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Afrob - Der Letzte seiner Art

bild-1Zehn Jahre nach „Rolle mit HipHop“ und vier Jahre nach dem letzten Album „Hammer“ ist Afrob zurück. Als Vater, als Ex-Knasti, mit ner Menge zu sagen. Mit starken Tracks wie „Spektakulär 2009“  oder „Schnelle Nummer“, überflüssigen Lückenfüllern wie „Allein“ oder „Mein Ding“ und Ärgerlichem wie „Was wollt ihr“ und „Gief Konjunkturpaket VI““. Da begeht das einstige Reimemonster den gleichen Fehler wie Samy Deluxe: Die Text-Kuh aufs dünne Eis zu schieben und sich zu wundern, wenn sie dort einbricht. Den ASD-Buddy nimmt er wortreich in Schutz und empfiehlt, sich doch lieber „über Israelis zu ärgern, die auf schlafende Familien Bomben werfen.“ Ein Sujet, das ihm am Herzen liegt, denn wenig später lässt er verlauten, „dass Israelis immer noch Babys in Gaza töten.“ Und so weiter und so fort. Da hilft auch nicht das Statement „Seine Meinung zu Politik und dem gegenwärtigen Geschehen in der Republik besteht nicht bloß aus realitätsferner Zeitungslektüre, sondern basiert auf eigenen Erfahrungen.“ Schau an. Die Auflösung in eigener Sache gibt’s dann im Track „Mein Kampf“ mit der entlarvenden „Jedem das Seine“-Rhetorik: „Jeder bekommt das, was er verdient. Daran glaube ich fest.“

“Der Letzte seiner Art” erscheint am 4. September bei G-Lette Music/Intergroove.

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