Du durchsuchst derzeit das munitionen Archiv von August, 2010.

Marteria – Zum Glück in die Zukunft

downloadNamedropping kommt immer gut! Erst recht, wenn die beteiligten Personen auf Namen wie Peter Fox oder Jan Delay hören, ist damit doch allen sofort klar: Es geht um die erste Liga deutschen Sprechgesangs. Und in genau die will Marteria mit seinem neuen Album jetzt eindringen. Auf „Zum Glück in die Zukunft“ wabern die Basslines wuchtig zu Marterias monoton-getragenen Raps, die ihn überwiegend als sensiblen Beobachter des Lebens ausweisen und immer wieder vor Wortwitz strotzen; so ist „Louis“ zum Beispiel eine direkt vom Herzen kommende Hymne an seinen 2007 geborenen Sohn, „Sekundenschlaf“ feat. Peter Fox ein herrlicher Abgesang über die Angst vorm Älterwerden, und mit „Amys Weinhaus“ gibt er all denen Kraft, die sich vom Leben regelmäßig, ’tschulding für die Ausdrucksweise, gefickt fühlen. Die aktuelle Single „Verstrahlt“ feat. Yasha, so eine Art Drogen-Eloge, wirkt da fast ein wenig fehl am Platz. Aber egal – zumal er als Produzenten keine Geringeren als The Krauts aka Monk, DJ Illvibe und Berger für sich gewinnen konnte. Die trimmten schon Peter Fox’ Solodebüt „Stadtaffe“ auf Erfolgskurs, und herausgekommen ist ein modernes, clubtaugliches Rapalbum voller Tiefgang.

“Zum Glück in die Zukunft” ist bereits bei Four Music / SonyBMG erschienen.

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Thema-Icon Alben, Musik Kommentar-Icon 1 Kommentar

DJ Food – Remember The Future?

dj-food-remember-the-future

Remember The Future by DJ Food

A one hour mix about the golden age of Robotics, recorded to coincide with the release of the first Transformers film (hence the intro)

Tracklist • Artist / Title / Label

Anne Bryant – Transformers theme / Intro [unknown]
Jimmy Green – The Robot [Grand Central]
Lou Singer & Gene Raskin – Gigantor theme [mp3]
Forrest J Ackerman – The Tin Age Story [Science Fiction records]
Pierre Henry / Michael Colombier – Machine Danse [Phillips]
Rufus Thomas – Funky Robot [Stax]
Dave Baby Cortez – Funky Robot Pt.1 [All Platinum]
Robot – Machine Dance [Vogue]
Bruce Haack – School of Robots [Dimension 5]
George Fenton & Ken Freeman – Analogue Dialogue [KPM]
Bent Bolt & The Nuts – Mechanical Man [MGM
Milton & Anne Deluge – Rise Robots, Rise [Mainstream]
Bruce Haack – Electric To Me Turn [Columbia]
Jean Jacques Perrey – The Minuet of the Robots [Vanguard]
Bruce Haack – OK Robot [Dimension 5]
The Earthlings – March of the Robots [RPM]
Devo – Mechanical Man [Elevator records]
George Fenton & Ken Freeman – Analogue Dialogue [KPM]
The Moonbillies – The ‘Lectronic Brain [Republic Records]
Claude Righi – Machin [Riviera]
Manfred Mann – Machines [HMV]
Lothar & The Hand People – Machines [Capital]
Riders of the Mark – The Electric Insides And Metal Complexion That Makeup Herr Dr. Krieg [20th Century Fox]
The Bonzo Dog Band – Humanoid Boogie [Sunset Records]
John Rydgren – Transistor Father [Silhouette]
Alan Parsons Project – I, Robot [Arista]
Meat Beat Manifesto – Electro The Robot [PIAS]
Peggy Serra – Ronnie The Rock & Roll Robot [CDR]
Red Barn Magic Record – Mechanical Man [CDR]
Connie Francis – Robot Man [MGM]
France Gall – Der Computer Nr. 3 [Phillips]

Released by: Solid Steel
Release date: Jul 27, 2007

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Ira Atari & Rampue – Just Fu**in Dance It

