V.A. – Horse Meat Disco II
9. Juli 2010
Mit der queeren, eigentlich in London beheimateten Partyreihe „Horse Meat Disco“ betouren Jim Stanton, James Hillard, Severino und Filthy Luka mittlerweile die ganze Welt, und ihre Retro-Sets zwischen Underground-Disco, Italo und Hi-NRG bringen Clubs zum Kochen. Mittlerweile gibt es auch eine zweimonatliche Residency im Berliner Tape Club, die unter Hetero-Hipstern ebenso beliebt ist wie beim queeren Partyvolk. Das Disco-Revival scheint einfach nicht mehr abklingen zu wollen, und die Sache mit den Re-Edits längst vergessener Underground-Klassiker aus den New Yorker Hochzeiten von ZE Records, Paradise Garage und Larry Levan treibt schon seit geraumer Zeit bizarre Blüten. Zwar weisen die Sets der bärtigen Briten mitunter leicht käsige Tendenzen auf, machen insgesamt aber riesigen Spaß, denn auf ironisch aufgelegte „Kulthits“ wird weitestgehend verzichtet. Die Compilation „Horse Meat Disco II“ ist mal wieder eine zärtliche Hommage an die Wurzeln der modernen Tanzmusik in der schwulen schwarzen Subkultur der Endsiebziger und frühen Achtziger.
“Horse Meat Disco II” ist bereits bei Strut/!K7/Alive erschienen.
Alben,Musik
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