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[Album] DJ Shadow Remix Project

DJ Shadow Remix Project (2010) by djshadow

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[Album+Video] Kettcar – Zwischen den Runden

kettcar…But Alive, die frühere Punkrock-Inkarnation von Kettcar, spotteten vor langer Zeit in „Ein sozialkritisches Schlagzeugsolo später” über den Diskurspop der Hamburger Schule – eine gallige Tirade, die Sänger Marcus Wiebusch heute vielleicht nicht mehr so leicht rausrutschte. Dennoch: Auch wenn Kettcar einige der besseren deutschen Texte der letzten zehn Jahre geschrieben haben, sind die Worte doch immer eher straßenschlau als intellektuell. Kettcar tragen eine Art Arbeiterklassestolz vor sich her, dazu passt, dass „Zwischen den Runden” wie seine Vorgänger ohne neunmalklugen Überbau und Klangkonzept auskommt. Die Band hat lediglich zwölf neue Songs aufgenommen: Gitarrenpop mit Klavier und Geigen, wenn das Lied danach verlangt. Beim ersten Hören weckt das erst einmal leise Enttäuschung. Andere Bands, die sich vier Jahre Zeit für eine neue Platte lassen, kommen mit neuen Einflüssen, einem Richtungswechsel, kurz: einem Statement zurück. Allerdings kann man sich ganz gut vorstellen, wie Wiebusch beim Begriff „Statement” verächtlich schnauft. „Zwischen den Runden” ist dank Stücken wie „Der apokalyptische Reiter und das besorgte Pferd” oder dem Trauerlied „Zurück aus Ohlsdorf” ehrlich, klug und schön. Reicht schon.

“Zwischen den Runden” ist bereits bei GHVC/Indigo erschienen.

YouTube Preview Image

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[Track] Selebrities – Night Heat

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[Album] Matt Pryor – May Day

matty-pryorDie überzeugendere Musik von Matt Pryor veröffentlicht er inzwischen unter seinem eigenen Namen. Seine Stammband The Get Up Kids gibt es zwar nach einer ausgedehnten Pause wieder, doch so wirklich Spaß machen auf ihren Konzerten nur die alten Songs: Punkrocklieder über die Schmerzen des Heranwachsens können die fünf Herren mit Familie und Bauchansatz mittlerweile nicht mehr schreiben, aber immerhin noch ganz kompetent nachspielen. „May Day“, ein rein akustisches Folkalbum, hat Pryor alleine innerhalb kurzer Zeit aufgenommen, dementsprechend skizzenhaft, roh und mumpfig klingen die Stücke streckenweise. Gedankenverlorenes Geschrammel findet sich dabei nicht auf „May Day“ – die Produktion mag nachlässig sein, das Songwriting ist hingegen absolut auf der Höhe. Gar nicht so schlimm, dieses Erwachsenwerden.

“May Day” ist bereits bei Arctic Rodeo/Cargo erschienen.

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[Video] Speech Debelle – I’m With It

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[Album] Craig Finn – Clear Heart Full Eyes

craig-finnCraig Finns beiläufige Erzählstimme ist ein Markenzeichen seiner Band The Hold Steady, aber nicht das einzige. „Clear Heart Full Eyes”, sein erstes Soloalbum, lässt darum erst einmal das andere vermissen: jene hymnischen, lauten Riffs, die angelehnt an Springsteen und die Replacements zurückhaltendem Indie-Dünkel Adieu winken. Ein leise klampfendes Akustikalbum hat er dennoch nicht aufgenommen. Produzent Mike McCarthy stellte Finn eine Studioband zusammen, die ihm ein sanft blues- und countryrockiges Gerüst für seine Alltagsgeschichten errichtet. Siehe da: Finn ist ein solider Songwriter (bei The Hold Steady ist Gitarrist Tad Kubler fürs Komponieren zuständig), dessen Textzeilen allerdings einprägsamer sind als seine Melodien. Kann man nun auch nicht von jedem sagen.

“Clear Heart Full Eyes” ist bereits bei Full Time Hobby/Rough Trade erschienen.

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[Track] Ben Browning – I Can’t Stay

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[Album] First Aid Kit – The Lion’s Roar

23066567Anfang 2009 bildete das Konzert der beiden nahezu unbekannten Schwestern Klara und Johanna Söderberg noch das Highlight der jährlich in Groningen stattfindenden Indie-Talentshow Eurosonic. Danach folgten viele weitere fantastische Auftritte auf der ganzen Welt – allerdings auch eine EP und ein Debütalbum, auf denen sich die Band etwas unter Wert verkaufte. Grund: First Aid Kit hatten hier vor allen Dingen versucht, das intime Set-up der Live-Shows naturalistisch, also entsprechend reduziert wiederzugeben. Jetzt liefern die beiden mittlerweile volljährigen Schwedinnen ihr vollinstrumentiertes Aufnahme-Meisterstück ab. »The Lion’s Roar« erweitert die fragilen Folk-Songs unter der Leitung des Saddle-Creek-Hausproduzenten Mike Mogis um die Klangfarben einer klassischen Country-Besetzung: Streicher, Schlagzeug, Slidegitarre, Bass (gespielt vom Vater der Band), Gastsänger (siehe gleich). Die Stücke erhielten, derart inszeniert, endlich die Dynamik und das Pathos, um den internationalen Standard des introvertierten Singer/Songwriter-Albums endgültig in Schutt und Asche zu umarmen. Ein Ausbruch aus dem Purismus-Knast aus Akustikgitarre und traurigen Mienen. Fantasy-Nebeneffekt: Mit Conor Oberst (Bright Eyes), dem Ex-Indie-Wunderkind aus Nebraska, singen die beiden Ex-Indie-Wunderkinder aus Schweden, die nicht zuletzt wegen Bright Eyes einst zur Band wurden, endlich auch auf Platte im Duett. Hoffentlich hegen First Aid Kit noch Wünsche jenseits der 20. Auf den letzten paar Metern zum Gipfel könnte es bald schon langweilig zugehen.

“The Lion’s Roar” ist bereits bei Wichita/Pias/Rough Trade erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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[Track] Marissa Nadler – The Wrecking Ball Company

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[Video] UNKLE feat. Mark Lanegan – Another Night Out

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