Du durchsuchst derzeit das munitionen Archiv von Februar, 2014.

[Konzert] Forest Swords – Kampnagel (3.3.) – Wir verlosen 2×2 Tickets!

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Kaum ein Album hat im vergangenen Jahr mehr gelockt und verstört als “Engravings”, das bei den großartigen Tri Angle Records erschienene Debütalbum von Matt Barnes alias Forest Swords. Der Liverpooler ist so etwas wie ein Bruder im Geiste von Burial, der jedoch den entgegen gesetzten Weg nimmt. Während die Tracks des mittlerweile gar nicht mehr so unbekannten B-Boys in die Kanalschächte kriechen, lässt Barnes seine Stücke über den Köpfen des Publikums wie Kettensägen kreisen. Beide vereint dabei jedoch das Faible für veränderte Vocalspuren, bei Forest Swords kommen neben den spooky R’n’B-Gesangselementen noch kratzende Beats, martialischer Postrock und donnernde Dub-Segmente dazu, alles einmal im Vollwaschgang durchgedreht und hinter Milchglasscheiben angerichtet. Böse? Düster? Göttlich!

Die Live-Umsetzung dessen nahm eine gewisse Zeit in Anspruch doch seit dem jetzt schon Legendenstatus besitzenden All Tomorrow’s Parties Festival-Auftritt und Support-Shows für Mogwai weiß man, dass die scheinbare Unmöglichkeit der Bühnenumsetzung dieses gewaltigen Musikkolosses doch Realität geworden ist und die Muskeln des Publikums einzeln bespielt wie im Video zu “Thor’s Stone”. Einem der lockendsten und verstörendsten Videsos des vergangenen Jahres … Achso, das hatten wir schon. Forest Swords: Jetzt um ersten Mal als Headliner in Deutschlands, episch und triumphal.

Wir verlosen 2×2 Tickets. Bitte schickt uns bis Freitag, 28.2., 12 Uhr, eine Mail mit dem Betreff “Forest Swords” an fuchs@munitionen.de – Der Gewinner/die Gewinnerin erhält bis 13 Uhr Nachricht und steht abends auf der Gästeliste. Rechtsweg pfui, viel Glück hui!

Wann: Mo, 3.3., 20 Uhr
Wo: Kampnagel, kmh
Wieviel: 14 Euro

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Pixies – Live At BBC Media Vale Studios 2013

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Bone Machine
Break My Body
Monkey Gone to Heaven
Bagboy
I’ve Been Tired
Hey
Indie Cindy
Gouge Away
Havalina
Velouria
Mr. Grieves
Another Toe in the Ocean
What Goes Boom
Isla de Encanta
Winterlong
(Neil Young cover)
Here Comes Your Man
Vamos
Where Is My Mind?

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[Konzert] Warpaint – Gruenspan (26.2.)

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Wischtechnik als Produktionsmethode: Warpaints Songs klingen auch auf dem lange erwarteten zweiten Album irgendwie unscharf – hinter dem Schlierenschleier aus verwaschenen Gitarren und flächigen Keyboards pocht dumpf ein tänzelnder Bass, ein Schlagzeug tuckert unbeirrt vor sich hin. „Warpaint”, so der simpel betitelte Nachfolger des erstaunlichen Debüts „The Fool”, ist ein bisschen elektronischer als man es von der Band kennt, die prominente Beifügung von Keyboards passt aber ins Konzept: Alles, was hilft, den hypnotischen Strudel anzurühren, mit dem die vier Damen auf L.A. auf Hörerfang gehen, soll recht sein. Irgendwie Postpunk, irgendwie Dreampop, irgendwie prätentiös. Aber auch perfektionistisch: Die zwei Jahre im Studio hört man. Jetzt wird es Zeit für Bühnenluft.

Wann: Mi, 26.2., 20 Uhr
Wo: Gruenspan
Wieviel: ab 20,50 Euro

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[Konzert] Willis Earl Beal – Prinzenbar (25.2.)

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+++ DIE TOUR WURDE LEIDER ABGESAGT +++

Die Geschichte des Willis Earl Beal ist eine, bei der man auch verdreckte Seiten zu lesen bekommt: Ex-Militär, dann krank, ausgemustert, im Krankenhaus, keine Versicherung, obdachlos. Ein Leben in Schlagworten durchgepeitscht. Willis Earl Beal beginnt, Songs aufzunehmen und sie zu verteilen, eine Plattenfirma wird auf ihn aufmerksam, sein Debütalbum ist eine kleine schrabbelige Sensation. “Nobody Knows”, Album #2, ist merklich besser produziert, doch die Intensität des Vorgängers bleibt als magischer Magnet bestehen. Nennen wir es der Einfachheit halber Lo-Fi-Gospel, was Beal da macht. Auch wenn er in Interviews darauf besteht, keinen HipHop zu machen, so sind seine Songs doch für Fans dringlichen Storytellings attraktiv. Beal leidet und schmachtet und kann eine biographisch aufgeladene Authentizität in die Waagschale werfen, die ihresgleichen sucht. Immer ein bisschen mit Abstand, stets auf der Suche nach irdischen Verbündeten. Auf “Nobody Knows” singt er zum Beispiel mit Chan Marshall alias Cat Power über das “Coming Through”. Soul-Musik als akustisches Ausdrucksmittel von Wut, Verletzlichkeit und Sehnsucht, nur eben mit den Stilmitteln des wunderlichen Lo-Fi-Gospelers. In voller Bandstärke ist er dabei derzeit als “The Church Of Nobody”, der er einen deutlichen Auftrag benennt: “A non-existent organization/congregation acting as an anti-church for those who wish to expand universal consciousness without the imposing dogma and oppression of established religion and government…”. Wer irgendwann niemanden mehr hatte, braucht keinen mehr, der ihm sagt, wie die Dinge laufen.

