Jens Friebe – Abändern
12. Oktober 2010
„Denn ich bin wie der alte Mann in ‚Der kleine Lord’, nur eben ohne kleinen Lord.” Der Preis für die schönste Umschreibung des Begriffs „Einsamkeit” geht diesen Monat an Jens Friebe. Da fielen einem allerdings noch so ein paar Auszeichnungen ein. Leider auch die für die blödeste Coverversion: Nein, hinter dem Vengaboys-Stampfer „Up & Down” versteckt sich gewiss kein guter Song, auch wenn man ihn auf dem Klavier spielt. Der ist nur auf der Platte, weil man „up and down” eben auch wie „abändern” singen kann. Wie meta, wie langweilig. Sonst sind keine Ausfälle zu beklagen: „Charles de Gaulle” dürfte Friebes bislang größter Popmoment sein, der Rest ist schnodderig-lakonische Problemeinkreisung mit Piano und wie immer wunderschön. Wenn man denn Friebes alltagsinfizierten Romantikbegriff teilt.
“Abändern” ist bereits bei ZickZack/What’s So Funny About.. erschienen.
Alben,Musik
2 Kommentare














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12. Oktober 2010 um 09:16 Uhr
bassdrum sagt,
wieso bekommt man hier immer einen hauch von “nullinformationen” ich könnte schwören …früher! gabs hier mal sets, samples und hörproben, jetzt gibt ein cover und ein text der beschreibt wie ihr euch dabei fühlt.
bite nicht oder nur ein bisschen als kritik sehen aber wo ist die musik geblieben, nicht mal ein backlink, soll ich mir jetzt selber “einen googlen” ?
12. Oktober 2010 um 10:01 Uhr
Marco Fuchs sagt,
Moinsen, ist immer eine Frage der Zeit, ihrem Verlauf und wieviel uns davon gerade zur Verfügung steht. Jeden Tag einen Artikel zu wuchten ist nicht immer einfach und da geht dann manchmal etwas die Liebe zum Detail in der Tiefe abhanden. “Ich hoffe, wir kriegen es hin.” (Franz Kafka)