Beiträge zum Thema Literatur

[Konzert+Lesung] King Rocko Schamoni – Fabrik (29.3.)

rocko2013kl

Foto: Dorte Bahlburg

Er ist endlich wieder der „King“: Punkbeau Rocko Schamoni präsentiert nach Telefon, Theater, Film und Fraktus-Konzerten wieder Kernkompetenzen. Songs und Storys vom König persönlich stehen bei „Lebendig 2013“ (teuflisch guter Tourname!) auf dem Speiseplan und der schönste Mann Hamburgs zeigt dabei echte Gefühle. Neben Texten von „Risiko des Ruhms“ bis „Tag der geschlossenen Tür“ geht’s auch mit Gesang hoch her. Große Hits, größte Hits, Welthits, teilweise bisher unveröffentlicht. Pop-Ekstase garantiert. Musikalisch bepartnert wird er auf der Bühne von Tex Matthias Strzoda. Lang lebe der König!

Wann: Fr, 29.3., 21 Uhr
Wo: Fabrik
Wieviel: ab 17 Euro

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[Roman] Linus Volkmann – Kein Schlaf bis Langenselbold

Der andere Trailer! Kaufen! Also das Buch, nicht den Trailer!

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[Roman] Linus Volkmann – Kein Schlaf bis Langenselbold

Unser Main Man Linus Volkmann hat “es” wieder getan. Ein Buch geschrieben. Und was für eines: Kein Schlaf bis Langenselbold heißt es und der Titel sagt ja wohl schon alles. Irgendwie. Mehr dazu im Trailer, in dem der Ex-Punk sympathischerweise nicht auf popkulturelle Schwergewichte aus dem Munitionen-Umfeld zurückgegriffen hat, sondern x-beliebige Randexistenzen Romanstellen lesen lässt. Was da für knuffige Gesichter auftauchen. Herrlich. Es geht doch nix über die kleinen Männer und Frauen von der Straße. Aber sehen Sie doch selber! Und gekauft wird das Buch ab Oktober beim Ventil Verlag. Ehrensache.

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Munitionen zu Besuch: Visite bei der Redaktion von „Schinken Omi“

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Wäre Theofanis Gekas Popjournalist, er hieße Linus Volkmann. Auch nach vielen Jahren in diesem Land spricht er nur gebrochen Deutsch, gilt unter Kollegen als extrem faul, aber wenn er sein Ziel anvisiert, gelingt ihm meist ein Treffer. So auch das wunderbare Fanzine „Schinken Omi“, das der 43-Jährige gemeinsam mit Felix Scharlau (19) herausgibt. Die zweite Ausgabe (mit großem Drogen-Spezial) ist jetzt draußen. Eine gute Gelegenheit, mal in der Redaktion von „Schinken-Omi“ vorbeizuschauen.

Große Fenster, blitzendes Parkett, ein frischer Duft durchzieht die geräumige Kölner Redaktion in bester Lage. Mit prominenten Nachbarn: Stephanie Freifrau zu Guttenbergs Verein „Innocence in Danger“ residiert Tür an Tür mit den Fanzinemachern Volkmann (35) und Scharlau (ÖDP). Reiner Zufall, wie der in Nebentätigkeit als stellvertretender Chefredakteur des Musikmagazins „Intro“ arbeitende Volkmann (4) betont: „Das ist reiner Zufall.“ Vor wenigen Monaten hat sich der umtriebige Medienunternehmer mit „Schinken Omi“ einen langjährigen Traum erfüllt. Seitdem steht das Telefon nicht mehr still. „Ja“, „Nein“, „Vielleicht“, „Keine Ahnung“, „Innocence in Danger hat die Durchwahl 4, hier sind Sie bei der 3“ – Volkmann (51) ist kurz angebunden, wichtige Entscheidungen warten. Der maskuline Felix Scharlau (Quatsch Comedy Club) sitzt ihm gegenüber und schmunzelt. Er kennt sein Gegenüber seit vielen Monaten. Schließlich arbeitet auch er bei „Intro“. „Der Spex für Leute, die Dath nicht verstehen“, wie er mit sanftem Lächeln betont. Die Atmosphäre des Büros unterstreicht ihre Persönlichkeit: Nicht die im Popjournalismus üblichen Titten- und Würstchenbilder, stattdessen tibetanische Gebetsfahnen und warmes Licht. Scharlau (Halle/Saale) bevorzugt ebenso wie sein kurzsichtiger Kompagnon klare Strukturen.

