[Album] The Magnetic Fields – Love At The Bottom Of The Sea

Eine Abkehr, vielmehr eine Rückkehr: Nachdem die letzten Alben bewusst auf Keyboards und Synthesizer verzichteten, ist der leicht billige Elektroniksound von Magnetic-Fields-Alben wie „Get Lost” (1994) oder „Holiday” (1995) wieder da. Dafür wird etwas anderes vermisst: ein übergeordnetes Konzept wie auf den vergangenen Platten „i”, „Distortion” und „Realism”. „Love At The Bottom Of The Sea” hat zwar gefühlt in jedem Song unerfüllte Liebe zum Thema, aber das zählt nicht – es ist ja schließlich Popmusik. Merritt findet schöne Bilder, wie das des Schmachtenden, der dem Objekt seiner Begierde gerne so nah wäre wie dessen Mobiltelefon, macht schlechte Wortspiele („I’d Go Anywhere With Hugh”) und ist in jeder Zeile der gewohnt charmante Menschenfeind. Weiterhin ist unfassbar, mit welch nachlässiger Kunstfertigkeit der Mann Melodien und endlos zitierfähige Texte schreibt.

“Love At The Bottom Of The Sea” ist bereits bei Domino erschienen.

  • MySpace
  • Facebook
  • Google
  • Live
  • del.icio.us
  • Technorati
  • Mixx
  • MisterWong.DE
  • Webnews.de
  • Yigg
  • Yahoo! Buzz
  • TwitThis
  • E-mail this story to a friend!
Thema-Icon Alben,Musik Kommentar-Icon Keine Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Die Interwebs sind kein Ponyhof. Bitte höflich und beim Thema bleiben. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht oder weiterverwertet.

Hinweis für alle Trolle, die hier über einen anonymen Proxy unter falscher Mailadresse ihren Frust abladen wollen: Spart euch einfach die Arbeit.