[Album] Daft Punk – Random Access Memories

23071798Schon scheiße, Daft Punk zu sein. Die Erwartungshaltung der Fans, das Gewohnte noch pointierter zu bekommen, kontrastiert mit dem Band-Anspruch, sich zu erneuern. Daft Punk sind 2013, nach ihrem »Tron«-Soundtrack-Flop, allerdings nicht gewillt, auf ewig der Gute-Laune-Klebstoff zwischen Disco und Techno zu bleiben. So weit, so positiv. Das Tragische: die Umsetzung. »Random Access Memories« ist ein heterogenes Featuring-Album, auf dem die Band selbst erschreckend abwesend wirkt. Logisch, dass manche Kritiker so etwas als vielzüngiges Meisterwerk stilisieren. Aber diese Strategie wird der eigenen Bedeutung womöglich gerechter als dem französischen Duo. Das hier ist ein ornamentreiches Zitathörbuch über die Einflüsse von Daft Punk. Ein verweisreiches Fest für Nerds, die sich sogar Frank Zander schönreden könnten. Der Rest, der Pop liebt, erlebt ein rätselhaftes Mucker-Funk-Rock-Album, das man von anderen Bands niemals würde hören wollen. Goodbye Springbreak, Autoscooter und Geburtstagsparty. Ihr werdet von dieser Platte nicht mehr mitkriegen, als ihr schon habt: die erste Single »Get Lucky«.

“Random Access Memories” ist bereits bei Columbia/Sony erschienen.

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[Album] Kommando Sonne-Nmilch – You Pay I Fuck

koWas für eine ungebrochene Wirkung die Musik des bald 60-jährigen Hamburgers Jens Rachut auf deutsche Punkfans ausübt, durften wir letzte Ausgabe wieder erleben: Ein in der »Schatzparade« ausgelobtes Geschirrtuch mit dem Schriftzug der 2006 aufgelösten Rachut-Band Oma Hans brachte uns mehr Fan-Zuschriften ein als die meisten Titelgeschichten. Jetzt auch noch das: Das von Tobias Levin aufgenommene neue Kommando-Sonne-Nmilch-Album ist mal wieder kein verklausuliert-avantgardistischer Punk-Elektronik-Hybrid geworden, und auch kein vielstimmiges Aggressionspatchwork wie das letztjährig aus der Taufe gehobene Insider-All-Star-Projekt Nuclear Raped Fuck Bomb. Nein, »You Pay I Fuck« erinnert musikalisch nahtlos an Rachuts Frühphase. Angeschissen, Blumen Am Arsch Der Hölle – Wipers-seliger Nervositäts-Punkrock in 14 Teilen. Doch man missverstünde Rachuts Kunst, unterstellte man ihm, dasselbe zu machen wie vor 15 Jahren: Seine zahllosen Theater- und Hörspielarbeiten befeuern inhaltlich längst sein nur äußerlich erstarrt wirkendes Punkrock-Oeuvre. »I Pay You Fuck« enthält etwa eine Punkrockversion des traurigen »Schwesternmilch«-Titellieds, Rachuts unnahbarem WDR-Hörspiel über das Bienensterben. Der stoffelig wirkende alte Mann unter Strom hat seine Haltung (die einen nennen sie antibürgerlich, die anderen schlicht Weltekel) wieder einmal genagelt. Musikalisch wie textlich. Apokalyptische Weltfluchtgewitter, in denen er der kollabierenden Erde hinterherbrüllt: »Der Letzte macht das Licht / Und auch die ganzen Dimmer«, laden nicht ein zum besoffenen Eskapismus-Pogo. Sie beklemmen, wühlen auf, bespringen den Hörer. Die paar auffällig melodiösen Hymnen gibt es garantiert nur aus Versehen. Garantiert – alleine für das Wort »Hymne« würde man sicher schon eins aufs Maul kriegen.

“You Pay I Fuck” erscheint am 10. Mai bei Major Label/Broken Silence.

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[Album+Track] The Thermals – Desperate Ground

