…And You Will Know Us By The Trail Of Dead – Tao Of The Dead

and-you-will-knowTrail Of Dead erinnern an bekiffte Teenager, die den besten Film aller Zeiten drehen wollen: mit Raumschiffen, Drachen, Zeitreisen, nackten Frauen und explodierenden Autos. Zumindest für dessen Soundtrack könnten sie verantwortlich zeichnen. Selbstbeschränkung haben Conrad Keely und Jason Reece nicht gelernt: Die Songs folgen einer Dramaturgie, das Cover ist erneut eine Art Wimmelbild, und alle sind bewundernswert ironiefrei bei der Sache. Ein bisschen ermüdend wirkt der permanente Wille zur Überwältigung schon, selbst die Band spielt, wenn sie sich in dem mäandernden Gekröse unbeobachtet fühlt, zur Entspannung 08/15-Emo. Dann kommt irgendeine prätentiöse Volte, die den Hörer wieder auf Spacerock polt. Eigentlich erstaunlich, dass die Band im Laufe von sieben Alben nicht von ihrer „Viel-hilft-viel”-Philosophie abgekommen ist. Ein halbstündiges Punkrockalbum in einer schwarzen Hülle? Wäre super. Wird’s nie geben.

“Tao Of The Dead” erscheint am 4. Februar bei Superball/EMI.

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  1. 29. Januar 2011 um 19:56 Uhr

    linus sagt,

    so kann man den loop, in dem die band sich immer weiter selbst verrückt machen, eigentlich auch mal beschreiben.
    nicht schlecht, dieser michael weiland.

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