Das Bo – Ohne Bo

Alder, alder, alder… Das Bo mit Costa Cordalis-Gedächtnismatte und einem Track, der wieder zwischen Autoscooter, Helium-Hitparade und charmanter Selbstverarsche kreist. Fantastisches Video!!!

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Kompakt gemixt: Tobias Thomas

993454154_l.jpgEinen schönen Sonntag wünscht munitionen.de – Kaffee, Brötchen, Ei, Zigarette und eine streichelnde Auswahl von Tobias Thomas. Kein ambitioniertes Gemixe, sondern einfach nur Lieblingssongs aneinander gereiht. Bitte entspannen.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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Tracklist:

Wechsel Garland – Be, baby (the sea)
Bloc Party – The pioneers (m83 rmx)
DJ Koze – Djungle froot
Clatterbox – Chorus (des femmes)
Forever Sweet – Don`t speak (forever sweet rmx)
Steadycam – Klyftans prakt
Black Berry – Carpet sweeper
Superpitcher – Shadows
The Smiths – Please please please let me get what I want

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Morrissey – Laiterie/Strasbourg – 18.01.2008

moz1.JPGUnd jetzt alle: Das Leben ist ein Schweinestall.

Morrissey – ich meine: DER Morrissey? – in der Laiterie? Dem verhältnismäßig kleinen Konzertsaal, in dem in erster Linie Krethi und Plethi aus der Indiewelt auftreten? Kaum zu glauben war das anfangs und schnell um Karten sich zu bemühen daher unbedingt vonnöten. Schon nach wenigen Tagen verkündete die Club-Homepage dann auch erwartungsgemäß „complet“.

Das zu 95% Ü 30-Publikum zottelt entspannt und gemächlich vor die Bühne, duldet den als Moz-Support ziemlich untypischen (weil wie eine Mischung aus Yeah Yeah Yeahs und Sleater-Kinney klingenden) Auftritt dreier Indierockerinnen aus San Antonio/Texas namens Girl In A Coma (ach so, deswegen) mit wohlwollender Altersweisheit und empfängt nach der schon aus dem Vorjahr bekannten Filmcollage (mit Brigitte Bardot, James Dean, New York Dolls etc.) pünktlich um 21:30 Uhr den großen Mozalini, der eine James Dean-Krawatte (!) auf dem kompakten Bäuchle abgelegt hat, mitsamt seiner als Oberkellnergang gestylten Band vor einem riesigen Portrait des jungen Richard Burton zu dem euphorisierenden Reverb von How Soon Is Now?

Trotz der intimen Clubatmosphäre (so nah dran war ich an ihm auch noch nie) kommt jedoch in den ersten 35 Minuten nicht die große Begeisterung auf, weil Morrissey wie so oft darauf besteht, einen seiner beliebig austauschbaren Rumpler (I Want To See The Boy Happy, Billy Budd, All You Need Is Me) nach dem anderen spielen zu lassen. Was Morrissey immer wieder reitet, auf makellose Klassiker wie Suedehead, I´m Not Sorry oder Everyday Is Like Sunday zugunsten dieser öden Durchschnittssongs zu verzichten, wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben (aber sein Charisma gründet sich bekanntlich unter anderem darauf, dass man Morrissey oft eben einfach nicht versteht). Von den neuen Songs überzeugen mich nur Something Is Squeezing My Skull und Mama Lay Softly On The Riverbed so einigermaßen – die Erwartungen an das neue Album können entsprechend heruntergeschraubt werden. Auch gut. Den Beitrag weiterlesen »

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The Twilight Singers – Forty Dollars

Wenn sich mein stets groß rumposauntes Agnostikertum als fataler Irrtum herausstellt und das Jüngste Gericht mit gespitztem Bleistift die Frage nach meinem Lieblingssänger und – Texter aufwerfen wird, bleibt nur eine Antwort: Greg Dulli. Ehemals mit den Afghan Whigs und aktuell mit den Twilight Singers seit nun fast 20 Jahren steter Begleiter und großangelegter Soundtrack meines Lebens. Aus dem letzten regulären Album “Powder Burns” der Killer-Tune schlechthin, “Forty Dollars”, live performed in der Jimmy Kimmel Show. Dulli mittlerweile wieder etwas aufgeschwemmmter, aber dafür mit einer schicken Sonnenbrille.

