Beiträge zum Thema Literatur

[Buch] Alex Gräbeldinger – Verloren im Weltall, verwahrlost auf Erden

Cover Graebeldinger

Alex Gräbeldinger geht es oft nicht gut, manchmal so schlecht, dass gar nichts mehr hilft und er verrückt wird. Früher paranoid-schizophren, heute depressiv und zwischenzeitlich alles auf einmal. Warum das so ist, erfährt man in seinen Geschichten meistens nebenbei, wenn die Ehefrau in einem Nebensatz auf einmal verschwindet oder die Drogen am Ende eines Absatzes alle sind. “Verloren im Weltall, verwahrlost auf Erden”, heißt seine neue, mittlerweile dritte, Kurzgeschichtensammlung.

Wie immer ist Alex Gräbeldinger auch hier bis zur Schmerzgrenze der Selbstentblößung jedweder Peinlichkeit ehrlich, wenn es darum geht, zu beschreiben, wie er immer wieder daran scheitert, sein kleines Leben ordnungsgemäß zu führen, um stattdessen sein persönliches Chaos gegen jede Vernunft und Einsicht mit Alkohol und Drogen zu füttern.

Die Orte wechseln, Thailand, London, Hamburg, Dorf, aber das Grundthema bleibt: Es ist schwierig, sich in einer Welt zurecht zu finden, in der alles funktionieren muss, wenn man selbst nicht funktionieren will oder kann. Und dann und wann endet dieses Nichtfunktionieren in der Bastelgruppen-Hölle einer psychiatrischen Einrichtung.

Glücklicherweise kann Alex Gräbeldinger sehr kurzweilig und unterhaltsam darüber schreiben, über sein Scheitern und vor allen Dingen das Weitermachen, egal was passiert. Die lakonischen Beschreibungen des Banalen und Alltäglichen in einem unpathetischen Tonfall erinnern des Öfteren an Charles Bukowski, auch die stilsichere Reduktion auf das Wesentliche und der Hang, Liebe zu suchen und ficken zu schreiben und es mit Gummipuppen zu tun. Passenderweise wohnte Alex Gräbeldinger auch lange Jahre in Andernach, der Geburtsstadt des amerikanischen Undergroundpoeten.

Wer ihn kennt, weiß, dass er sehr sympathisch, trinkfest und mit dem Lächeln einer Grinsekatze ausgestattet ist, und wer nach ihm googelt, erfährt, dass er in einer Punkrockcombo trommelt, dass Oliver Korritke ein Hörbuch mit seinen Stories eingelesen hat und dass er für das OX Fanzine schreibt – in dem auch alle Stories des Buches schon in den letzten Jahren veröffentlicht wurden.

Wer nachlesen will, wie man sein Leben stillos vergeudet und trotzdem gut dabei aussieht, dem sei “Verloren im Weltall, verwahrlost auf Erden” wärmstens empfohlen. Punkrockliteratur, undoof unterhaltsam und mitten ins Herz.

Verlag: Tante Guerilla, 216 S., 9,90 Euro

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[Lesung] Alexander Kühne – Golem (8.11.)

Alexander Kühne [c] Erik Weiss

“Düsterbusch City Lights” von Alexander Kühne lässt wohl wie kein anderes Buch den Osten der Republik für die älter gewordenen West-Popkultur-Meinungsmacher verständlich werden. DDR-Provinz, Jugend und Rebellion sind Benzin dieses Romans, der uns in die Niederlausitz führt, wo Kühne Punk- und New-Wave-Konzerte organisierte. In einer Konsum-Kneipe, mit Sehnsucht im Herzen und die so unendlich weit entfernten Clubs aus London im Kopf. Eine Lektion in Sachen schönes Scheitern.

Wann: Di, 8.11., 20 Uhr
Wo: Golem
Wieviel: N.N.

Foto: Erik Weiss

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[Konzert] Rocko Schamoni – Songs & Stories

Rocko Schamoni [c] Dorle Bahlburg

Gleich drei Mal wird Rocko Schamoni Ende April/Anfang Mai mit seinen “Songs & Stories” in Hamburg auf der Bühne stehen: Am 27. April in Alma Hoppes Lustspielhaus, am 28. April in der Fabrik und am 4. Mai im Theater Harburg. Begleitet wird “der schönste Mann der Stadt” (Quelle: Allgemeinbildung) dabei von Tex Matthias Strzoda. Gemeinsam tragen sie ein paar der größten Schamoni-Hits, unter anderem vom neuen Cover-Album “Die Vergessenen”, vor. Soweit die Songs, aber was ist mit den Stories? Ruhig Blut, gelesen wird natürlich auch. Die besten Buchstaben von R. Schamoni, Bewährtes und Neues. Klingt nach einem superben Abend. Beziehungsweise gleich drei davon.

