I Heart Hiroshima – The Rip

bild-11Klingen wie große Vorbilder, eingeladen werden als Support von Zeitgeistjägern, sich überall auf der Welt die Finger wundspielen und auf irgendeinen Radiosender verweisen können, der einen deiner Songs als Nr. 1 des Irgendwas präsentiert hat. Es gibt so viele dieser Bands. Doch I Heart Hiroshima sind anders. Okay, sie erfüllen alle der genannten Kriterien und noch ein paar mehr, bleiben aber sympathisch distanziert zum alles fressenden Verwertungsprozess. Mag sein, dass ihre Herkunft aus Brisbane (File under: The Go-Betweens, The Saints) eine natürliche räumliche und inhaltliche Entrücktheit provoziert. Jedenfalls ist der Dreiergesang von Susie, Matt und Cameron plus dem Komplettverzicht auf einen Bassisten eine Indie-Sensation, die durch die Mixkünste von Andy Gill (Gang Of Four) den letzten Feinschliff als Sahnehäubchen gegenüber dem Debüt „Tuff Teef“ verpasst bekommen hat. Und die die Lücke füllen, die Sleater-Kinney mit ihrer Bandauflösung vor knapp fünf Jahren gerissen haben.

“The Rip” erscheint am 24. Juli bei Cargo Records.

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