23061087Der Siegeszug von Audiolith in den letzten Monaten ist durchaus amtlich zu nennen. Von Feuilleton bis „Tagesschau“ (also die „Tagesschau“ auf arte, heißt dort „Tracks“) berichten mittlerweile alle über das liebenswerte Hamburger Label, und jenes ist trotzdem immer auf dem Boden geblieben. Ein Eindruck, den Artur kürzlich im taz-Interview bestätigte: „Ich wohn in einer Penner-WG, und wir versuchen auch sonst alles günstig zu machen.“ Kennt man von zu Haus, kann man sich mit identifizieren. Viel hinzuzufügen gibt es nicht, die Platten klingen ja immer gleich: sehr offensiv, laut und bratzig. Einziges Manko bisher: Die Platten sind für DJs wie mich, die vorwiegend in der Eisdiele und weniger auf dem Bauwagenplatz auflegen, nur schwer spielbar, da zu viel Testosteron und zu wenig Amore. Nun wird alles anders, denn mit Ira Atari hat es endlich eine dezidiert weibliche Künstlerin auf das Label geschafft. Ach so, Rampue ist auch mit dabei, kennt man, coole Gestalt, sieht gut aus, jetzt also der Giorgio Moroder der autonomen Szene. Und diese Ira, das ist so eine Typin, mit der zusammen würde man auch gerne mal romantisch ‘n Nazi vermöbeln. I feel love.

“Just Fu**in Dance It” ist bereits bei Audiolith/Broken Silence erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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Early Man – Death Potion

23061101Als größter Feind des Metal gilt gemeinhin die Ironie. Denn wenn man über Blind Guardian lacht, weil sie verkitschtere Themen anfassen als Harry Potter und Mittelaltermärkte zusammen, dann kann man doch einfach nicht mehr vernünftig abmoshen. Dennoch: Mit dem Comeback des Metal letztes Jahrzehnt hat auch seine Travestie Einzug gehalten. Metal ist längst nicht mehr bedrohlich, sondern streng genommen eben konservativ und komisch. Eine Zuschreibung, die natürlich kein Involvierter gern hört. Daher kamen auch Acts wie das Nerd-Duo Early Man ganz recht, da sie Metal ernst nahmen und ihm eine reizvolle Entsprechung des nächsten Jahrtausends zukommen ließen. Das neue Album nun ist allerdings eher nicht mehr reizvoll, sondern die pure Travestie: Thrash Metal wird adaptiert, man hört die Bedeutsamkeit von Kreator, Destruction oder auch Testament raus. Der Rest bleibt allerdings galoppierende Leerstelle. Eine Hommage, ein Gag, beides gleichzeitig? Sorry, zu indifferent – grabt euch wieder ein.

“Death Potion” ist bereits bei The End/Soulfood erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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Ruff Rhythmz Podcast August 2010

aug2010

Wieder mal feinster Dubstep-Stoff von Mount Kimbie über Burial bis Benga bei den Kennern von Ruff Rhythmz. Zusammen gepackt in der Augustausgabe ihres RR-Podcasts.

Tracklist:
Scuba – Three Sided Shape
Silkie – Planet X
2562 – Channel Two
Applescal – The Curle in Me
Mount Kimbie – Taps
Trentemøller – Metamorphosis
Secede – Outran
l’Usine – Every Disguise
Nautilis – Dyslexik
Trentemøller – Nightwalker
Ronny Ragtroll – Planet in a Box
l’Usine – Two Dots
Burial – Untitled
Jas – In a Heartbeat
Benga – Light Bulb
Benga – E-Trips
Ital Tek – Heliopause
2562 – Narita
Vandera – India Joya
Tribal – White Rain
Simonoff – Trip to Luca
Lojik – White Room
Broken Note – Dubversion (hecq remix)

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Download

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Andreya Triana – Lost Where I Belong

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Als Verstärkung von Flying Lotus und Bonobo haben wir die wunderbare Soulstimme von Andreya Triana an dieser Stelle ja schon mehrfach abgefeiert. Jetzt erscheint – produziert von “Bonobo” Simon Green – das Debütalbum von Andreya, das in sympathischer Erhabenheit zu den bisher schönsten Scheiben des Jahres gehört. Selber überzeugen mit dem Video zu “A Town Called Obsolete”.

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“Lost Where I Belong” erscheint am 27. August bei Ninja Tune / Rough Trade.

