Du durchsuchst derzeit das munitionen Archiv von März, 2013.

[Track] Mount Kimbie – Made To Stray

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[Konzert+Lesung] King Rocko Schamoni – Fabrik (29.3.)

rocko2013kl

Foto: Dorte Bahlburg

Er ist endlich wieder der „King“: Punkbeau Rocko Schamoni präsentiert nach Telefon, Theater, Film und Fraktus-Konzerten wieder Kernkompetenzen. Songs und Storys vom König persönlich stehen bei „Lebendig 2013“ (teuflisch guter Tourname!) auf dem Speiseplan und der schönste Mann Hamburgs zeigt dabei echte Gefühle. Neben Texten von „Risiko des Ruhms“ bis „Tag der geschlossenen Tür“ geht’s auch mit Gesang hoch her. Große Hits, größte Hits, Welthits, teilweise bisher unveröffentlicht. Pop-Ekstase garantiert. Musikalisch bepartnert wird er auf der Bühne von Tex Matthias Strzoda. Lang lebe der König!

Wann: Fr, 29.3., 21 Uhr
Wo: Fabrik
Wieviel: ab 17 Euro

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[Track] Baths – Miasma Sky

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[Album+Video] Laing – Paradies Naiv

laingParadies Laing. Eine neue Band, die einem – wie alles immer – als total fresh verkauft werden soll. Alles klar, ich kotz’ dann später. Doch im kompletten Gegensatz zur sonstigen Fresh-Tristesse fällt hier bei den ersten Klängen, den ersten Stücken, den ersten Eindrücken sofort auf: Auf diesem Album läuft tatsächlich mal nicht Dienst nach Vorschrift. Und dann diese nicht mehr für möglich gehaltene Überraschung, dass eine Band 2013 noch an die NDW erinnern kann, ohne dass dieser Verweis scheintot oder routiniert klingen würde. So ist man versucht, an die katzigen Balladen von Ideal zu denken. Allerdings smoothen Nicola Rost und ihre Kolleginnen den Gesang immer auch bisschen ab – so, als wäre man doch eher bei Sade. Eine Reizüberflutung der guten Styles eben. Der wirklich einschneidende Unterschied zu dem regulären Radio-Pop-Nichts: Die Flut bleibt hier immer schön spartanisch. Das heißt, »Paradies Naiv« ist einfach nicht zugekleistert mit Sounds, Riffs, Tatütata. Alles hat hier Platz und Sinn – die drei bis vier Berlinerinnen können es sich leisten, jeder der vielen kleinen und großen Ideen in Pop ihren eigenen Auftritt zu gewähren. Sexy, spröde, genialisch, herzlich und subtil. Diese Platte ist ein Vergnügen.

“Paradies Naiv” ist bereits bei Island/Universal erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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[Konzert] …And You Will Know Us By The Trail Of Dead – Uebel & Gefährlich (26.3.)

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Irgendwo zwischen den Alben „The Century Of Self“ und „Tao Of The Dead“ begannen Trail Of Dead zu nerven. Der ständige Willen zur Selbstübertrumpfung führte zu immer haarsträubenderen Platten, die in ihrem Wahnsinn zwar noch faszinierten, aber überladen und aufgeblasen schienen. „Lost Songs“ aus dem letzten Jahr ist wie eine Rückkehr nach dem Nervenzusammenbruch: Conrad Keely und Jason Reece haben einfach mal die Luft aus dem Ding herausgelassen. Und was übrigblieb, ist eben jene harte, kampflustige Punkband, die Trail Of Dead zu Zeiten von „Madonna“ und dem Überhit „Mistakes & Regrets“ waren. Der Progrock ist weitgehend exorziert, was bleibt ist Spielfreude. Eine herausragende Liveband waren Trail Of Dead zu jeder Zeit und in jeder Inkarnation. Jetzt mit Songs, die ihnen offensichtlich selbst wieder Spaß machen.

Wann: Di, 26.3., 21 Uhr
Wo: Uebel & Gefährlich
Wieviel: ab 24,50 Euro

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[Album] Voigt & Voigt – Die zauberhafte Welt der Anderen

voigtWolfgang Voigt gibt sich zum zwanzigjährigen Kompakt-Jubiläum äußerst produktiv: »Die zauberhafte Welt der Anderen« ist die erste Gemeinschaftsarbeit mit dem jüngeren Bruder Reinhard auf Albumlänge. Der Titel als Fusion zweier Nullerjahre-Filme mag erst mal abgedroschen klingen, mit dem französischen Glückskekskino Jeunets hat die Musik jedoch wenig zu tun, dafür aber mit Sandra Maischberger. Im Stück »Tja Mama, Sandra Maischberger« werden Vocalfetzen aus verschiedenen TV-Sendungen derart grotesk verhallt, echoisiert und zusammenmontiert, dass man sich beim Hören im Delirium beim Zappen auf der Couch wähnt, vielleicht sonntagabends nach durchzechtem Wochenende. Alles zieht an einem vorbei, und dann ruft auch noch Mama an. Trotz der nebulösen Vocals trägt das Stück chansonartige Züge und offenbart die Kunst, aus vorgefundenem Soundmaterial etwas komplett Neues zu erschaffen. Größter Popmoment ist der Rauskehrer »Triptychon Nummer 7«, ein Stück, aus dem man eigentlich zwei hätte machen müssen. Eine Hymne, die sich hinter New Order nicht zu verstecken braucht, deren mächtige Bassline am Ende von einem Orchestersturm weggefegt wird.

