[Album] The Smashing Pumpkins – Oceania
4. Juli 2012
Billy Corgan kann die Smashing Pumpkins nicht loslassen, sie kommen dagegen gut ohne den Banddespoten zurecht: In der jetzigen Inkarnation spielt außer Corgan niemand mehr aus der Originalbesetzung. Dass Corgan die neuen Songs nicht unter seinem eigenem Namen veröffentlicht (wie auf „The Future Embrace”), ist vielleicht der Tatsache geschuldet, dass der altgediente Bandname noch immer mehr kommerzielle Wucht besitzt. Oder einfach, dass sich „Oceania” wieder wie ein Smashing-Pumpkins-Album anhört. Opener „Quasar” schleicht sich erst an, um dann impolternden Hardrockwahnsinn loszurennen, und erinnert nicht von ungefähr an Songs wie „Geek USA” vom Meilenstein „Siamese Dream”. Im Verlauf der Platte fügt Corgan die ihm über die Jahre lieb gewonnen Synthesizer dazu, aber letztlich ist „Oceania” eine Huldigung der gniedelnden, verzerrten, tiefergestimmten Gitarre – und das beste Corgan-Album seit „Adore” von 1998.
“Oceania” ist bereits bei EMI erschienen.
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