Foto: Dorle Bahlburg

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[Buch] Fußball ist ding, dang, dong

Fußball ist Ding Dang Dong [c] Delius Klasing

Eine schöne Nachricht in eigener Sache: Vergangene Woche ist mein erstes Buch herausgekommen. “Fußball ist ding, dang, dong” heißt es und ist bei Delius Klasing erschienen. “333 Zitate rund um das schönste Spiel der Welt” heißt das gute Stück und genau das soll auch drin sein: Ein nationales und internationales Potpourri an legendären oder bisher noch nicht so bekannten Bonmots aus der Welt der Ausraster, Taktiktüfteleien und Nasenpflaster. Selten hat mir Arbeit an einem Projekt so viel Spaß gemacht wie hierbei und vielleicht färbt ja dieser Spaß auf den ein oder anderen beim Lesen ab.

Hier kann man “Fußball ist ding, dang, dong” über die Verlagsseite bestellen.

Wer unbedingt über Amazon bestellen möchte, kann das hier tun.

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[Roman] Jasper Nicolaisen – Winteraustreiben

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Lange hat es gedauert, aber irgendwann hatte ich „Winteraustreiben“ durchgelesen. Wieso brauchte es so lange? War es mangelnde Spannung? Gefiel mir einfach die Geschichte nicht? Nein, es war viel einfacher: ich lese am liebsten in der Badewanne und im Bett. Da „Winteraustreiben“ aber bislang nur als E-Book vorliegt und ich keinen handlichen E-Book-Reader besitze, blieb mir nur übrig, mich an den Küchentisch zu setzen und den Laptop aufzuklappen. Und das mache ich nicht sehr oft, um dort konzentriert zu lesen. Als Buch wäre ich viel eher mit Mika und Sam beim Weihnachtsmann gelandet und hätte mich in die Faune im Dschungel verliebt.
Denn Jasper Nicolaisen hat etwas ganz Spezielles geschaffen, jedenfalls habe ich noch nie vorher so eine Art Geschichte gelesen. Es beginnt wie eine Art modernes Dolly-Buch, Teenagerin hat Probleme mit Eltern/Schule/Liebe/sexueller Orientierung, manchmal fragt man sich, warum Mika andauernd mit sich selber redet. Doch dann erscheinen auf einmal Kobolde, die mit Blutsteinen Mikas Leben filmen, der Weihnachtsmann taucht auf und entführt Mika und den Nachbarsjungen und sie werden zu Zwangsarbeit unter Knecht Ruprecht verdonnert. Was ist das? Fantasy? Science-Fiction? Vielleicht. Doch eigentlich ist die Geschichte dann auch wieder viel zu real. Man fiebert mit Mika mit, ihren Ängsten und Einsamkeit wünscht man seinem ärgste Feind nicht, man ärgert sich auch über dumme Entscheidungen des Mädchens, nur, um kurz darauf zu realisieren, dass man sich vielleicht ärgert, weil man selbst sich so entschieden haben könnte. Dann wieder bewundert man ihren Mut und ihre Durchsetzungskraft.
Jasper Nicolaisen unternimmt den Versuch, unglaublich viele Themen abzudecken. Coming of age, sexuelle Orientierung, Kapitalismus, den Elternkonflikt, Freundschaft, verknüpft in eine leuchtende fantastische Welt irgendwo am Polarkreis, unter einem brennenden Lava-Fall. Meist gelingt es ihm. Doch manchmal wäre vielleicht ein Themenladen besser geschlossen geblieben, damit die Konzentration der Leser sich besser hätte bündeln können.
Er erschafft eine grandiose, sehr dichte Wwelt. Ihm gelingt es, die kalte und graue Fabrikwelt des Weihnachtsmannes und seines schrecklichen Gesellen genauso intensiv darzustellen, wie auch den magischen Dschungel, in dem sich der Showdown abspielt und Mika sowas wie Liebe findet. Nach meinen Anfangsholperschwierigkeiten freue ich mich darauf, wenn das Buch vielleicht eines Tages auf Papier erscheint und noch mehr Leser findet.

