Du durchsuchst derzeit das munitionen Archiv von November, 2010.

Free EP: Get Well Soon and the Grand Ensemble – Live at the Konzerthaus Dortmund

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Vom Konzert in 15-köpfiger Besetzung bei der “Pop-Abo”-Reihe im Dortmunder Konzerthaus veröffentlichen Get Well Soon jetzt über ihre Homepage eine 6-Tracks-EP zum freien Download.

Tracklisting:
1.) Seneca’s Silence
2.) 5 Steps / 7 Swords
3.) A Voice At The Louvre
4.) Werner Herzog Gets Shot
5.) A Burial At Sea
6.) We Are The Roman Empire

Download

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Schleudertraum(a)

schleudertraum

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The State Lottery – When The Night Comes

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Es erfreut einen ja immer wieder, eine Band zu entdecken, von der man bisher nichts wusste, noch nichts gelesen hat und bei deren Namensnennung alle Opinion Leader im Freundeskreis nur mit den Schultern zucken. Die Soulpunker von The State Lottery aus Detroit und New York waren in den vergangenen Monaten für mich eine der schönsten zufällig in die Hände gefallenen Diamanten. Die Band bietet ihre beiden bisher erschienenen Alben gratis zum Download an (Bezahlen darf und sollte man auf der Downloadseite dennoch gerne). “Cities We’re Not From” aus dem Jahr 2008 scheppert zwar schon mit Feuer im Arsch, die Soundqualität und Unausgegorenheit der Stücke machen es jetzt aber nicht zu einem Pflichtalbum. Das aktuelle “When The Night Comes” ist allerdings ein solches für all diejenigen, denen The Gaslight Anthem angenehm das Neo-Pop-Punk-Rock-Gefühl unter den Nietengurt ziehen lässt.

Zum Download:

“Cities, We’re Not From” (2008)
“When The Night Comes” (2010)

Via Soundcloud kann man sich “When The Night Comes” auch komplett anhören:

The State Lottery – When The Night Comes by If You Make It

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Free Downloads von Grodio

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Grodio, Remixer und Producer aus München, beschert uns ein feines und geschmeidiges Paket seiner Remixe als Free Download. Mit dabei sind Natalie Storm, Jahcoozi, Ward21 und Schlachthofbronx. In die lustvollen Kracher könnt ihr hier reinhören:

Grodios free Remix Pack Teaser (see track description to download tracks for free) by grodio

Und hier ist der Download via Mediafire.

Außerdem ist Grodios neuer Solo-Track “We run tings” draußen, der über die üblichen Stores zu beziehen ist. Hier anhören:

Grodio – We run tings by grodio

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Layo Studio Mix November 2010

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1. Barnt – “Collection” – MAGAZINE
2. Ronan Portela – “Mute” – BLA BLA
3. DJ Koze – “Sbooty” – COCOON
4. El Mundo & Satori – “Jazz Tango” – CATWASH RECORDS
5. Javi Bora/Melohman – “Bambata” – 2020 VISION
6. Dole & Kom – “Darkness” – MATERIAL
7. Superpitcher – “Black Magic” – KOMPACT
8. H.O.S.H – “Cash The Chord” – DIYNAMIC
9. Ida Engberg – “Owl’s Nest” – TRUESOUL
10. Layo & Bushwacka! – “Black Jack Rabbit” – PLUS 8
11. Deadbeat – “Vampire” – ECHOCORD
12. Darabi – “Top Drop (Roman Flugel Remix)” – GET THE CURSE MUSIC

