Du durchsuchst derzeit das munitionen Archiv von Juli, 2012.

[Album] The Kings Of Dubrock – Fettuccini

„Der Sommer ist da, der Sommer ist da. Magst du mich auch? Die Waffen sind da, die Waffen sind da. MDMA.” Wer auch da ist: Jacques Palminger und seine Könige des Dubrock, und mit ihnen Songs über Liebe, Drogen und Terrorismus. Musikalisch behandelt „Fettucini” Pop, Kinderlied und elektronischen Minimalismus, Palminger und die stets fabelhafte Rica Blunck besingen dazu höheren Schwachsinn, niedere Instinkte und gelegentlich echte Schönheit. Auf Albumlänge ist das Ganze allerdings gewohnt enervierend an der Grenze zur Verstörung. Nicht nur die Unterscheidung zwischen Genie und Wahnsinn fällt hier schwer, auch die zwischen Inspiration und reiner Beschäftigungstherapie. Wer die Sinnfrage ganz weit hintenan stellt, hat Spaß an „Fettucini”. Unter Umständen hilft auch die ein oder andere bewusstseinserweiternde Maßnahme.

“Fettuccini” erscheint am 3. August bei Staatsakt/Rough Trade.

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[Video] Hot Chip – Look At Where We Are

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[Album] Can – The Lost Tapes

Can ging es um die Schönheit des Augenblicks: Aus langen Improvisationspassagen kristallisierte die Kölner Band hypnotische Tracks, immer auf der Suche nach Sounds, die sie selbst überraschten. Was eine Handvoll Jazzmusiker, die sich in den Siebzigern auf einmal als Punks begriffen, spannend empfanden, hallt bis heute in der Rockmusik von Radiohead bis Wilco nach. „The Lost Tapes” klingt nach Resterampe und Dienstleistung am hartgesottenen Fan, das Material ist aber faszinierend stark: Die drei CDs mit Filmmusiken, Probeaufnahmen und instrumentalen Miniaturen dienen ebensogut als Einstieg in den Can-Kosmos. Keyboarder Irmin Schmidt übernahm die Auswahl der Stücke und legte eine Reihenfolge fest, die wild durch die Bandgeschichte irrlichtert – eine chronologische Abfolge war eh unmöglich, die Bänder „waren zwar durchummeriert”, so Schmidt, „aber das Ganze war, nun ja, totaler Quatsch. Es gab ein Band 297, aber kein 296.” Der lockere, assoziative Fluss der Platte macht „The Lost Tapes” zu einem waschechten Can-Album – und nicht bloß zur Trophäe für Krautrock-Komplettisten.

“The Lost Tapes” ist bereits bei Mute erschienen.

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[Album] Christian Vogel – The Inertials

Unter dem Namen Super_Collider haben Christian Vogel und Jamie Lidell um die Jahrtausendwende zwei wegweisende Alben veröffentlicht. Danach sind sie getrennte Wege gegangen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Während sich Lidell mit Popstars wie Beck oder Feist im Studio tummelt und als Funksoulrampensau die ganz großen Bühnen unsicher macht, veröffentlicht Christian Vogel zwar in schöner Regelmäßigkeit seine von der Kritik stets gefeierten Platten, hat es aber nie zu außergewöhnlicher Berühmtheit gebracht. Dafür sind die Solosachen des Briten vermutlich eine Spur zu abstrakt. Ursprünglich mal angetreten, um den Dancefloor zu retten, schert sich Vogel seit geraumer Zeit einen Teufel um Clubfunktionalität. »The Inertials« ist elektronischer Dub im Geiste von … ja, was eigentlich? Dubstep? No way. Rhythm & Sound? Dafür zu brüchig, zu zerhackstückelt. Christian Vogel macht Musik, die eigentlich gar keine Referenzen mehr braucht, weil tatsächlich der Versuch unternommen wird, Neuland zu betreten. Und das kann man in diesen Tagen nicht von vielen Künstlern behaupten.

“The Inertials” ist bereits bei Shitkatapult/Al!ve erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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[Video] Alt-J – Tessellate (Live at the Africa Centre)

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[Album] Phantom Ghost – Pardon My English

Dirk von Lowtzow erklärt seinem Publikum gern den Krieg. Doch stets auf eine so eloquente, zauberhafte Weise, dass nie ein Bruch zwischen ihm und der Hörerschaft zustande kam. Wo die Goldenen Zitronen aufbrausend gegen die (Stupidität der) eigenen Fans ansangen, gelang von Lowtzow das eigentlich unmögliche Kunststück, die Hörer an seinem eigenen Werk mit reifen zu lassen. Kunst als effektives Mittel gegen Barbarei, wo gibt’s denn so was außer in der Theorie? Das elektronische Geister-Projekt Phantom Ghost mit Thies Mynther nahm dabei vor etlichen Jahren einiges von der Entwicklung der späteren Tocotronic vorweg: das Mystische, das Repetitive, die Chanson-Elegie. Klar, dass Phantom Ghost heute wieder ihrer Zeit voraus sein müssen und sich auf dem neuen Album kaum noch Spuren finden von Songs wie dem wunderschönen »To Damascus«. »Pardon My English« erfüllt vielmehr das, was das Letzte, was »Thrown Out Of Drama School« bereits antestete. Hart angeschlagene Klavierfiguren, und dazu croont von Lowtzow, als wäre bildungsbürgerliche Gediegenheit tatsächlich sexy. Und wenn man die ersten zwei schwer erträglichen Tasten-Instrumentals überstanden hat, will man gern auf dem ersten (und letztlich einzigen) Höhepunkt »Dr. Schaden Freud« aufbauen. Doch das Kunst-Tutorial will keine Erlösung, keine Erbauung mehr verteilen. Alles ist so genialisch, eckig und förderungswürdig. Die Zielgruppe des Duos verengt sich schmerzhaft – und der feuchte Traum des Goethe Instituts, er hat sich zu dieser schlauen wie schrecklichen Platte manifestiert.

“Pardon My English” ist bereits bei Dial/Rough Trade erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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[Video] Florence + the Machine – Breaking Down

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[Video] Danny Brown – Grown Up

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[Track] Frank Ocean – Sweet Life

Sweet LIFE by Frank Ocean

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[Stream] Diplo – Express Yourself EP

The unbounded, genre-mashing DJ, producer and industry juggernaut, Diplo, is excited to announce the June 12th release of the Express Yourself EP on his label Mad Decent. The six-track recording from the man who makes up one half of the bombastic duo, Major Lazer, is his first solo release since 2004’s Florida and is a product of the artist’s fearless endeavors of exploring and unearthing new music from around the world. Spastic freak-beats tie the recording together but genres present span from Dancehall to New Orleans Bounce to EDM. The EP features a laundry list of exciting collaborations, from dubstep superstars Datsik and Flinch to Dancehall pioneer Elephant Man. Each artist brings something exciting and new to Diplo’s wild productions. The EP’s title track and Diplo’s first foray into the maddening beats and booty-popping sound of New Orleans Bounce has close to 900,000 plays on youtube and radio play across the US.

Tracklist
1. Express Yourself feat. Nicky Da B
2 .Barely Standing feat. Datsik & Sabi
3. No Problem feat. Flinch & My Name Is Kay
4. Move Around feat. Elephant Man & GTA
5. Butters Theme feat. Billy The Gent & Long Jawns
6. Set It Off feat. Lazerdisk Party Sex

Originally released on June 12, 2012.

Diplo – Express Yourself EP by Mad Decent

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