Dabei könnte ihr Lebenslauf nicht unterschiedlicher sein: Scharlau wurde 1984 als Sohn eines Großindustriellen in Hanau geboren, gewann viel Geld beim Glücksspiel und hat wenig Sorgen. Volkmanns Leben verlief weitaus turbulenter: 1947 in Königsberg, dem heutigen Kaliningrad, geboren, floh seine Familie 1973 versehentlich in die DDR, bevor sie am 8. November 1989 unter Todesgefahr die Grenze überquerte. Den Mauerfall verschliefen sie erschöpft. Danach ging es nach Hessen. Wieder eine Klammer zwischen dem passionierten Dynamitfischer Volkmann (24) und Scharlau (müde): Beide sind große Anhänger Eintracht Frankfurts. „Ich liebe den FC Frankfurt“, betont Volkmann (85). „Eintracht Frankfurt“, wirft Scharlau (überbezahlt) ein. Bei aller Freundschaft, der Wettbewerb um die besten Ideen treibt die beiden an. „Competition is a must“, da sind sich die gefeierten Edelfedern einig.

Ich will über die Inhalte sprechen. Da wird Linus Volkmann (Alter unbekannt) ernst. „Für die zweite Ausgabe haben wir Drogen als Klammer gewählt. Sex, Heroin, Meskalin. Alles das, was der Business-Punk-Leser erwartet und nicht bekommt. Dazu gibt es tolle Bilder von Katzenshows, hassenswerte Menschen und ganz konkrete Hilfestellungen.“ Zum Beispiel? Scharlau (hä?) erklärt: „Wie erkenne ich einen V-Mann im Freundeskreis. Ein ganz spannendes Thema, für das wir auch im Internet recherchiert haben. Ach ja, eine 20-seitige Kiffer-Sitcom über Jugendliche gibt’s auch noch“. Diese spielt in den 90er Jahren, einer Zeit, in der beiden Autoren noch gar nicht auf der Welt waren. Volkmann (wurde Opfer von Trickbetrügern) wiegelt ab: „Das Hineinversetzen in vergangene Epochen ist simples journalistisches Handwerk.“ Scharlau (muss mal) ergänzt: „Das ist wie bei Bad Men“. Lachend wirft sein Geschäftspartner einen kiloschweren Locher nach ihm und schaut verstohlen auf seine drei Uhren (Zeitzonen Berlin, London, New York). Ich verstehe. Hier wird Zeitungsgeschichte geschrieben und die schreibt sich nicht von alleine.

„Schinken Omi #2“ ist bereits erschienen. Kontakt: facebook.com/schinkenomi, schinkenomi@gmx.de

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Jonathan Safran Foer – Tiere essen

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Jonathan Safran Foer hat es geschafft. Nachdem man „Tiere Essen“ mit offenem Mund durchgelesen hat, steht man hilflos im Raum und sucht nach Rat. Und diesen Rat gibt der Autor am Ende selber: Diskutiert miteinander. Redet darüber. Über Euch. Über Euer Verhalten. Über Eure Gewohnheiten. Über Menschen, die essen. Über Euer Essen. Über Tiere essen.
Diese Diskussion findet momentan überall statt. In den Feuilletons, in Talkshows, Foren und soziale Netzwerke glühen. Was ist passiert? Was hat Safran Foer anders gemacht als alle Straight Edger der letzten Jahrzehnte zusammen? Erstens: Er ist einer von uns. Er ist jung, intelligent und hinterfragend. Er versucht nicht, uns mit Dogmen zum Handeln zu treiben. Zweitens: Er packt uns mit Fakten am Herzen. Die Motivation zur Recherche für sein Buch nahm er aus der anstehenden Geburt seines ersten Kindes. Er wollte wissen, was er eigentlich seinem Kind zu essen gibt und machte sich auf die Suche nach den Quellen. Und nirgendwo bekam er eine Antwort. Wieso gibt eine Industrie, die für unsere Ernährung zuständig ist, keine Antwort? Wieso lässt sie sich nicht in die Karten schauen? Hier schlägt Safran Foer zum dritten Mal zu. In dem Zeitalter des globalen Wissens zeigt er uns eine Seite des Medaillons, die wir bislang nicht kennen wollten. Wir haben weggeschaut. Mit Absicht. Erst 2002 wurde der Tierschutz im deutschen Grundgesetz verankert. All dies, um Gewinne zu maximieren, um ohne Rücksicht auf Verluste jedem das billige Riesenschnitzel auf dem Teller zu ermöglichen. Safran Foer legt seinen letzten Trumpf in die Waagschale: er vergleicht unseren sorglosen Fleischkonsum mit dem Sklavenhandel, der ja auch irgendwie ok gewesen sei, damals. Was sehr klug mitschwingt, während Foers ganzen schrecklichen Schilderungen, er aber nie laut ausspricht: Wir können nicht mehr sagen, wir hätten von nichts gewusst. Anstatt bei der nächsten Kochshow vorm Fernseher zu vegetieren, müssen wir mit offenen Augen unserem Essen auf unseren Tellern begegnen.

