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[Doku] Northern Soul: Living for the Weekend BBC Documentary 2014

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[Festival] Lass uns Überjazz reden: Überjazz-Festival (24.-26.10./Kampnagel) – TICKETVERLOSUNG

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Als im Jahr 2012 im Windschatten von Herbie Hancock der bis dahin hierzulande nur leidlich bekannte Gregory Porter das Überjazz-Festival begeisterte, konnte niemand ahnen, dass er keine zwei Jahre später groß, wichtig und aufregend genug sein würde, im Stadtpark aufzutreten. So spannend die Frage auch ist, wer denn in diesem Jahr der neue Gregory Porter sein könne, so bezieht das charmante Indoor-Festival seinen Reiz doch aus etwas Anderem: Der wilden Mischung der Kontinente, der Interpretationen, der Stile. Altmeister treffen auf moderne im Pop verankerte Künstler, Familientraditionen werden weitergeführt, HipHop-Acts verknüpfen Stile und Vorbilder. Freitags und samstags dabei das Programm in vier Sälen, sonntags spielt sich das Geschehen traditionell nur auf der Hauptbühne ab.

Bereits am Freitag zeigt das Überjazz-Festival seine ganze Bandbreite: Mit Taylor McFerrin kommt ein Mann mit großen Namen. Vater Bobby dürfte Stolz auf das aktuelle Album “Early Riser” sein, einer meist verhandelten Jazz-Veröffentlichungen, bei der er einen ebenso frischen und aktuellen Ansatz vertritt wie der außergewöhnliche Jazztrompeter Ambrose Akinmusire, der mit “The Imagined Savior Is Far Easier To Paint” ein Meisterwerk an der Schnittstelle zwischen Jazz und Pop auf Blue Note veröffentlicht hat. Dazu kommen unter anderem die Meister der eindringlichen Töne, das Neil Cowley Trio, sowie der Geheimtipp GoGo Penguin und der “Big Name” des Abends, Robert Glasper Experiment featuring Bilal.

Am Samstag geht es einmal um die Welt mit dem äthiopischen Superstar Hailu Merga, der mit Tony Buck und Mike Majkowski performen wird, Jose James und dem Ensemble Resonanz String Quartet und Ebo Taylor. Wie unterschiedlich der Jazz auch in diesen Breitengraden buchstabiert wird, zeigen Bohren & Der Club of Gore und Felix Kubin & Mitch&Mitch.

Der Sonntag wird in diesem Jahr experimentell und gewaltig: Nach dem österreichischen Komponisten und Producer Dorian Concept werden Shabazz Palaces auf der Hauptbühne Gegensätze in musikalischen Faben tauchen. Shabazz Palaces sind ein experimentelles HipHop-Projekt aus Seattle, das von Ishmael Butler, dem einstigen Mitglied der Jazz-HipHop-Gruppe Digable Planets, angeführt wird. Ihr Sound: Verwirrend, liebend, eigen. Ein sicherlich nicht unabsichtlich gewählter Schlusspunkt, der die Schrankenlosigkeit dieses Festivals in einer Stunde Spielzeit komprimiert.

Wir verlosen Tickets: Schickt uns bis zum 22.10. eine Mail mit dem Betreff “Überjazz” und der Angabe, an welchem Tag ihr auf das Überjazz-Festival wollt, an kontakt@munitionen.de. Wir verlosen für jeden Abend ein Ticket. Rechtsweg & Co ausgeschlossen. Viel Glück!

Timetable und Tickets via Überjazz und Kampnagel.

[Fr] 24.10. bis [So] 26.10. / jew. ab 19:00, k6+k2+k1+kmh / VVK ab 39,90 €

(Den Text gibt’s auch auf Papier in der Oktoberausgabe der Szene Hamburg)

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[Konzert] Sebadoh – Rock Café St. Pauli (18.10.)

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Wer dem doofen Spruch “Alles Schlechte hat auch sein Gutes” keinen Glauben schenken mag, der hat sein Musiklexikon nicht gelesen. Nur weil sich J Mascis und Lou Barlow beim Indiegrunge-Schlachtschiff Dinosaur Jr nicht mehr ausstehen konnten, tobte sich Barlow fortan bei Sebadoh aus. Und siehe da: Aus dem Beiboot wurde selber ein prächtiger Kahn. Dass mittlerweile auch bei den Dinosauriern wieder Friede in der Hütte herrscht, nimmt der Magie der Sebadoh-Konzerte nichts. Traditionell beginnen Barlow und Kollegen mit “Magnet’s Coil”, bevor sie sich durch die Hits wie “Not Too Amused”, “Beauty Of The Ride” oder “License To Confuse” ackern. So zeitlos kann Gitarrenmusik sein, wenn man nur gute Songs hat. Von denen sind dank der exquisiten aktuellen Scheibe “Defend Yourself” sogar noch ein paar hinzugekommen …

Wann: Sa, 18.10., 21 Uhr
Wo: Rock Café St. Pauli
Wieviel: ab 21,20 Euro

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[Konzert+Party] Pingipung präsentiert: Schlammpeitziger-Release-Party – Nachtasyl (10.10.)

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Den Release seines neuen Albums “What’s fruit?” feiert der Kölner Electronic-Musiker dort, wo sein Label Pingipung zuhause ist, in Hamburg. Einer seiner seltenen Live-Auftritte führt Jo Zimmermann alias Schlammpeitziger dabei ins Nachtaysl, den perfekten Ort für seine phantasiereichen und skurrilen Performances. Kurz die Leitplanken: 1992 hat Jo Zimmermann Schlammpeitziger erschaffen, Depeche Mode, Barbara Morgenstern oder Egoexpress haben Remixe von ihm bekommen, Festivals auf aller Welt sich in seiner elektronischen Sonne gewärmt. “What’s Fruit?” wird seinen Ruhm mehren, die Release-Party seine Hörer beglücken. Eine easy Wette mit hoher Auszahlung.

Hier der Titeltrack des Albums:

Weitere Acts des Abends:
Candie Hank (aka Patric Catani, Berlin, DJ)
Andreas Dorau (Hamburg, DJ)
Springintgut (Hamburg, DJ)
Heiko Gogolin (Hamburg, DJ)

Los geht’s um 21.30 Uhr und der Eintritt beträgt schlanke 8,- Euro.

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