thermalsSchon beim letzten, dem vierten Album von The Thermals schienen sich die Geister der Ramones endgültig im Gitarrenkoffer von Hutch Harris häuslich eingerichtet zu haben. Nicht dass der Thermals-Sänger, der die Band 2002 in Portland gründete, so klänge wie Joey oder so spiele wie Johnny Ramone. Aber Harris hat hart daran gearbeitet, die vielleicht beeindruckendste Errungenschaft der New Yorker Proto-Punks ins neue Jahrtausend zu retten, die jetzt erstmals in allen Songs eines Thermals-Albums anzutreffen ist: die sofortige Wiedererkennbarkeit. Auch ohne »One, two, three, four!« vor jedem Song klingt »Desperate Ground« bereits nach zwei Sekunden zweifelsfrei nach dem sägenden, verwaschenen Thermals-Schepper-Trademark. Die neuen Songs zeigen sich fast manisch von jeglichem Ballast befreit. Keine Passage dauert länger als nötig, alle Instrumente stellen sich in den Dienst der hymnischen Gesangspassagen, die erneut Geschichten über Tod, Gewalt und Krieg erzählen. Die erste Single »Born To Kill« schafft es so, in nicht einmal zwei Minuten eine komplette Killer-Biografie in zwei Strophen, zwei Refrains und einer Bridge auszuerzählen. Das ganze Album, auf dem mindestens vier weitere hervorragende Stücke folgen, bringt es so auf nicht einmal 30 Minuten. Im Zeitalter des pathetisch-zerfaserten Corporate-Rock eine viel zu kurze Zeit für ein Album. In der gehetzten Welt von The Thermals mehr als genug, um den Hörer schnell verdreckt, aber glücklich in die Sessel sinken zu lassen.

“Desperate Ground” ist bereits bei Saddle Creek/Cargo erschienen.

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[Album] Black Pus – All My Relations

blackpusWer bei »Lightning Bolt« nur an den Song von Jake Bugg denkt, wäre womöglich geschockt, welch infernalischer Wahnsinn sich noch dahinter verbirgt. Gewitter eben. Schon seit 1994 tritt das gleichnamige Noiserock-Duo aus Rhode Island auf der ganzen Welt auf, wenn auch so gut wie nie auf den Konzertbühnen. Meistens spielen die beiden uneitel auf dem Boden des Zuschauerraums. Den minimalistischen Terror destilliert der Lightning-Bolt-Schlagzeuger Brian Chippendale seit einigen Jahren in einer Art pionierhaftem Selbstversuch noch weiter herunter – bis zur Naturgewalt gewordenen Essenz von Rockmusik. Für sein Soloprojekt unter dem latent unangenehmen Namen Black Pus bedeutet das konkret: Chippendale knüppelt aufs Schlagzeug, singt gleichzeitig in einen mikrofonierten Helm und triggert zudem mit der Bassdrum wabernde Oszillatoren an, die hypnotische Tiefenbässe erzeugen. Die Limitiertheit dieses zirkusartigen Live-Setups macht das Besondere von »All My Relations« aus. Die zweitönigen Basspassagen und verhallten Gesangsmelodien, die zwischen den Hardcore-Free-Jazz-Rhythmen durchschimmern und zumindest ein wenig für Halt sorgen, wirken wie Mantras in einer Welt, die gerade untergeht. Black Pus klingt mal nach Fußballgesang aus der Hölle, mal nach dem Einsturz eines Hochhauses, mal nach dem brutalen Opferritus eines Urvolkes. Kurz: Interessanter als das meiste, was immer noch von sich behauptet, Rockmusik-Standards ungewöhnlich weiterzuverarbeiten.

“All My Relations” ist bereits bei Thrill Jockey/Rough Trade erschienen.

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[Album] Neil Young & Crazy Horse – Psychedelic Pill

Der Einsatz, mit dem Neil Young seinen Status als Vater von Grunge, Feedback-Emanzipation und Zwei-Ton-Gitarrensoli in den vergangenen 20 Jahren mal befeuerte, mal einriss, ist erstaunlich. Die letzten Alben, ob mit oder ohne Crazy Horse, ließen wohlgemerkt nie den Eindruck entstehen, als habe er keine Lust mehr auf seinen Beruf. Nur, als habe er regelmäßig Lust auf etwas völlig anderes als seine Fans. Im Ergebnis herrschte meist spürbare Einigkeit bei der interessierten Öffentlichkeit darüber, welche neue Neil-Young-Platte gerade gut geworden und welche gescheitert sei. Allgemeiner Konsens im vorliegenden Fall: »Psychedelic Pill« steht für ein lärmendes Altersmeisterwerk. Tatsächlich stellt die Doppel-CD vieles von dem prominent aus, das Neil Young einst zur Vaterfigur vieler junger Grunge-Bands werden ließ. Etwa den stoffeligen Eigensinn, ein Album einfach mal mit einem 27-minütigen Stück auf vier Akkorden zu beginnen, bei dem sich der Schlagzeuger mehrfach verspielt. Oder das andauernde Unverständnis über den Fast-Food-artigen Medienkonsum der Jetztzeit, wenn Neil Young beteuert: »Don’t want my MP3!« Der 66-Jährige wirkt auf »Psychedelic Pill« mal wie ein kantiger Bote aus längst vergangenen Tagen, der auf einem Pferd in eine Apple-Show geritten kommt und die Aktionäre anbrüllt. Mal wie eine vernarbte Schildkröte, die kopfschüttelnd den Digital-Dschungel aus Studio-Presets, Quantisierung und Overdubs links liegen lässt und es sich im hohen Gras gemütlich macht. Suchen Sie sich ein Bild aus oder machen Sie sich noch besser ein eigenes. Alternativer Untertitel zur Platte auf jeden Fall: »Wenn Konservativismus kurz mal wieder die coolste Sau des Dorfes ist«.

