Beiträge zum Thema Rohrkrepierer
Nie wieder gelbe Sterne. Nicht wahr, Haseloff?
26. Juli 2011Polizisten sollen zukünftig einer Kennzeichnungspflicht unterliegen, damit Bürger eine Chance haben, ein konkretes Fehlverhalten auch einer konkreten Person zuordnen zu können. Kann man gut finden, man kann’s auch sein lassen. Als Begründung für Letzteres hat der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, der bisher einschlägig unauffällige Herr Haseloff, einen guten, natürlich historischen, Vergleich gezogen:
“Auch aus der deutschen Geschichte halte ich eine Kennzeichnungspflicht für Menschen schlicht und einfach für unerträglich und unakzeptabel.”
Da muss man drauf kommen, das muss man sich dann auch nicht von sich selbst kaputtdenken lassen und es dann auch noch aussprechen.
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Nicht vergessen: Egon Wochatz
18. Februar 2011“Was hatte der denn nachts noch auf der Strasse zu suchen?”
Es ist zwar schon zwölf Jahre her, dass sich die tödliche Hatz auf den Asylbewerber Omar Ben Noui in dem damals von Ihnen als Bürgermeister regierten Spremberg bei Cottbus abspielte, doch Egon Wochatz, CDU, glauben Sie bloß nicht, das dieser Satz irgendwann vergessen sein wird. Und dass Sie gerne mal beim Veteranentreffen der Waffen-SS-Division Frundsberg vorbeischauen auch nicht.
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Faulige Analysekartoffel des Tages: Götz Aly
5. Januar 2011Das Elend der FDP spiegelt das geschichtliche und politische Versagen, die Freiheitsangst, die Engherzigkeit und Gleichheitssucht der Deutschen.
Quelle: Berliner Zeitung
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Soslan Khan Aliatasi (Steiermark)!
2. Januar 2011Menschenskind, da hat’s Ihnen aber einen Stoß in die Tastatur gefahren, dass man nicht hätte dabei sein wollen, als Sie am 27. Dezember vergangenen Jahres einen Kommentar in die dafür vorgesehene Online-Leerstelle der “Jungen Freiheit” blafften. Was war passiert? Der kecke Twen Carlo Clemens (Jahrgang 89 und Gewinner des JF-Jungautorenwettbewerbs 2009) salbalderte irgendetwas von selber den Hintern hochkriegen, nicht immer rumheulen, das übliche Zeug. Das ging doch direkt an Sie, Herr Aliatasi, und Sie reagierten prompt und ausführlich. Sie würden “gegen den Kulturverfall ankämpfen”. Toll. Und wie? In dem Sie “Bild um Bild” malen. Und zwar nicht in irgendeiner reingeschmeckten Herangehensweise, sondern – Tusch! – in “altmeisterlicher Technik”, was Sie vollkommen unprahlerisch mit einem “Ja! Die beherrsche ich noch!” zu ergänzen gedachten. Und warum das alles? Dieses permanente Malen, gar “Bild um Bild”, wenn man doch viel schönere Sachen tun könnte wie z.B. jungen Dingern hinterherschauen, am Flussufer die Hüllen fallen und im halbhohen Wasser das angenehm warme Nass um die Testikel spülen lassen oder einfach im Dunkeln in der Bude hocken und exotische Zigaretten rauchen? Sie hingegen müssen mit “Herzblut für unsere gewachsene deutsche Kultur kämpfen”. Dazu möchte ich nur kurz zwei Dinge klarstellen, Aliatasi. Zwar sind sie laut Ihrer angeberischen Homepage nicht nur “Maler”, sondern auch “Lyriker” (!) und “Philosoph” (!!!), aber nichtsdestotrotz “in Wien geboren”. Im Jahr 1953. Da nützt Ihnen jetzt auch der wundervolle Nachname mit fast sarrazinschem Wohklang nix, Wien 1953 ist Österreich, fertig aus. Und zweitens: Wenn Sie in der Online-Ausgabe der “Heimat” schon darüber fabulieren, dass eben diese in einer “Holocaustzwangsjacke” stecke, dann verwechseln Sie vielleicht einfach nur die eigene Garderobe mit der Realität da draußen. Die es ja offensichtlich mit Ihnen nicht sonderlich dolle meint, denn wie sonst ließen sich Punkt 4 und Punkt 5 Ihres “Aufrufes zur Verbesserung der sozialen Situation von Künstlern” verstehen?
Da der Geschäftsgang bei Künstlern sehr von Wechselfällen abhängig ist, kommt es oft vor, dass sie in wirtschaftlich arge Bedrängnis geraten. Daher sollten Staat und Länder in solchen Fällen helfend eingreifen und Kunstwerke ankaufen, sodass Künstler nicht gezwungen sind artfremde (womöglich subalterne) Berufe ergreifen zu müssen – oder womöglich gar zu Sozialfällen werden. Für Staat und Länder muss der Ankauf von Kunstwerken wirtschaftlich schlechter gestellter Künstler absoluten Vorrang vor Ankäufen von Kunstwerken renommierter (und daher ohnehin sozial und wirtschaftlich gut abgesicherter) Künstler haben.
Aliatasi, Ihnen ist schon klar, dass Sie da Seit’ an Seit’ mit erfolglosen Deutschquotenschnauzbärten wie Heinz Rudolf Kunze, der zwar auch Lyriker, sicher auch Philosoph, aber doch keineswegs Maler ist, schreiten?! Vielleicht konzentrieren Sie sich doch einfach auf ihre Heimat Österreich, die schöne Steiermark, das Bilderlmalen. Der nach zähem Ringen erst im Februar 1932 erlangte deutsche Pass hat dem Führer ja rückblickend auch nur kurz Glück gebracht. Und was hat der nicht auch für sein Leben gern gemalt… Bild um Bild…
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