Beiträge zum Thema Politik

Ganz schön aktuell, T-Online…

Nachdem Jens Lehmann bei seinem Klubtrainer Arsene Wenger nicht mehr die Hauptrolle spielt und beim FC Arsenal nur als Ersatztorhüter eingesetzt wird, scheint er auch die Unterstützung seiner Teamkollegen zu verlieren“, kann man heute (13. März 2008) auf der Startseite von T-Online lesen. Als Beweis werden Aussagen von Arsenal-Temakollege Aleksandar Hleb angeführt: “Er hat ein gutes Herz – so lange wir nur über private Dinge sprechen. Steht er aber auf dem Trainingsplatz, wird er zu einer völlig anderen Person. Wie er sich dort verhält, ist gewöhnungsbedürftig” bzw. “Ich denke nicht, dass es Teil eines großen Plans von Wenger war. Jens hatte ein paar Probleme, dies war der Grund, warum Almunia seine Chance bekommen hat“. Klingt spannend. Da hat der Premier League-Experte von T-Online bestimmt top rechiert. Oder einfach nur abgeschrieben. Und zwar beim am 20.Februar 2008 (!) bei Spiegel-Online erschienenen Interview mit Aleksandar Hleb.

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Meinungsforscher!

schere.jpgGenauer gesagt, die Anzugträger von “infratest dimap”. Immer schön Balken hervorzaubern, Tortengrafiken vorzeigen und so weiter. Um in guter alter Klugscheißer-Manier im Nachhinein zu erklären, warum es so gekommen ist, wie es dann so kam, zeigt ihr gerne “Ergebnisse” eurer Wähler-Befragungen. Zum Beispiel soeben im Zuge der Bürgerschaftswahl in Hamburg. Da wurde der CDU angeblich von Seiten der Wahlberechtigten unterstellt, unter ihrer Regentschaft sei “die Schere zwischen Arm und Reich gewachsen”. Werte Meinungsforscher, wie groß ist die Schere denn jetzt? 8 x 4 Meter? Meintet ihr nicht eher, die Schere ist “auseinander gegangen”? Nein? Die ist echt gewachsen? Na dann nix für ungut.

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Helm ab, Horst Teltschik

teltschik.jpgDie 44. Münchner “Sicherheitskonferenz” ist beendet und damit nach zehn Jahren auch die Tätigkeit von Horst Teltschik als Organisator dieses weltweit größten informellen Treffens von Politikern mit dem warmen Finger am Abzug, Rüstungslobbyisten und Militärs. Keine Hintergrundgespräche, Round Tables und 4-Augen-Diskussionen mehr unter der Ägide des ehemaligen Adjutanten Helmut Kohls. Hätte einem eigentlich auch fast egal sein können, wo und wie sich dieser Haufen zusammentut. Irgendwo treffen tun sie sich ja eh und es kostet ja niemanden was. Falsch gedacht, denn überraschenderweise wird diese Veranstaltung von Seiten der Bundesregierung großzügig unterstützt. Genauer gesagt mit 841.000 Euro. Selbstverständlich aus Steuergeldern. Nicht eingerechnet die Kosten der Polizeieinsätze, um die Demonstranten im Zaune zu halten. Aber zumindest diese könnte man Jahr für Jahr sparen, wenn, ja wenn man nur Horst Teltschik hätte handeln lassen, wie einer seines Schlages gerne handeln würde, wenn er nur dürfte:

“Es ist die Tragik jeder Demokratie, dass bei uns jeder seine Meinung öffentlich vertreten darf und dass man politisch Verantwortliche in einer Demokratie schützen muss. In Diktaturen würde so etwas nicht passieren.”

Dies äußerte Teltschik im Jahre 2007 auf die Frage eines Reporters des Bayerischen Rundfunks, ob ihn die Demonstranten denn nicht störten. Schließlich ist er nicht nur Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande, sondern seit 1985 auch Kommandeur der französischen Ehrenlegion. Ehrenhalber, versteht sich.

Foto: Harald Dettenborn

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Wahlempfehlung (II): Die Partei

beust.jpgNoch gute zwei Wochen bis zu den Bürgerschaftswahlen in der Freien und Hansestadt Hamburg. Aber Achtung: Nicht alle Kandidaten sind so wie sie scheinen!!! Gerade die potentiellen CDU-Wähler unter unseren Lesern sollten ihren Spitzenkandidaten Ole von Beust noch einmal kritisch “hinterfragen”. Vielen Dank für diese zusätzliche Information an das Wahlkampfteam der Partei.

Und hier der offizielle Wahlkampf-Auftakt der Partei mit Spitzenkandidat Heinz Strunk.

TEIL 1:

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Stoiber, stellen Sie sich mal vor…

stoiber.jpg… Sie wären damals wirklich Bundeskanzler geworden. Reden vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen, Telefonkonferenzen mit den Führern der wichtigsten Staaten der Welt vor militärischen Einsätzen und allerlei mehr. Schließlich ist die große Außenpolitik stets Ihr Steckenpferd gewesen. Zum Beispiel haben Sie beim letztjährigen Politischen Aschermittwoch der CSU doch sehr eindrucksvoll Stellung zum internationalen Geschehen bezogen:

»Ich habe es für wohltuend empfunden, daß die Bundeskanzlerin gegenüber dem amerikanischen Präsidenten Breschnew Guantánamo kritisiert hat.«

Stoiber, mal ganz im Ernst: Sie hätten versehentlich noch den 3. Weltkrieg ausgelöst. Jede Wette.

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Junge Freiheit!