Kleiner Kniff: “Love” ist in der urbanen Dealer-Sprache das Synonym für “Cocaine”. So ergibt der Text auch gleich viel mehr Sinn…YouTube Preview Image

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30 Jahre “Deutscher Herbst” – Sieger schreiben Geschichte

474px-raf-logosvg.pngDer Hannoveraner Journalist Butz Peters bestimmte mit seinem 1991 erschienenen Buch „RAF. Terrorismus in Deutschland“ fast 15 Jahre lang den an deutschen Universitäten gehegten Umgang mit dem „Deutschen Herbst“. Sein Interview in der „Jungen Freiheit“ war der finale Akt des mannigfaltigen Erschauderns zum 30-jährigen „Jubiläum“ der „Landshut“-Entführung und des Schleyer-Mordes. Der 1991 vom „Bundes Deutscher Kriminalbeamter“ mit der „Nick Knatterton-Gedenkmütze“ geehrte ehemalige „Aktenzeichen XY“-Moderator sorgte damit freiwillig für ein mediales Ausrufezeichen einer nachbetrachtenden Berichterstattung, die sich durch vier Eckpunkte auszeichnete: psychologisieren, entpolitisieren, privatisieren und distanzieren.

Auf einmal wollten sie alles ganz genau wissen: Wer hat geschossen? Wer hat uns gerettet? Wie konnte das alles passieren? Doch was wären all die mehr oder minder schlampig recherchierten und mit mysteriöser Hintergrundmusik angereicherten Dokumentationen wert gewesen ohne einen Belastungszeugen in eigener Sache? Gott sei Dank fanden sie ihn: Peter-Jürgen Boock. Gleichgültig, dass ihn selbst die ansonsten nach jedem Strohhalm greifende Generalbundesanwaltschaft als unglaubwürdig einstuft und er die einstigen Mitstreiter nach Strich und Faden belogen hatte – Da war einer, der sich als Tanzbär am Nasenring durch die Manege ziehen ließ. So durfte der Ex-Junkie im strengen schwarzen Rollkragenpullover die letzten Meter im Leben des Hanns-Martin-Schleyers verkabelt entlangrollen, um dann mit dem berühmten Dackelblick in die Kamera zu schauen und den entscheidenden Satz zu sagen: „Ja, und hier haben sie ihn dann erschossen.“

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Britain – The real heart of darkness

_86382_papers300.jpgToday the Kenyan parliament was sitting for the first time since the re-election of President Kibaki in late December. The violence that has resulted in a quarter of a million refugees and over 600 deaths carries on – it has done so since the disputed elections a few weeks sparked off a crisis that seemed so completely at odds with how we in Britain look at this stable African democracy.

As images of mass protests-turned-sour and footage of men being beaten to death in townships hit primetime news, it once again became clear that there exist only two kinds of Africa in the Western imagination. There are the model states with their stable postcolonial democracies (Zimbabwe once was one, remember?), our regional allies in the horn of Africa, our trading partners in the Cape. Africa is not so dark here, not so different. And then there are the basket cases: the criminalised states and their corrupt dictators, countries rife with ethnic violence and tribalism, civil wars, genocides. Societies collapse (or maybe they never really existed?), warlordism and chaos rule.

In the British media, Kenya turned from success story to failed state in just one day. These last few weeks have been dominated by coverage that has highlighted the supposed ‘tribal’ dimension of the crisis over concerns with the complex (ethnic and otherwise) realities of the country. The phrase ‘tribal violence’ itself has become a shorthand for describing any African conflict at all – and only in this context is it ever used. As Madelaine Bunting (one notable exception to the otherwise same stale racist media discourse) asks in the Guardian this week, why don’t we talk of Belgian tribes?

One answer to this question lies in repetitive reduction: by forever reductively repeating a number of attributes – tribalism, archaic violence, famine, disease, poverty – the many and various characteristics of African societies become homogenised into a neat and tidy set of deficiencies. (And incidentally, since African deficiencies are intrinsic, solutions must come from the outside. Development and humanitarian interventions both provide such solutions.)

From here, it is only a small step to comparing Kenya with Rwanda, as was the case in the media last week – a comparison so absurd it beggars belief. All of which leads us nicely to a portrayal of Africa (yes, that would be one whole continent) as primitive, barbaric, never quite civilised.

It is of Africa’s inherent inability for freedom and democracy that we have been told again when what we wanted to understand was the worrying and complex post-election crisis in Kenya. What remains primitive are the racist undertones of the British media’s coverage of the majority world.

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Ass as in Massiv

01020106870200.jpgJetzt haben sie dem gebürtigen Pfälzer Krawall-Heini Massiv in den Oberarm geschossen und schon steht der Rap-Dödel bzw. “verbale Kickboxer” (DIE WELT) selbstverständlich im Rampenlicht (hier, hier, hier, etc. pp.).

Frag’ mich einer, warum: Aber ich erinnere mich gerade mit Vergnügen an eine Episode meiner Leib- und Magen-Serie “Sopranos“. Da lernt der füllige Mafia-Scherge Bobby Baccalieri einen gewissen Marvin kennen. Marvin ist Nachwuchs-Rapper, der ziemlich neidisch ist auf seinen Kollegen Da Lux. Der nämlich hat nach einer Schießerei gerade so richtig Medienpräsenz.

