Beiträge zum Stichwort: Death Cab For Cutie
Telekinesis! - Telekinesis!
15. August 2009
Den Bandnamen kann man wunderbar durch die Zähne zischen, sonst hat das Debüt von Michael Benjamin Lerner, der hauptverantwortlich hinter den Songs steht, so gar nichts Verkniffenes. Telekinesis machen leicht verständlichen Indierock - was banal klingt, es aber nicht ist. Wenn es nämlich einfach wäre, was Lerner hier veranstaltet, gäbe es sicherlich mehr dieses unwahrscheinlich eingängigen Gitarrenpops - als Bezugspunkte seien mal Death Cab For Cutie und das zweite Brendan-Benson-Album „Lapalco” genannt. Ein konstantes Wundern und Staunen zieht sich durch die Songs; jemandem zuzuhören, der sich nie langweilt, das ist doch schon die halbe Miete.
“Telekenisis!” ist bereits bei Morr Music erschienen.
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M.Ward - Hold Time
27. Februar 2009
Der aufwändigen und hübschen Verpackung steht der inliegende Longplayer in nichts nach. „Hold Time” ist in jeder Hinsicht weniger spröde als seine Vorgänger, womöglich hat die Zusammenarbeit mit Zooey Deschanel als „She & Him” bei Matthew Ward einige Spuren hinterlassen. Die Kollegin, die auch bei „Never Had Nobody Like You” einige Zeilen singen darf, scheint dem Grantler ein wenig Popappeal beigebracht zu haben. „Hold Time” ist eine perfekt ausformulierte Indiefolkplatte, die Wards Songwritertalent endlich auf eine hell erleuchtete Bühne statt auf einen wackeligen Schemel stellt. Schade, dass Deschanel ihn nicht auf von seinem chronischen Liebeskummer heilen konnte: Die Dame ist mit Death Cab For Cuties Ben Gibbard verheiratet.
Zum Reinhören: Der Track “Never had nobody like you”
“Hold Time” ist bereits bei 4AD/Beggars/Indigo erschienen.
Mit freundlicher Genehmigung von “Hamburg Pur“.
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