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[Lesung] Felix Scharlau & Linus Volkmann – Superbude (23.3.) // Wir verlosen 1×2 Tickets!

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Der König ist zurück in der Stadt: Linus Volkmann, zart bepflaumtes Maskottchen so vieler guter Menschen in der ganzen Republik, kommt wieder zum Vorlesen nach Hamburg. Bei “Monsters of Borderline” liest er aus seinem neuen Buch “Lies die Biber – die 13 schönsten Geschichten der Welt”, das im April auch für den Pöbel käuflich erhältlich sein wird. Mit ihm am Start: Felix Scharlau, grummeliger Erfolgsautor des Generationen-Bestsellers “Fünfhunderteins – Ein DJ auf Autopilot”. Damit bricht Volkmann erstmals mit seiner Tradition, nur mit garantiert unlustigeren Menschen vorzulesen. Wie dieses Experiment ausgeht, erfahren Sie am 23.3 in der Hamburger Superbude!

Wir verlosen für dieses Literaturevent der Spitzenklasse 1×2 Tickets. Bitte bis zum 20.3., 12 Uhr, eine Mail mit dem Betreff “Monsters of Borderline” an fuchs@munitionen schicken. Rechtsweg, go away!

Wann: So, 23.3., 20 Uhr
Wo: Superbude
Wieviel: zu wenig

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[Konzert+Lesung] King Rocko Schamoni – Fabrik (29.3.)

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Foto: Dorte Bahlburg

Er ist endlich wieder der „King“: Punkbeau Rocko Schamoni präsentiert nach Telefon, Theater, Film und Fraktus-Konzerten wieder Kernkompetenzen. Songs und Storys vom König persönlich stehen bei „Lebendig 2013“ (teuflisch guter Tourname!) auf dem Speiseplan und der schönste Mann Hamburgs zeigt dabei echte Gefühle. Neben Texten von „Risiko des Ruhms“ bis „Tag der geschlossenen Tür“ geht’s auch mit Gesang hoch her. Große Hits, größte Hits, Welthits, teilweise bisher unveröffentlicht. Pop-Ekstase garantiert. Musikalisch bepartnert wird er auf der Bühne von Tex Matthias Strzoda. Lang lebe der König!

Wann: Fr, 29.3., 21 Uhr
Wo: Fabrik
Wieviel: ab 17 Euro

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[Roman] Linus Volkmann – Kein Schlaf bis Langenselbold

Der andere Trailer! Kaufen! Also das Buch, nicht den Trailer!

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[Roman] Linus Volkmann – Kein Schlaf bis Langenselbold

Unser Main Man Linus Volkmann hat “es” wieder getan. Ein Buch geschrieben. Und was für eines: Kein Schlaf bis Langenselbold heißt es und der Titel sagt ja wohl schon alles. Irgendwie. Mehr dazu im Trailer, in dem der Ex-Punk sympathischerweise nicht auf popkulturelle Schwergewichte aus dem Munitionen-Umfeld zurückgegriffen hat, sondern x-beliebige Randexistenzen Romanstellen lesen lässt. Was da für knuffige Gesichter auftauchen. Herrlich. Es geht doch nix über die kleinen Männer und Frauen von der Straße. Aber sehen Sie doch selber! Und gekauft wird das Buch ab Oktober beim Ventil Verlag. Ehrensache.

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Munitionen zu Besuch: Visite bei der Redaktion von „Schinken Omi“

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Wäre Theofanis Gekas Popjournalist, er hieße Linus Volkmann. Auch nach vielen Jahren in diesem Land spricht er nur gebrochen Deutsch, gilt unter Kollegen als extrem faul, aber wenn er sein Ziel anvisiert, gelingt ihm meist ein Treffer. So auch das wunderbare Fanzine „Schinken Omi“, das der 43-Jährige gemeinsam mit Felix Scharlau (19) herausgibt. Die zweite Ausgabe (mit großem Drogen-Spezial) ist jetzt draußen. Eine gute Gelegenheit, mal in der Redaktion von „Schinken-Omi“ vorbeizuschauen.

