Tricky – Mixed Race
9. Oktober 2010
It’s a hard knock life. Das wissen nicht nur US-Rapper, die beim Zählen ihrer Schusswunden aus dem Tüdel kommen, das weiß auch Adrian Thaws. Mit „Mixed Race” hat er – wie er behauptet – ein Gangsta-Album herausgebracht: Tricky verhält sich zu Lil Wayne und Master P allerdings wie das Seriendrama „The Wire” zu „The Fast And The Furious”. „Mixed Race” ist düster, realistisch und kleinteilig. „Murder Weapon” etwa wird durchzogen von dem charakteristischen Basslauf des Peter Gunn Themes – „Räuber und Gendarm” auf allen Tonspuren und Bedeutungsebenen. TripHop ist das längst nicht mehr, da roch das letzte Massive-Attack-Album ja mehr nach Gras. „Sample-basierte Tracks mit Gemaule und wechselnder Singstimme” ist als Umschreibung aber auch nicht richtig catchy. It’s tricky.
“Mixed Race” ist bereits bei Domino/GoodToGo erschienen.
Alben, Musik
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