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[Video] Surfer Blood – Swim

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Blumfeld – 1000 Tränen Tief

Weil’s so ein wunderbares Konzert mit Jochen gestern im Thalia Theater war, ein mächtiges Video aus der trächtigen Vergangenheit.

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Adam Kesher – Challenging Nature

adam-kesherDas französische Sextett Adam Kesher, das sich nach einer Figur aus David Lynchs Film „Mulholland Drive“ benannt hat, wartet nach dem Postpunk-Epigonentum des Debüts nun mit einem originellen Nachfolger auf. Dass der Nachfolger das Debüt bei Weitem übertrifft, erlebt man in Tagen der kurzlebigen Bandgeschichten ja nicht oft. Produziert wurde „Challenging Nature“ von Chromeo-Mitglied Dave 1, dessen Job hinter den Reglern ursprünglich nur für einen Song angedacht war. Doch das Resultat (die großartige schmachtende Electropop-Ballade „Attraction“) war so umwerfend, dass der exzentrische New Yorker auch für das Klangdesign des restlichen Albums engagiert wurde. Dave 1 lebt sein Faible für quietschige Keyboardsounds und funky Gitarrenlicks im Geiste von Nile Rodgers dezent und an den richtigen Stellen aus. Herausgekommen ist eine Platte voller catchy Popsongs, welche die Ära der Discokugel im Blick haben, ohne die Genregötter kopieren zu wollen. So machen sie das Beste draus.

“Challenging Nature” ist bereits bei Disque Primeur/EMI erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.


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Blackmail – Anima Now

blackmailBlackmail haben aus der überraschenden wie hässlichen Trennung von ihrem sexy Frontschwein Aydo Abay eigentlich nur einen Trumpf rausgezogen: Der Name gehört immer noch Ebelshäuser und Gefolge. Während Aydo schon mit seinem Side-Projekt Ken sowie dem ganz neuen Ding crash:conspiracy nicht zu knapp vorlegte, wartet man nun auf das nächste Level des Motherboards. Blackmail sind zurück. Nicht leicht, gehörten jenem Aydo doch nicht nur die ersten VÖs nach dem Split, sondern seit Ewigkeiten auch schon die Sympathien. Da muss hart gegengesteuert werden. Blackmail 2.0 tun das – nicht überraschend –, indem sich alter Stärken, also der Placebo’esken Hit-Ära um „Bliss Please!“, besonnen wird. Musikalisch macht der zuvor superspröde, fast hermetisch gewordene Kauzrocktempel wieder auf. Das Popsongformat und die Refrains sind zurück. Vielleicht aus Angst vor weiterem Bedeutungsverlust. Jetzt wird eben noch mal nachgetreten mit punkpoppig verzuckerter Stiefelspitze. Ob es das wirklich bringt, ob das neue Line-up (Sänger macht seine Sache gut) tatsächlich nachhaltig sein wird, all das lässt sich noch nicht überblicken. Sichtbar indes: seit Langem mal wieder ein Blackmail-Album, das vom Publikum ganz einfach geliebt werden möchte – und das deshalb eben liebenswert klingt.

“Anima Now” ist bereits bei 45Rec/Soulfood erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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