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Hurts – Happiness

23061083Richtig Relevanz zu erzeugen in Pop wird gelinde gesagt nicht einfacher. Die letzten Jahre reichte es ja schon, öffnete man bloß die richtige Gruft. Doch mittlerweile mussten selbst bei den Mausoleen von Gang Of Four, Harold Faltermeyer und den Stones schon Drehtüren eingebaut werden. Der Andrang auf Retro-Rock bzw. Retro-Wave erzeugte neben der Übersättigung auch richtiggehend Frust über die vermeintliche Innovationsleere kontemporären Pops. Wo ist bloß das Ereignis, die Überraschung geblieben? Nun, in dem Manchester-Duo Hurts mag man auch ein Patchwork an Apropos’ finden, überstrahlt aber von einem einnehmenden Novelty-Effekt. Gerade auch, wenn sie mit die Vocals unterstützendem Opern-Pinguin auf der Bühne auftauchen und eine unglaubliche Spannung zwischen ihrer konzeptionellen Strenge und dem entfesselten Schnösel-Pop halten. Max Raabe, Propaganda, Pet Shop Boys und „Nessun Dorma“ von Paul Potts – wann konnte man zuletzt solche Kontexte aufmachen? In dieser Kombination vielleicht: noch nie. Na, also wenn das nichts ist, dann weiß ich aber auch nicht.

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“Passions” erscheint am 27. August bei Four Music/Sony.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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Heute. 21 Uhr: Verstärker@byteFM

verstaerker_ratpack.jpg„Je t’aime – moi non plus“…sexy wie einst Elmar Gunsch raunt Verstärker-CEO D. Böhme Serge Gainsbourgs weltberühmte Bumszeile in den Äther. Seine Erregung hat aber natürlich einen guten Grund: Mit der Initiative „Für eine Verlängerung der Verstärker-Laufzeit auf 24 Stunden“ trat die einflussreiche Musiklobby in der vergangenen Woche politischen Bestrebungen entgegen, die Verstärker-Laufzeit auf 60 Sekunden zu verkürzen. Namhafte Lobbyisten wie Friedrich Merz, Sylvester Stallone oder Markus Lanz traten ihrem alten Burschenschafts und Welt- bzw. Vietnamkriegskameraden Böhme zur Seite. Mal sehen, was draus wird! Bis dahin entzückt Verstärker mit den Domino Records-Helden Four Tet, Wild Beasts, Jon Hopkins und Clinic, lässt die Hose runter für Robyn und Snoop Dogg, holt (hoffentlich nur) das Saxofon raus für Dent May und lässt sich anschließend erschöpft fallen mit der Debüt-EP des 19jährigen Balam Acab. ACAB! Heute ab 21 Uhr bei byteFM oder rechts über den hübschen Player laufen lassen!

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Tricky – Murder Weapon


TRICKY "Murder Weapon"
Hochgeladen von DOMINO-FRANCE. – Sieh die neuesten vorgestellten Musikvideos.

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Ninja Tune XX – 20 Years Of Beats And Pieces

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Die Coldcuts Matt Black und Jonathan More haben in nunmehr 20 Jahren geschafft, ihr Label als Genre zu etablieren. Ein unausgesprochenes Qualitätsnetz umspannt ihre Veröffentlichungen, so vielfältig und gespreizt sie auch sein mögen: HipHop, weirder Electro, NuJazz, was auch immer. Zum Jubiläum gibt’s die Nachfolger der Nabelschauen „Xen Cuts“ und „Zentertainment“ in diversen Ausführungen: Einmal als reguläre Doppel-CD mit Highlights und unveröffentlichten Remixes und zum Anderen als Limited Editions mit bis zu sechs Tonträgern, Buch, Maxis frei Haus und so weiter. Aufwändig und die Stil prägende Wucht veranschaulichend, die die Ninjas seit 1991 auszeichnet: Von Amon Tobin bis Andreya Triana, Flying Lotus bis Roots Manuva. Unverzichtbar für alle, die Tracks nicht als singuläres Ereignis verstehen, sondern Freude an Weiterentwicklung, Reibungen, Musik als stetig veränderbarer Kunstform haben. Und bei aller Fülle bleibt die Compilation doch nur ein marginaler Blick in dieses Universum aus Solid Steel Radioshow, Sublabels wie Big Dada, Form und Inhalt. Aber einer der sich lohnt.

“Ninja Tune XX – 20 Years Of Beats And Peaces” erscheint am 24. September via Ninja Tune / Rough Trade.

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