“Die zauberhafte Welt der Anderen” ist bereits bei Kompakt/Rough Trade erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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[Album] Justin Timberlake – The 20/20 Experience

Justin-Timberlake-The-2020-ExperienceSechseinhalb Jahre sind im Musikbusiness eine Ewigkeit. Soviel Zeit hat sich Justin Timberlake gelassen, um seinen Anspruch als neuer King Of Pop zu untermauern. Und es scheint, als sei er von Jahr zu Jahr größer geworden. Vorhang auf für den neuen Regenten, den König des Neo-Soul! Wie groß und mächtig Justin Timberlake mittlerweile im Popgeschäft geworden ist, zeigt sein Auftritt bei seinem Freund und US-Entertainer Jimmy Fallon in dessen Show. Cool und auch ein bisschen high freestylen sich die beiden durch die komplette HipHop-Geschichte und Timberlake macht in Sekundenschnelle jeden Rap zu seinem eigenen. Grandios, wunderbar, göttlich. Die Vorfreude auf den Nachfolger zu „Future Sex/Love Sounds“ mochte dabei auch die eher durchschnittliche Single „Suit & Tie“ (feat. Jay-Z) nicht stören. Genial: Die Credibility im Teich der Coolen holte er sich durch den Remix von Star-Underground-Frickler Four Tet ab. Das richtige Händchen für das Drumherum hat er nämlich auch. Voller Charisma sind die Tracks von „The 20/20 Experience“, sie bauen sich langsam auf, schlagen massig Haken und atmen durchgehend einen großen Geist. Die Messlatte für Timberlake kann schließlich nicht Lady Gaga oder Justin Bieber heißen, sondern Marvin Gaye oder Stevie Wonder. So kann auch nicht verwundern, dass die Songs eigentlich viel zu sperrig – und viel zu lang – fürs Formatradio sind. Den einfachen Weg geht keiner von ihnen, der Flow ist wichtiger als der Punch an der Kasse. Der US-Superstar singt über afrikanische Rhythmen, lässt Bässe wummern und gibt dem Groove soviel Platz er braucht.

Erstveröffentlichung des Artikels in der Aprilausgabe des Lifestyle-Magazins.

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[Track] Haim – Falling (Duke Dumont Remix)

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[Album] Tegan And Sara – Heartthrob

teganWie jeder Mensch, der nur einen Funken Anstand besitzt, bin ich begeisterter Fan von dem Schwesternpaar Tegan And Sara. Wobei mich diese Begeisterung durch zuletzt zugegeben eher mediokre Alben schickte. Die Intensität ihrer Zerbrechlichkeits-Folk-Frühwerke war nicht mehr zu holen. Umso schlüssiger und großartiger der Move, nun mit »Heartthrob« ihrem anderen Lieblingsthema eine Platte zu schenken: cheesy herzlicher Dance-Pop. Klar, dass da distinktionsgegerbte Indie-Nilpferde wie Küllenberg von nebenan straucheln. Hier regieren Spaß und Naivität, hier wird aus der bitteren Pille eine köstliche saure Zunge. Die Beats, die Synthie-Sounds, die Hooklines – all das schert sich einen Dreck um die klassische Coolness, die sich manisch vom Mainstream abgrenzen muss, um sich so ihrer selbst zu versichern. Tegan And Sara im Hier und Jetzt hingegen umarmen das ganze pulsierende rosa Paket voll Rave-Signalen und David-Guetta-Püppchen. Doch gerade wegen dieser unprätentiösen Annäherung spürt man sofort eine Differenz zum entseelten Kommerz-Pop. Somit schafft dieses Album alles: Man kann den guten Spaß aus den Charts haben, und dahinter schlägt auch noch ein großes Herz. Love, Love!

“Heartthrob” ist bereits bei Warner erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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[Konzert] Adam Green & Binki Shapiro – Mojo Club (21.3.)

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Um eine verwuschelte Haaresbreite wäre aus Adam Green ein Fall für die „Was macht eigentlich…?”-Rubrik geworden: Dank der Moldy Peaches und ihres New Yorker Dilettantenpops war „Antifolk” Anfang der Nuller Jahre auf einmal ein Begriff, als Solokünstler besang er danach Tonträger, die an den frühen Scott Walker erinnerten, mit Texten die man naiv-charmant oder auch dämlich finden konnte. Für viele ist Adam Green bis heute einfach der Typ, der Jessica Simpson mal ein gehässiges Lied widmete. Dass der Songwriter auf einmal wiederbelebt und relevant klingt, hängt mit einer anderen jungen Frau zusammen: Binki Shapiro, Frontfrau der Band Little Joy und Freundin des Strokes-Drummers Fab Moretti, schrieb mit Green zusammen einige Duette, die in ihrem Auf und Ab von tirilierendem Mädchengesang und schläfrigem Bariton ziemlich viel Wohlgefallen zwischen zwei Stimmen packen. Ihr sonniger Folkpop ist sehr wertkonservativ, was die Notwendigkeit einer vernünftigen Melodie angeht, und nicht nur darin angenehm altmodisch. Binki Shapiro hat übrigens nicht bloß einen anbetungswürdigen Vornamen, wir verneigen uns auch aus einem anderen Grund: Endlich lässt jemand Adam Green wie einen Erwachsenen wirken.

Wann: Do, 21.3., 20 Uhr
Wo: Mojo Club
Wieviel: ab 24,40 Euro

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