Wann: Di, 25.2., 20 Uhr
Wo: Prinzenbar
Wieviel: ab 21 Euro

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[Konzert] Breton – Uebel & Gefährlich (24.2.)

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Die Idee, als Band elektronische Musik zu machen, ist nicht so neu, aber immer noch gut: Breton aus London haben wenig von der housigen Euphorie der ähnlich aufgestellten Hot Chip, sondern sind ein bisschen düsterer und verstörender – ohne den Beat aus den Augen zu lassen. Konzerte von Breton sind dabei ein multimediales Ereignis: Projektionen flimmern über die Netzhaut, während der Körper zum Geräuschpop zuckt.

Wann: Mo, 24.2., 21 Uhr
Wo: Uebel & Gefährlich
Wieviel: ab 21 Euro

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[Konzert] Balthazar – Knust (24.2.)

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Zwischen Rock und Lounge-Pop schlurft die belgische Band Balthazar zwischen den Stühlen, ohne sich von einem Genre dingfest machen zu lassen. Da grätschen HipHop-Beats und Soulbläser in die Songs, wie sich das für Popmusiker ohne Scheuklappen gehört. Ihr zweites Album „Rats” machte sie auch abseits ihres Heimatlandes verdient bekannter, die Vorabsingle „Leipzig” des kommenden Albums wirkt in diesem Sinne schon einmal halbwegs weltgewandt.

Wann: Mo, 24.2., 21 Uhr
Wo: Knust
Wieviel: ab 16,75 Euro

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[Konzert] Nina Persson – Mojo Club (22.2.)

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Es gab eine Zeit, da lagen ihr alle schiefen Frisuren der Welt zu Füßen: Nina Persson sah als Sängerin der Cardigans nicht nur aus wie der Mensch gewordene Schwedentraum, sie sang auch noch zuckersüß und selbstbewusst über „My Favourite Game“ oder den „Lovefool“. Immer angehimmelt, nie ereichbar, immer nur autark und cool. Jetzt kommt sie mit dem ersten Album unter eigenem Namen – nach zwei Abstechern mit dem Bandprojekt A Camp – auf Tour. „Animal Heart“ heißt das gute Stück und zeigt die 39-Jährige aus Örebrö in Bestform: catchy Poptunes, fluffige Indie-Gitarren, Texte über Entfremdung & Kunst und natürlich diese verwegene Stimme, die Steine schneiden kann und dir die Melancholie wie ein nasses Handtuch links und rechts ins Gesicht schlägt. Zum Beispiel beim ersten von drei Deutschland-Konzerten im Mojo. Unter der Erde, nah am Himmel.

Wann: Sa, 22.2., 20 Uhr
Wo: Mojo Club
Wieviel: ab 27,10 Euro

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[Album] Marteria – Zum Glück in die Zukunft II

tn2_13113Der Rostocker, den auch St.-Pauli-Fans mögen: Ex-Fußballer, Ex-Model Marten Larceny hat ähnlich wie sein Kumpel Casper fleißig den deutschen HipHop-Boden umpflügt, als der zeitweilig brach lag, und darf mittlerweile die Ernte einfahren. Sein Album „Zum Glück in die Zukunft II” hat hohe Erwartungen zu erfüllen: Marteria setzt dem Druck gewohnt hohes Niveau und die ein oder andere Irritation entgegen. „Kids (2 Finger an den Kopf)” ist ein großer Slackerpopmoment mit Cheerleader-Refrain und unwiderstehlicher Hook, die peterfoxige Single „OMG” ist popkulturell und straßenphilosophisch beschlagen. Der langsam von der Zunge rollende Bariton-Rap ist immer noch top – trotz verzichtbarem Gastauftritt von Toten-Hosen-Sänger Campino.

“Zum Glück in die Zukunft II 2″ ist bereits bei Sony erschienen.

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[Konzert] Lubomyr Melnyk – Golem (19.2.)

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Lubomyr Melnyk gehört zu jener Clique von Musikern, die im Umfeld des Labels Erased Tapes Klangforschung und moderne Klassik betreiben, Leute wie Nils Frahm oder Ólafur Arnalds. Mit dem Unterschied, dass Melnyk ein paar Jahre mehr auf dem Buckel hat. „Continuous Music” nennt der 1948 in der Ukraine geborene Pianist seine in irrwitziger Geschwindigkeit perlenden Arpeggios, Steve Reich und Philip Glass lassen grüßen.

Wann: Mi, 19.2., 19.30 Uhr
Wo: Golem
Wieviel: N.N.

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[Show] Ricky Gervais – Fame

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