Layo Studio Mix November 2010 by shakeitlondon

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Azure Ray – Drawing Down The Moon

azure-rayDie neuen Abenteuer von Sepia und Weichzeichner: Orenda Fink und Maria Taylor haben sich nach sieben Jahren Auszeit wieder als Azure Ray zusammengefunden. “Drawing Down The Moon” ist dabei mehr Rückbesinnung als Fortschreibung. Ein stets etwas unfertig vor sich hinklopfender Beat gibt den Takt für zwei ineinander verschränkte Stimmen, ein musikalisches Flimmern, Grummeln und Beben: erlaubt ist, was nicht trennscharf ist. Der jeweilige Solo-Output der beiden Damen war dagegen unvermutet ziemlich abwechslungsreich. Das letzte Maria-Taylor-Album “Lady Luck” bot sehr beherzte Popmusik, Orenda Fink experientierte mit haitianischen Mystizismus. Den atemleisen Progfolk von Azure Ray lässt das alles kalt. Taylor und Fink haben mutmaßlich eine deutlich vorgefertigtere Meinung, wie Azure Ray zu sein hat, als ihre Hörer. Sie können auch anders, sie wollen nur nicht mehr. “Drawing Down The Moon” ist ein bezauberndes Album, aber beileibe kein spannendes. In Äther erstarrte Regenmusik für Herbst und Winter, zu schön um warm zu sein.

“Drawing Down The Moon” ist bereits bei Saddle Creek/Cargo Records erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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The Temper Trap – Conditions Remixed

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Sister Bliss and Rollo, The Count AKA Hérve, Fool´s Gold, Rusko und andere haben sich des 2009er Albums von The Temper Trap angenommen und ein hörenswertes Remix-Werk an den Start gebracht. Veröffentlicht wird “Conditions Remixed” am 5. November. Vorab reinhören via Soundcloud.

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MOPO, also irgendwie…

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Heute ab 21 Uhr: Verstärker auf byteFM

verstaerker_ratpack.jpgIm steten Bemühen, als einer der unsympathischsten Deutschen nach Matthias Matussek, Markus Söder und Ulf Poschardt in die Geschichte einzugehen, versteigt sich Verstärker-CEO D. Böhme gerne auch mal zu Äußerungen wie „Warum soll Kartoffel eigentlich eine Beleidigung sein? Kartoffeln sind doch lecker!“. Wie auch immer: 14 Tage Urlaub auf derselben Insel, auf der einst ein böser Baron (H. Frank) hauste, der dem lieben Timm Thaler (T. Ohrner) sein Lachen nicht zurückgeben wollte, sind vorbei, die Realität (CSU-Parteitag, KSC-Krise) ist schlimmer als je zuvor, nun ist melancholischer Herbstzunder gefragt. Der kommt in Form von grandiosem Traurigpop von Darkstar und Christiane Rösinger, melodischem Klickerklacker von Gold Panda, sinnlichem Buffzack von DJ Koze/Caribou sowie furztrockenem Old School aus Kanye Wests G.O.O.D. Fridays-Serie. Ich schnall ab, halt nein, ist zu gefährlich. Heute von 21 bis 22 Uhr auf byteFM. Oder rechts über den Player, falls ihr die Munitionen-Seite verständlicherweise nicht verlassen wollt.

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I Like Trains – He Who Saw The Deep

iliketrainsDie größte Veränderung bei I Like Trains ist, dass sie nicht mehr auf die alberne Schreibweise iLiKETRAiNS bestehen, weitere Fortschritte erschließen sich nicht. Die elegische, sehr britische Sehnsuchtsmusik wird gelegentlich als Postrock bezeichnet, weil die Band sich ein paar Tappingtricks von Mogwai abgeschaut hat, meistens zieht es die Songs aber eher in die Nähe von Bombastpop wie den der Editors oder Doves – manchmal fühlt man sich durch den prononcierten Bariton-Raunegesang von David Martin sogar halbbelustigt an Dirk von Lowtzows mittelschwer affektierten Vortrag bei Phantom/Ghost erinnert. Dabei ist „He Who Saw The Deep“ geeignete Musik um mal die Mundwinkel locker zu lassen und dem aufrechten Gang eine Pause zu gönnen. Wie angedeutet machen I Like Trains kaum etwas, das andere nicht vor ihnen probiert hätten. Da die Band aus Leeds ihre Einflüsse allerdings sehr pointiert zusammenfasst, vergisst man häufiger sich zu langweilen – sehr viel Erinnernswertes bleibt abseits der hübschen Laut/Leise-Dynamik von „Sea Of Regrets“ dennoch nicht hängen.

“He Who Saw The Deep” ist bereits bei ILT/Cargo erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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