Große Fenster, blitzendes Parkett, ein frischer Duft durchzieht die geräumige Kölner Redaktion in bester Lage. Mit prominenten Nachbarn: Stephanie Freifrau zu Guttenbergs Verein „Innocence in Danger“ residiert Tür an Tür mit den Fanzinemachern Volkmann (35) und Scharlau (ÖDP). Reiner Zufall, wie der in Nebentätigkeit als stellvertretender Chefredakteur des Musikmagazins „Intro“ arbeitende Volkmann (4) betont: „Das ist reiner Zufall.“ Vor wenigen Monaten hat sich der umtriebige Medienunternehmer mit „Schinken Omi“ einen langjährigen Traum erfüllt. Seitdem steht das Telefon nicht mehr still. „Ja“, „Nein“, „Vielleicht“, „Keine Ahnung“, „Innocence in Danger hat die Durchwahl 4, hier sind Sie bei der 3“ – Volkmann (51) ist kurz angebunden, wichtige Entscheidungen warten. Der maskuline Felix Scharlau (Quatsch Comedy Club) sitzt ihm gegenüber und schmunzelt. Er kennt sein Gegenüber seit vielen Monaten. Schließlich arbeitet auch er bei „Intro“. „Der Spex für Leute, die Dath nicht verstehen“, wie er mit sanftem Lächeln betont. Die Atmosphäre des Büros unterstreicht ihre Persönlichkeit: Nicht die im Popjournalismus üblichen Titten- und Würstchenbilder, stattdessen tibetanische Gebetsfahnen und warmes Licht. Scharlau (Halle/Saale) bevorzugt ebenso wie sein kurzsichtiger Kompagnon klare Strukturen.

Dabei könnte ihr Lebenslauf nicht unterschiedlicher sein: Scharlau wurde 1984 als Sohn eines Großindustriellen in Hanau geboren, gewann viel Geld beim Glücksspiel und hat wenig Sorgen. Volkmanns Leben verlief weitaus turbulenter: 1947 in Königsberg, dem heutigen Kaliningrad, geboren, floh seine Familie 1973 versehentlich in die DDR, bevor sie am 8. November 1989 unter Todesgefahr die Grenze überquerte. Den Mauerfall verschliefen sie erschöpft. Danach ging es nach Hessen. Wieder eine Klammer zwischen dem passionierten Dynamitfischer Volkmann (24) und Scharlau (müde): Beide sind große Anhänger Eintracht Frankfurts. „Ich liebe den FC Frankfurt“, betont Volkmann (85). „Eintracht Frankfurt“, wirft Scharlau (überbezahlt) ein. Bei aller Freundschaft, der Wettbewerb um die besten Ideen treibt die beiden an. „Competition is a must“, da sind sich die gefeierten Edelfedern einig.

Ich will über die Inhalte sprechen. Da wird Linus Volkmann (Alter unbekannt) ernst. „Für die zweite Ausgabe haben wir Drogen als Klammer gewählt. Sex, Heroin, Meskalin. Alles das, was der Business-Punk-Leser erwartet und nicht bekommt. Dazu gibt es tolle Bilder von Katzenshows, hassenswerte Menschen und ganz konkrete Hilfestellungen.“ Zum Beispiel? Scharlau (hä?) erklärt: „Wie erkenne ich einen V-Mann im Freundeskreis. Ein ganz spannendes Thema, für das wir auch im Internet recherchiert haben. Ach ja, eine 20-seitige Kiffer-Sitcom über Jugendliche gibt’s auch noch“. Diese spielt in den 90er Jahren, einer Zeit, in der beiden Autoren noch gar nicht auf der Welt waren. Volkmann (wurde Opfer von Trickbetrügern) wiegelt ab: „Das Hineinversetzen in vergangene Epochen ist simples journalistisches Handwerk.“ Scharlau (muss mal) ergänzt: „Das ist wie bei Bad Men“. Lachend wirft sein Geschäftspartner einen kiloschweren Locher nach ihm und schaut verstohlen auf seine drei Uhren (Zeitzonen Berlin, London, New York). Ich verstehe. Hier wird Zeitungsgeschichte geschrieben und die schreibt sich nicht von alleine.

„Schinken Omi #2“ ist bereits erschienen. Kontakt: facebook.com/schinkenomi, schinkenomi@gmx.de

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