Kode 9 – DJ Kicks

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Was ist denn dieses Jahr mit der „DJ-Kicks“-Reihe passiert? Jahrelang dümpelte das einst so spannende Format dank belangloser Mixe vor sich hin und 2010 standen plötzlich drei formidable Alben vor der Tür: The Juan Maclean, James Holden und jetzt Hyperdub Records-Mann und Burial-Entdecker Kode 9. Letzterer mischt uns jetzt einen Querschnitt dessen, was derzeit gerade in der britischen Dance-Szene en vogue ist. Weitaus gut gelaunter als auf seinen Privatproduktionen schiebt er Grime, Funky Jungle, Broken Beats und sogar ein bisschen R&B auf die Tanzfläche, ohne seine Kernkompetenz Dubstep außer acht zu lassen. Wie nicht anders zu erwarten außerordentlich basslastig und doch leichtfüßig. Das macht diese „DJ-Kicks“-Ausgabe sogar für Hörer interessant, denen Dubstep ansonsten zu aufgepumpt und monoton ist. Bass-Fanatiker sagen trotzdem danke und hören ansonsten die wöchentliche Radioshow von Kode 9 auf RinseFM. Da bollert’s dann auch wieder ohne filigrane Mätzchen.

“DJ Kicks” ist bereits bei !K7 erschienen.

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