“Tiere essen” ist bereits bei Kiepenheuer & Witsch erschienen.

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Lesen/schauen: Leanne Shapton

9783827009012Was bleibt, ist die Erinnerung. Die Momente einer großen Liebe, flüchtige Augenblicke für die Ewigkeiten. Und vielleicht das Lieblingskissen mit dem kitschigen Hund, das er damals auf der Fahrt nach München gekauft hat, damit man bequem schlafen konnte.

Ich kann sehr schwer Dinge wegschmeissen. Nicht aus Gründen des Messietums, sondern aus Angst, die an die Gegenstände gebundenen Erinnerungen für immer zu verlieren. Oft habe ich mir die Zeit und Geduld gewünscht, alles zu fotografieren, bevor ich die Regale leer räume, um Platz zu schaffen für neue Erinnerungen. Genau so muss auch Leanne Shapton gedacht haben, als sie sich auf die Spurensuche nach der vergangenen Liebe zwischen Leonore und Harold machte. In unendlicher Akribie hat sie anhand eines Auktionskataloges die Beziehung der beiden Menschen rekonstruiert, hat zusammengefügt, was vielleicht zusammengehört und so Stück für Stück ein Mosaik erschaffen, wie es wohl jede/r schon aus seinem Leben kennt. Fragmente einer fiktiven Beziehung, von Shapton erschaffen in völlig neuer Weise. Am 14. Februar 2010 kommen nun die Überbleibsel dieses gemeinsamen Stück Weges zweier Menschen unter den Hammer. Höchstgebote werden entgegengenommen!

“Bedeutende Objekte und persönliche Besitzstücke aus der Sammlung von Leonore Doolan und Harold Morris, darunter Bücher, Mode und Schmuck” ist bereits beim Berlinverlag erschienen.

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Lesen: Alexander Wall – Hotel Monopol

+ Hotelmonopol Cover09Caspar zieht mit seinen Bekannten mindestens soviel Lines wie dieses Buch Seiten hat. Und am Ende steht er mit dem verstaubten goldenen O vor den mit Dönerwerbung zugeklebten Überresten seines ehemaligen Szenetreffs in der Hand. Hedonistisch bis in die Haarspitzen der wunderschönen Bedienung zieht Caspar sein Hotel Monopol auf. Die Kernzelle des Wahnsinns liegt irgendwo im niedersächsischen Flachland, schafft es aber, ihre Fühler bis in die Hamburger Ludenbereiche auszustrecken und macht auch vor brandenburgischen Schweinebauern nicht halt. Hauptsache, die weißen Fahrbahnmarkierungen auf der Landstraße weisen die Richtung und lassen den Schädel golden durch die Nacht glänzen. Caspar bescheißt seine Gäste aus und mit reichlich Liebe, verliert sich im Dunkel der Nacht und zwischen seinen unfähigen Mitarbeitern und taucht wieder auf mit dem schmerzenden Schädel im Spülbecken. Es klingt kein Techno durch die Boxen seines Etablissements, kein Hype wird gezüchtet, nur die Schimmelpilze in der Wohnung des austherapierten Nachbarn. Kosakenkaffeeklaus darf seine Schlager am Mittwoch nachmittag auflegen, während Auge, der türkische Koksdealer gern mal irgendsoeine Grafikerin über die Spüle legen darf.

Alexander Wall ist es gelungen, eine in keinster Weise überzogene halbschattige Parallelwelt zu erschaffen. So real geschrieben wie die klebrige Thekenoberfläche jeder Kaschemme. Niemals gewinnt man das Gefühl, verarscht zu werden, Opfer einer Irritationswut zu sein, sondern einfach Gast einer vollkommen alltäglichen wahnsinnigen Karriere eines Ladens, den jede Kleinstadt kennt und liebt. Wenigstens für ein paar Jahre, bis der nächste Schatten aus dem Dunkel hervortritt und glänzend und schillernd seine warmen Arme ausbreitet und den Hocker an der Theke bequem zurechtrückt. „Erkenntnisse gewinnt man meist in raschen Zeitsequenzen. Sie bauen sich plötzlich auf und entladen sich eruptiv und im Bruchteil einer Sekunde.“

Aber Achtung: Ohne ein Ventil in greifbarer Nähe, sei es Schnaps, Koks, ein schnelles Auto zur Nacht oder auch einfach nur einen guten Sexualpartner macht das Buch nur halb soviel Spaß.