“Psychedelic Pill” ist bereits bei Reprise/Warner erschienen.

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[Album+Video] Shout Out Louds – Optica

shoutoutloudsNa klar. Die ADHS-Kids haben wieder Probleme mit Musik, die nicht schon nach 20 Sekunden auserzählt ist und ihnen bunte Geschenke an den Kopf geworfen hat. Shout Out Louds wollen auch nicht zum schäbigen Quickie verkommen, als Teil eurer Prokrastination zwischen einem Facebook-Status-Update und den besten Toren der Hinrunde verklappt werden. Seit 2005 haben die Stockholmer den unabgeschlossenen musikalischen Selbstfindungstrip zur Maxime erhoben und sich so eine kindliche Unschuld im Sound bewahrt. Auch auf »Optica« strömt der Freigeist durch sanft pulsierende Pop-Balladen. Durch dezente Disco-Bässe, verträumte 80er-Jahre-Arpeggio-Gitarren und die larmoyanten Gesangspassagen des immer traurig guckenden Adam Olenius. Ja, die Kurzweiligkeit bleibt dabei eher eine Ausnahme. So was klingt zwangsläufig nicht wie die maßgeschneiderte Pop-Oper zum Lebensgefühl der Generation Saturn-Postwurfsendung. Aber wer sich Zeit nimmt, wird von diesem federhaften, sehnsüchtigen, fast diskret zu nennenden Album belohnt werden. Liebe auf den zweiten Blick ist immer noch Liebe.

“Optica” erscheint am 22. Februar bei Vertigo/Universal.

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[Album] Family Of The Year – Loma Vista

»Familie, Frohsinn und Musizieren in den Hügeln – ideenarmer Folk-Rock in einem Meer aus Klischees«, so vernichtend urteilte Intro letztes Jahr über das Debütalbum der kalifornischen Family Of The Year. Tatsächlich hat sich an den musikalischen Grundrissen des Bandprojektes von vier zusammenlebenden Musikern nichts geändert: Der Schellenkranz schellt, die Akustikgitarre schrammelt, und Streicher verschließen auch die letzten Löcher, durch die bei den Demo-Aufnahmen noch ein frischer Windhauch geweht haben dürfte. Willkommen in der stickigen Folkpop-Bude, die in ihrem Versuch, möglichst real rüberzukommen, 2012 fast corporate wirkt. Aber, und das lässt die letzten Zeilen wie ein Kartenhaus in sich zusammenstürzen: Auf »Loma Vista« sind etliche beschwingte, richtig gute Stücke, die den altklugen Schwermuts-Folk der hunderttausend anderen ähnlich auftretenden Bands in den Staub demütigen. »The Stairs«, »Never Enough« und »St Croix« heißen solche Argumente. Formatradio, Haldern Festival, deine Eltern – hier könnte jeder finden, was er sucht. Das ist nicht das Schlimmste.

“Loma Vista” ist bereits bei Nettwerk/Soulfood erschienen.

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[Album+Track] Bob Mould – Silver Age

Fast 25 Jahre ist es her, dass Bob Mould als Solokünstler aus den Trümmern von Hüsker Dü, der in vielerlei Hinsicht unglaublichsten US-Hardcore-Punkband aller Zeiten, auferstand. Seine Alben waren seitdem Wundertüten. Mal genial, mal redundant, mal brachial, mal überzuckert, mal gut, mal scheiße. Dass das neue Album »Silver Age« stilistisch wieder an Moulds kommerziell erfolgreichste Phase (»Copper Blue« seiner Band Sugar, 1992) anknüpfen würde, ahnten informierte Fans schon etwas länger: Bei der Entstehung seiner lesenswerten Autobiografie »See A Little Light« (2011) reflektierte Mould – offenkundig zum ersten Mal ernsthaft – seinen Werdegang als Musiker und versetzte sich gedanklich in seine wütende, teils traumatische Jugend zurück. Außerdem spielt er seit Monaten brachiale Jubiläumskonzerte anlässlich des 20-jährigen Bestehens von »Copper Blue«. Im Ergebnis steht wie zu Sugar-Zeiten jetzt ein melodisch-verzierter Power-Pop zu Buche, der fast ohne Overdubs und Effekte auskommt. Songs wie »The Descent« knüpfen nahtlos an »Changes« oder »If I Can’t Change Your Mind« an. Bob Mould bestätigt nicht-prominenten und prominenten Fans wie Dave Grohl (der ihn regelmäßig vor den Foo Fighters spielen lässt) seit langer Zeit mal wieder, warum er bisher nur optisch im silberlockigen Zeitalter angekommen ist. Ein geiles, völlig aus der Zeit gefallenes Album. Henry Rollins, Paul Weller und The Offspring, legt euch besser wieder ab.