Bobby (“I am a hit man”) also bietet dem guten Marvin an, ihm mit einem surprise shot reputations- und street credibility-mäßig auf die Sprünge zu helfen. Als halbwegs harmlosen Zielpunkt vereinbaren sie “The Fleshy Part of the Thigh” (so auch der Episodentitel). Weil sich Marvin aber bei der Vorauszahlung des Honorars ein wenig zu knauserig zeigt, ändert Bobby kurzerhand den Schusswinkel. Ob der Rapper hernach (“My ass! They shot me in my ass!”) jemals Berühmtheit erlangt, lassen die Sopranos-Autoren leider offen.

Massiv, Marvin, Oberarm, Unterschenkel, Eule, Beule.

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Stones Throw-Podcast #28: Boogie Funk

stonesthrow-28.gif

Das Stones Throw-Label ist nicht nur HipHop-Connaisseuren durch Künstler wie Madlib, MF Doom und den Anfang Februar 2006 verstorbenen J Dilla ein Begriff. Wer einen der genannten kennt, sollte den vom Label herausgegebenen Podcast abonnieren.

Eher ungewöhnlich für das bisherige Programm legt in der 28. Ausgabe DJ Dam Funk den Schonwaschgang ein und kredenzt Weichspüler für die Öhrchen. 60 Minuten glattgebügelter Disco-Funk, für alle Gelegenheiten, bei denen man sowas gern hört (z.B. Wäsche aufhängen, koksen, Sex). Leider ist nicht jeder Übergang 100% on point, aber die Trackauswahl macht das wett.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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Saul Williams – Sunday bloody sunday

Eine Cover-Version, die nicht unbedingt die naheliegendste ist. Wer da lieber zu einem Original des Slam-Poetry-Keifers greifen möchte, kann sich hier den Song “List of demands” runterladen.

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Blumfeld – Nackter als nackt (DVD)

blumfeld_03a.jpgGanz ehrlich? Als Erstes stürzt man sich natürlich auf den Film der Bonus-DVD ‘Abflug‘ von Ex-S.Y.P.H.-Mitglied Harry Rag. Auch wenn formal der Hauptaspekt dieser Veröffentlichung natürlich auf dem Live-Mitschnitt der letztjährigen Blumfeld-Abschieds-Tour liegt (in diesem konkreten Fall im Postbahnhof Berlin). Geschenkt. Dieses Konzert nun zu besitzen, das hat man hiermit sicher. Für schlechte Zeiten und für seine Adoptivkinder aus exotischen Ländern, denen man damit irgendwann von dieser reflektierten und pulsierenden Band der Jahrtausendwende besser wird erzählen können. Und überhaupt, wer die Goodbye-Tour von Distelmeyer und Freunden tatsächlich verpasst hat, dem kann man letztlich auch nicht mehr helfen.

Mir hat meine Mutter (ich wohne mit Mitte 40 immer noch daheim) zusätzlich alle Farewell-Berichte aus den großen Feuilletons ausgeschnitten. Das waren nicht wenige. Dort wurde so viel zu diesem Abschied gesagt, dass man hier nur noch betonen sollte, wie Alben-übergreifend sich die letzten Dates darstellten, und damit auch die DVDs. Zudem kann man an der 2007er-Version von frühesten Songs wie ‘Zeittotschläger‘ verfolgen, welchen ästhetischen Weg viele Stücke analog zu Jochen Distelmeyer zurückgelegt haben. Jetzt aber endlich: ‘Abflug‘. 30 Minuten Making-of – allerdings mit cineastischem Anspruch. Wann allein begegnet einem denn so was bei dem Blick hinter die Kulissen einer Popband? Die Kamera sieht zumeist von unten an den Akteuren hoch, der Look variiert sprunghaft, aber nicht hektisch von Vintage zu Schwarz-Weiß zu bunt zu gegenlichtbesoffen.

Die Bilder spielen neben Künstlichkeit aber auch mit Authentizität. Einige Momente sind offensichtlich nur reingeschnitten, weil Gitarrist Thomas Wenzel ein Schweißtropfen vom Hals des Instruments tropft oder weil Distelmeyer wie ein Fußballer beim Spielen zu Boden rotzt. Diese Backstage-Kurzfilmpoesie findet sich zusätzlich noch ergänzt um (gern sehr verknappte) Kommentare von Konzertbesuchern oder Beteiligten; der Einzige, der richtig ausholen darf und ausholt, ist Maler und Buback-Eigner Daniel Richter. Eine DVD als schön eng beschriebene Postkarte aus dem Sommer des Jahres 2007. Ein herzlicher Abschied.

(Mit freundlicher Genehmigung von www.intro.de)

Und damit man wieder weiß, worum es hier eigentlich die letzten 20 Jahre ging: Blumfelds “Verstärker”… Distelmeyer damals noch mit toller Tolle.

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