“Hotel Monopol” ist bereits im Ventil Verlag erschienen. Preis: 12,90 Euro.

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Gilbert Blecken – Destination:Pop

destinationpop50Interviews gelten ja gemeinhin als die Königsdisziplin im musikjournalistischen Gewerbe. Dabei wird vergessen, dass es sich meist um dröge Veranstaltungen handelt. Nervige “Betreuer/innen” des Künstlers, Zeitlimits, abgesprochene Fragen, Künstler in redefaulen oder sonstigen derangierten Zuständen. Erfahrungen, die auch der ehemalige Fanzine-Schreiber Gilbert Blecken in seinem Buch “Destination:Pop” beschreibt, das jetzt in dritter Auflage erscheint. “50 Interviews von ABC bis Zoot Woman” lautet der Untertitel und Gott sei Dank sind nur wenige Interviews vernachlässigbar. Dazwischen viel Informatives, Lustiges und auch mit gescheiterten Interviewanfragen und schlimmen Künstlern hält Blecken nicht hinter dem Berg. Vor allem nicht bei seinem speziellen Freund Brett Anderson (Suede).

“Destination: Pop”(288 Seiten) ist ab 7. September bei yeahbooks für 22,- Euro und im eigenverkauf bei booklooker für 18,- Euro erhältlich.

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Thomas Pynchon – Inherent Vice

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Hat es sein letztes Opus “Against the Day” / “Gegen den Tag” hierzulande gerade erst durch die Übersetzung geschafft, erscheint entgegen seinen üblichen Schaffenszyklen bereits ein neues Werk von Thomas Pynchon, dem großen Unbekannten der literarischen Postmoderne. Der obige Buchtrailer zu “Inherent Vice” lässt auf ein Buch hoffen, das an “Vineland” und einige seiner früheren Werke anknüpft.  Meine akute Frage nach Urlaubslektüre hat sich somit gelöst.

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Ertrunken im Phrasenmeer: Der Auftrag

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Zum Geburtstag gibt’s Maskerade. Sylvain Creuzevault inszeniert Heiner Müllers „Der Auftrag“ als leblose Revolution.

Der 80. Geburtstag des bedeutendsten deutschen Dramatikers des 20. Jahrhunderts hat den Ehrgeiz des Kulturbetriebes geweckt. Wie deuten, wie inszenieren? Der junge französische Regisseur Sylvain Crezevault, Jahrgang 1982, hat im Malersaal des Hamburger Schauspielhauses „Der Auftrag – Erinnerung an eine Revolution“ auf die Bühne gebracht und sich dabei dem revolutionären Impetus Heiner Müllers sehenden Auges entzogen. Fast sklavisch an die ursprünglichen Regieanweisungen Müllers gebunden, lässt er das Ensemble im engen Korsett des 1980 von Müller selbst uraufgeführten Stückes agieren. Im Zuge der Französischen Revolution soll der Arzt Debuisson, begleitet von dem bretonischen Bauern Galloudec und dem der Sklaverei entronnenen Schwarzen Sasportas, einen Aufstand der unterdrückten jamaikanischen Schwarzen gegen die englischen Kolonialherren vorbereiten. Napoleons Machtübernahme bedeutet für Debuisson das Ende seines Auftrages, während Galloudec und Sasportas am revolutionären Ziel festhalten. Im kargen Bühnenbild vermag einzig Tim Grobe dem Stück Leben einzuhauchen. Ansonsten drischt das Phrasenmeer Müllers unterkühlt und leidenschaftslos, wie es den revolutionären Bewegungen anno 2009 zu eigen ist, auf das Publikum ein. Bevor am Ende die vorhersehbarsten Taschenspielertricks aus dem Ärmel geschüttelt werden: Alles gerät aus den Fugen, nichts ist mehr an seinem Platz, alle haben ihr maskiertes Gesicht verloren… Dröge und zahnlos vermag es Creuzevault leider nicht, dem dankbaren Sujet Aktualität einzuhauchen.

Foto: A.T. Schaefer

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