1200705147arabellapark.jpgKommentare, Analysen und Feststellungen nach der Fast-Tötung eines Rentners in der Münchner U-Bahn gab es ja an vielen Orten und in vielen vielen vielen Zeitungsseiten. Aber dein Fazit ist mal wieder mit weitem Abstand das beste:

“Die Zeiten, in denen ein feminin gestimmter Feuilleton-Betrieb und seine Lesegemeinde die Ausbrüche viriler Kraft wie bei den Münchner U-Bahn-Schlägern mit heimlichem Entzücken registrierte [...] sind vorbei.”

Na Gott sei Dank.

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Udo Jürgens…

udo.jpg

Wie auch an anderem Ort bemerkt, stellt sich die Frage, was Sie eigentlich mit “hier” meinen? Sie sind in Österreich geboren, besitzen die österreichische und schweizerische Staatsbürgerschaft und die einzige Verbindung, die Sie zu Deutschland haben ist, dass Sie “hier” mal gelebt haben. Allerdings nur bis 1977, weil die Steuerfahndung derart hinter Ihnen her war, dass Sie Deutschland aber sowas von schnell verlassen haben und sich in der Schweiz niederließen. Oder meinen Sie am Ende etwa… Nein, sicherlich nicht.

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Fremdherrschaft bewiesen

merkel-putin.jpgWie der republikanische US-Präsidentschaftskandidat McCain kürzlich verplauderte, agiert in Geheimzirkeln bereits jemand nicht ganz unvermutetes als deutscher “Präsident” (dass er Präsident & Kanzler verwechselte sei ihm verziehen):

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Ist das also endlich die Erklärung, nein, der Beweis für Gerd Schröder´s Aufgekratzheit am Wahlabend? Wusste er schon, dass Frau Dr. Merkel wie er nur eine Marionette des Russen sein würde? Die Neuwahlen 2005: Von langer Bolschewistenhand eingefädelt?

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Wolfgang Clement, kennen se den noch?

220px-wolfgang_clement.jpg“[...] Ibrahim, ein Sänger aus dem Libanon, bezieht in Ludwigshafen Arbeitslosengeld II. Das neuwertige BMW Cabrio, das ihm gehört und vor seiner Haustür steht, kann er von diesen Einnahmen nicht bezahlt haben. Ermittler Hans-Jürgen Hoes verfügt über konkrete Hinweise, dass Ibrahim bei Hochzeiten und anderen Festen auftritt und beträchtliche Gagen kassiert, die er bei der ARGE nicht angibt: “Der hat sogar einen Manager.” Beim Kontrollbesuch jammert Ibrahim dem Prüfer vor, dass das Auto noch aus besseren Zeiten stamme und nur geleast sei. “Ich liebe Musik, ich muss singen”, erklärt er – aber nicht auf Kosten des Sozialstaats , wie ihn der Ermittler belehrt.
Biologen verwenden für “Organismen, die zeitweise oder dauerhaft zur Befriedigung ihrer Nahrungsbedingungen auf Kosten anderer Lebewesen – ihren Wirten – leben”, übereinstimmend die Bezeichnung “Parasiten”. [...]“

Dazu haben sie mal ein Vorwort geschrieben. Erinnern Sie sich? Erschienen in einem “Report” des damals von Ihnen geführten Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit. “Vorrang für die Anständigen – gegen Missbrauch, Abzocke und Selbstbedienung im Sozialstaat”. Sie erinnern sich nicht mehr? Wir schon.

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30 Jahre “Deutscher Herbst” – Sieger schreiben Geschichte

474px-raf-logosvg.pngDer Hannoveraner Journalist Butz Peters bestimmte mit seinem 1991 erschienenen Buch „RAF. Terrorismus in Deutschland“ fast 15 Jahre lang den an deutschen Universitäten gehegten Umgang mit dem „Deutschen Herbst“. Sein Interview in der „Jungen Freiheit“ war der finale Akt des mannigfaltigen Erschauderns zum 30-jährigen „Jubiläum“ der „Landshut“-Entführung und des Schleyer-Mordes. Der 1991 vom „Bundes Deutscher Kriminalbeamter“ mit der „Nick Knatterton-Gedenkmütze“ geehrte ehemalige „Aktenzeichen XY“-Moderator sorgte damit freiwillig für ein mediales Ausrufezeichen einer nachbetrachtenden Berichterstattung, die sich durch vier Eckpunkte auszeichnete: psychologisieren, entpolitisieren, privatisieren und distanzieren.

Auf einmal wollten sie alles ganz genau wissen: Wer hat geschossen? Wer hat uns gerettet? Wie konnte das alles passieren? Doch was wären all die mehr oder minder schlampig recherchierten und mit mysteriöser Hintergrundmusik angereicherten Dokumentationen wert gewesen ohne einen Belastungszeugen in eigener Sache? Gott sei Dank fanden sie ihn: Peter-Jürgen Boock. Gleichgültig, dass ihn selbst die ansonsten nach jedem Strohhalm greifende Generalbundesanwaltschaft als unglaubwürdig einstuft und er die einstigen Mitstreiter nach Strich und Faden belogen hatte – Da war einer, der sich als Tanzbär am Nasenring durch die Manege ziehen ließ. So durfte der Ex-Junkie im strengen schwarzen Rollkragenpullover die letzten Meter im Leben des Hanns-Martin-Schleyers verkabelt entlangrollen, um dann mit dem berühmten Dackelblick in die Kamera zu schauen und den entscheidenden Satz zu sagen: „Ja, und hier haben sie ihn dann erschossen.“

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