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[Konzert] Messer über Boris Vian – Kampnagel (10.3.)

Messer [c] Kampnagel

Mit ihrem Programm über den Jazztrompeter und Autor Boris Vian feierten sie bei den letztjährigen Ruhrfestspielen in Recklinghausen Premiere, jetzt kommen Messer mit dem vom Skandalkünstler der 40er-Jahre inspirierten Liederabend nach Hamburg. Und zwar an einem ganz besonderen Tag: Punktgenau zu Vians Geburtstag präsentieren die New-Wave-Post-Punk-Lyrik-Hype-Boys um Texter und Sänger Hendrik Otremba einen Abend, der dem Dilettantismus, dem Rausch, dem Unbehagen gegenüber der eigenen Nation gewidmet ist. Begleitet wird der Auftritt von Projektionen des Videokünstlers Manuel Gehrke.

Wann: Do, 10.3., 20 Uhr
Wo: Kampnagel
Wieviel: ab 17 Euro

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[Ausstellung] Geniale Dilletanten – MKG Hamburg (bis 30.4.)

Foto: H. Blohm, Archiv: Die Tödliche Doris

Do-It-Yourself. Radikal. Übergreifend. Laut. Im Deutschland der frühen 80er-Jahre entstand eine neue Szene, die eigene Plattenlabels gründete, Magazine, Clubs, Galerien. Dieser genreübergreifenden Subkultur widmet sich noch bis zum 30. April die Ausstellung “Geniale Dilletanten” im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe.

250 Exponate, darunter Gemälde, Fotografien, Kunst-, Design- und Modeobjekte, Schallplatten, Musikkassetten, Soundstationen, Musik, Magazine und Fanzines, Plakate, Bandfilme und ein eigens produzierter Interviewfilm skizzieren eine Zeit und Bewegung, die mit der Hippiebewegung ebenso abschloss wie mit dem kunstfertigen Rockgewerbe. Kurze Haare, drei Akkorde, Textsprache Deutsch – Dies reichte für Bands wie F.S.K., Mania D oder Palais Schaumburg, um sich in der Endzeitstimmung des Kalten Krieges in Berlin, Hamburg oder Düsseldorf zu positionieren.

Zum Synonym dieser Protest-Bewegung wurde im Jahr 1981 das Festival “Geniale Dilletanten” im Berliner Tempodrom. Rechtschreibfehler (absichtlich) inklusive. Die Ausstellung im MKG stellt die Protagonisten jener Bewegung vor, ihre vielfältigen Verbindungen untereinander und zeigt, wie sich die gleichzeitig stattfindenden Entwicklungen in Kunst, Film, Mode und Design gegenseitig beeinflusst haben.

In Zusammenarbeit mit dem MKG präsentiert die Kinemathek Hamburg mit dem Hamburger Independent-Pionier Alfred Hilsberg vom 23. März bis 30. April im Metropolis und dem B-Kino ein begleitendes Filmprogramm, im Rahmen dessen unter anderem der Kultfilm “Decoder” von Klaus Maeck und lange verschollene Beiträge aus den Video-Magazinen “Schön ist die Welt” und “Infermental” gezeigt werden. Detaillierte Programminformationen sind hier erhältlich.

“Geniale Dilletanten“ – Subkultur der 1980er-Jahre in Deutschland”,Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, bis 30. April, Di–So 10–18 Uhr, Do 10–21 Uhr, Eintritt: 12 Euro, Do ab 17 Uhr 8 Euro, bis 17 Jahre: Eintritt frei

Foto: H. Blohm, Archiv: Die Tödliche Doris

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