ist, warum nicht? Gemeinsam mit den US-Kollegen von Guided By Voices konkurrieren sie seit zwei Jahrzehnten um die Auszeichnung „die Beatles des kleinen Mannes“ und importieren auch sonst alles, was in Sachen poppiger Gitarrenmusik Laune macht: Byrds, Beach Boys, Travis. Weshalb Teenage Fanclub nie den ganz großen Durchbruch geschafft haben, fragt man sich auch nach „Shadows“: Ein Dutzend zuckersüßer Songs mit so viel Melodieverständnis, dass sie dafür einen Lehrstuhl erhalten müssten. Keine Brüche, kein Wehklagen, nur die perfektionierte Unterhaltung ohne Skandalhascherei. Diese tonnengroßen Songs scheinen ihnen wie Nichts aus den Boxen zu fallen. Für Rüpeleien bitte woanders anstellen, Teenage Fanclub sind einfach nette Männer mit noch sympathischerem Liedgut.

“Shadows” erscheint am 8. Juni bei Merge Records.

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Solid Steel Radio Show 21/05/2010

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Solid Steel Radio Show 21/5/2010 Part 1 + 2 – Hexstatic by Ninja Tune

Solid Steel Radio Show 21/5/2010 Part 3 + 4 – Skywave Systems by Ninja Tune

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JJ – No. 3

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Welche soziologischen, klimatischen, esoterischen Klischees sollte man noch bedienen, um zu ergründen, warum aus Schweden so gute Musik kommt? Klar ist: Neben Folk und Indie-Rock war Schweden zuletzt auffallend reich an herausragend produziertem Pop. Ein Göteborger Grund dafür: The Tough Alliance. Die galten bis neulich noch als vermeintliche Gesichter hinter dem neuesten Schweden-Schrei: den bis dato gesichtlosen JJ vom TTA-eigenen Label Sincerely Yours.

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Dann wurde publik: Joakim Benon und Elin Kastlander heißen die (noch) Ruhm-Unbelasteten hinter dem luftig-sentimentalen Balearic-Pop. Jener baut auch auf dem zweiten Album eine enorme Fallhöhe auf, indem er Harfen, Glockenspiele, Steeldrums, billige Synthie-Streicher und Mundharmonikas durch den Sequenzer jagt und mit verhuschten, märchenhaft klingenden Elegien verbindet. Elegien, die im Extremfall sogar Cover von The Game und ATC („Around The World“) zugleich sein können – siehe „My Life“. Klingt schrecklich? Ist aber absolut großartig. Momentan sind JJ mit The xx auf US-Tour. Macht morphologisch wie stilistisch Sinn.

“No. 3″ ist bereits bei Secretly Canadian/Cargo erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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Goldfrapp – Alive

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Ash – A-Z Vol.1

ashAsh sind mittlerweile eine langweilige Britpoprockband geworden, dass es schon staubt, wenn wieder egale Hooks und verzweifelte Feelgood-Melodien aufgerufen werden. Die Ansagen von Bands häufen sich, die dem Prinzip des Albums den Rücken kehren und die irgendwas anderes machen wollen – vornehmlich Tracks, Downloads, Live-Shows oder Singles. Die Schwedin Robyn verkündete just drei EPs noch für dieses Jahr statt der ganzen Platte, auf die alle warten. Aufregend! Dass sich hingegen Tim Wheeler und seine Ash vom Longplayer lossagten, hat sicher auch den schlichten Grund, dass keiner mehr groß Bock auf die letzten hatte, der letzte wirklich gute langsam Jahrzehnte zurückliegt und auch die Touren immer spärlichere Zuschauer fanden (in Köln vor paar Jahren zog man bei einem Abend der Kollegen vom Visions kaum noch genug, um das hiesige und nicht gerade riesige Stollwerck knapp halb zu füllen). Also zurück zur alten Stärke – mangels neuer Visionen. Und die lautet bei Ash natürlich: Singles, Singles! Die sind hier nun, Achtung Treppenwitz, zu einem Album (von zwei geplanten) versammelt, und was soll man sagen? Ash sind mittlerweile eine langweilige Britpoprockband geworden, dass es schon staubt, wenn wieder egale Hooks und verzweifelte Feelgood-Melodien aufgerufen werden. Die drei ehemals so knallheißen Typen haben es mittlerweile echt nötig – und so klingen auch diese Songs. Gute Nacht auch.

“A-Z Vol.1″ ist bereits bei Laser Laser/Rough Trade erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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Ólafur Arnalds – …And They Have Escaped The Weight Of Darkness

arnaldsEs ist wohl Sigur Rós zu verdanken, dass in zeitgenössischer Popmusik nunmehr so völlig unverstellt dem Schönklang gehuldigt werden darf. Die Soundlandschaften ihres Landsmannes Ólafur Arnalds scheinen gleich hinter dem nächsten Hügel zu liegen: Dass die Musik auf „…And They Have Escaped The Weight Of Darkness” aus Island stammt, ist also erst einmal so überraschend wie der umgefallene sprichwörtliche Sack Reis in Fernost. Nimmt man elegische Streicher und sich sehnsüchtig windende Klaviermotive aber als das Rüstzeug des jungen Komponisten an, findet sich eine durchaus eigene Stimme, die den Vergleich mit etablierten Größen wie Jóhann Jóhannsson und Max Richter nicht zu scheuen braucht. Sein zweites Album ist mal todtraurig und blendet kurz darauf wieder mit hellwachem Optimismus – nicht gerade Achterbahn, aber willkommene Perspektivwechsel.

“…And They Have Escaped The Weight Of Darkness” wird am 8. Juni via Erased Tapes veröffentlicht.

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