Beiträge zum Stichwort: Alec Empire

[Album+Stream] Atari Teenage Riot – Is This Hyperreal?

41hhai10rl_sl500_aa300_Is This Hyperreal? Aber selbstverständlich, wenn Empire, Endo und CX KiDTRONiK wieder mal ein paar neue Ebenen zwischen Punk und Elektronik einziehen. Und, um gleich einmal ein paar Pflöcke einzuschlagen, bei „Blood In My Eyes“ ein popblutiges Stück herausbrüllen, das wie eine Abrissbirne gegen die Audiolith-Türme kracht. Neunziger? Yeah, right, Punk. „Achtung, Achtung, hier spricht Atari Teenage Riot! Wir haben uns verbündet und wir werden zusammen zum Bundestag marschieren! Und wir sagen: Hände hoch! Kommen Sie mit erhobenen Händen raus. Sie sind verhaftet!“ So wird’s unter anderem im Titeltrack gesprochen und so wird’s dann auch gemacht. Deutschland has gotta die, da müssen wir jetzt ja nicht mehr lange diskutieren. Einfach weitersagen. Den dynamische Punktransfer ins einundzwanzigste haben ATR mit ihrem gerade mal viertem Album geschafft, was wir draus machen, ist unsere Schuld. An zu viel Elektronikgeballer soll’s jedenfalls nicht scheitern, das ist zugunsten des unterschwellig Explodierendem zurückgefahren. Wichtig? Richtig!

“Is This Hyperreal?” erscheint am 17. Juni bei Digital Hardcore.

NME.com exclusive album stream ATARI TEENAGE RIOT “IS THIS HYPERREAL?” by Alec Empire/ ATR

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The Big Pink – A Brief History Of Love

the-big-pinkThe Big Pink aus London, das sind Robbie Furze, Ex-Gitarrist bei Elektro-Exot Alec Empire aus Berlin, sowie Milo Cordell, der zuvor als Label-Chef Hipster-Bands wie die Klaxons und The Teenagers entdeckte. Diese Fakten zu kennen hilft, den künstlerischen Anspruch ihrer 2007 gegründeten Band zu verstehen: The Big Pink geht es um Inszenierung. Das macht die sinnliche Ästhetik der Musikvideos deutlich, das geht aus dem überkandidelten Albumtitel „A Brief History Of Love“ hervor, und das demonstriert nicht zuletzt die Musik: Mit großer Geste bewegen sich The Big Pink irgendwo zwischen epischen Synthie-Wänden und Dance-Beats á la Manchester Rave, mal breiten sie zu simplen Moog-Melodien und gezupften Gitarren bittersüß bis kokett ihr Liebesleben aus. Keine Frage: sauber inszeniert, das Ganze.

“A Brief History Of Love” ist bereits bei 4AD/Beggars erschienen.

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