“Silver Edge” ist bereits bei Demon/Edsel erschienen.

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[Album+Video] Why? – Mumps, etc.

Das letzte richtige Why?-Album, das übrigens ebenfalls eine Erkrankung im Titel trug (»Alopecia«), schien für Yoni Wolf und seine Band Why? 2008 die endgültige Transformation vom schwer greifbaren HipHop-Act hin zur zugänglichen Sprechgesang-Indie-Band darzustellen. So zumindest wurde die Band häufig stilisiert, nachdem sie auf diesem Geniestreich ihre eckigen Stream-of-consciousness-Raps noch selbstbewusster als zuvor an verspielte Xylofon-Passagen, warm klingende Fender-Gitarren und überzuckerte Beach-Boys-Melodien montiert hatte. Mit der gleichen sektiererischen Wahrnehmung, die HipHop und alles andere 2012 immer noch ernsthaft trennen möchte, könnte man das neue Album »Mumps, Etc.« nun als Kehrtwende deuten. Aber schwer zu glauben, dass die Band selbst in solchen Kategorien über sich nachdenkt. Müßig also, das alles. Sicher ist: Der manisch nach vorne drängende Nähmaschinen-Nasal-Rap von Yoni Wolf sieht sich wieder einer spartanischeren Instrumentierung ausgesetzt. Am Ende des Albums driftet der Vortrag in musikalischer Schlichtheit sogar mehrere Tracks lang ab in eine Art marginal unterlegtes Sprechtheater. Ein eher zurückhaltendes Why?-Album mit eigenem Reiz, dem aber nur derjenige emotional nahekommen dürfte, der es immer und immer wieder laufen lässt. Dennoch um Klassen besser als die Outtake-Sammlung »Eskimo Snow«, mit der sich die Band zuletzt keinen Gefallen tat.

“Mumps, etc.” ist bereits bei CitySlang/Universal erschienen.

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[Album] The XX – Coexist

Die Idee, dem Rock die Lautstärke zu nehmen, um seine ureigene Kraft sezierend langsam auf die Bühne zu bringen, ist nicht neu. Seit den 1980ern gab es unzählige Bands, die, jeweils prototypisch ausformuliert, für ein ähnliches Musikverständnis einstanden wie The xx. Die US-Amerikaner Low etwa. Oder Mazzy Star. Oder Codeine. Doch so gut und relativ erfolgreich diese Bands in ihrer Nische gewesen sein mögen – sie fristeten wenigstens noch ein Nischendasein. The xx sind seit ihrem Debütalbum »xx« weit über diesen Punkt hinaus. Der immense kommerzielle Erfolg brachte die Band in große Arenen. Nur möchte man ihre Musik dummerweise am liebsten alleine, maximal zu zweit hören. Ein Fallstrick, der »Coexist« fast als Inbegriff des »schwierigen zweiten Albums« erscheinen lässt. Ein anderer: An einem kleinen Feuer, und mag es noch so schön brennen, sieht man sich potenziell schneller satt. Erst recht, wenn die Erwartungshaltung so hoch ist wie hier. Aber hätten The xx, die Band mit dem maximalen Minimalismus-Trademark, überhaupt eine andere Wahl, als so zu klingen wie bisher? Vielleicht, aber wahrscheinlich nicht. Fakt ist, wir erfahren es nicht – noch nicht: Auf »Coexist« schlüpft die Band erneut in die Rolle als schüchterner Dompteur der Bestie Gitarrenrock. Elf Songs lang flüstert sie betörend. Die Beats von Jamie Smith mögen hier und da (etwa bei »Swept Away«, wo sogar mal eine digitale Snaredrum zu hören ist) etwas ausschweifender produziert klingen, werden mitunter dezent Massive-Attack-like geloopt. Das Interessante an den Stücken bleibt aber das Prinzip, das große Crescendo ständig bloß anzudeuten, es aber nie zu vollführen. Unterm Strich stehen erneut die kontrollierte Demut und ein flammendes Nichts. Vielleicht auch die Verheißung des nächsten großen Karrieresprungs. Aber sicher ist das nicht.

“Coexist” ist bereits bei Young Turks/XL erschienen.

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