Beiträge zum Stichwort: Diplo

Santogold ft 3-6 Mafia & Project Pat – Shuvit

santiVon everybodys darling Santogold gibt es via Diplos Blog den exklusiven Track Shuvit von Santogold ft 3-6 Mafia & Project Pat als MP3 zum Download. Brooklyn we go hard – again.

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Diplo – Decent Work For Decent Pay: Collected Works Volume 1

diploalbumcover_cov_lgWes Pentz ist so ein geiler 24/7-Typ. Seit dem Release des übergeschnappt-großartigen Albums „Florida“ im Jahre 2004 hat er vor lauter Umtriebigkeit keinen Fuß mehr auf den Boden der Bedeutungslosigkeit bekommen. Produktionen in eigener und fremder Sache, das fantastische Mad Decent-Label, massive Tour-Nachtschläge und – man vergisst es fast – Dutzende Remixes für das Who is Who von HipHop über Baile Funk bis this thing called Pop.

Bei dieser hier vorliegenden Werkschau zeigen seine Arbeiten von M.I.A. bis Kano im Guten wie im Schlechten, was Diplo so besonders macht: Niemand knackt Strukturen mit dem Bass-Hammer so gut wie er und das wissen (leider) alle. All zu ähnlich reihen sich die Auftragsarbeiten aneinander und veranschaulichen nur zu deutlich die immanente Schwäche eines Albums, das sich als Remix-Zusammenstellung versteht.

Jeder will einen Teil des Kuchens, Zeit für Experimente bleibt ausschließlich für das eigene Werk über. Und wenn dann aus rechtlichen Gründen noch der beste Remix mit „Harder Better Faster Stronger“ (Daft Punk) fehlt und seine formidable Neubearbeitung des Radiohead-Tracks „Reckoner“ ebenfalls durch Abwesenheit glänzt… dann geht die Relevanz leider in den Keller. Dann doch lieber alle 14 Tage bei Mad Decent vorbeischauen und sich sein frisches Giveaway sichern. Da hat man irgendwie mehr davon.

Decent Work For Decent Pay: Collected Works Volume 1 erscheint am 23. Januar bei Big Dada / Rough Trade.

Edit: Black Lips – Veni Vedi Veci im Diplo Remix als Download



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Radiohead – Reckoner (Diplo Remix)

reckonerremixMan fragt sich, wie oft man noch in die Innereien des Radiohead-Albums “In Rainbows” (Genau, das mit dem Download for Free) packen und immer noch etwas Schmackhaftes herausziehen kann. Der Remix-Wettbewerb zu dem Track “Nude” sprengte ja schon alle bekannten Ketten, Grenzen etc. und nun darf man sich am nächsten Radiohead-Werk versuchen: “Reckoner” heißt das gute Stück und u.a. hat sich jetzt auch Diplo dessen angenommen. Auf die ihm eigene Art, denn übrig geblieben ist vom Original fast nichts.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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Santogold – Santogold

Zuerst einmal: Santogold ist glücklicherweise weder die neue M.I.A. noch der nächste in die Charts gepushte R’n'B-Darling. Wer so was denkt, hat das gleichnamige Debütalbum der Phila- delphierin bestimmt ohnehin links liegen lassen. Als Santogold letztes Jahr für die meisten aus dem Nichts auftauchte, waren die Vergleiche noch schneller zur Hand, als das sonst der Fall ist:

Die einen schrieben “die neue Lily Allen” herbei, weil Santogold auch mit Mark Ronson zusammengearbeitet hat; andere winkten sie als x-ten Björk-Klon durch, nur weil sie mit ihr tourte und ebenfalls in keine Schublade passen wollte. Die, die es am allerwenigsten verstanden hatten, schrieen sogar etwas von New Rave, nur weil hier jemand Modisch-Bunt trug statt die üblichen schwarz-weiß-grauen Röhrenuniformen. Santi White, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, plündert aktuelle Popströmungen, mischt diese mit verschiedensten Ethno-Einflüssen und gestaltet dabei einen mehrschichtigen, federleichten sowie tanzbaren Musikentwurf. Konsequent blickt sie nach vorne, über den Tellerrand von Südafrika, Brooklyn und Berlin-Neukölln hinaus zu einem Ort, an dem in tausend Jahren noch alle zum subtil explodierenden “L.E.S. Artistes”, dem verschleppten Halluzinogen “My Superman” oder zur nervösen Breakmaschine “Creator” tanzen werden.

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M.I.A. – Paper Planes (plus Remix)

Da hier kürzlich die Formulierung “Single des Jahres 2007″ der Tastatur eines Menschen mit offensichlichem Faible für all zu Weinerliches entsprungen ist, muss ich doch mal eine anderslautende Meinung kund tun. Seit August hat M.I.A.´s Track mir schon die Stimmung so einiger verhagelter Tage gerettet. Und: Ein Track, in dessen Chorus Samples von Nachladen und Entsichern zu hören sind, muss doch hier einfach gekürt werden.

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Wer jetzt “alter Hut” herumgähnt, bekommt hier seinen Mehrwert in Form eines Remixes mit Raps von Rich Boy und Bun B:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Diplo, ja auch für das Original verantwortlicher Produzent, stellt in seinem Blog sogar diesen Remix zum Herunterladen nebst Instrumentalversion bereit (Karaoke anyone?) . Wem das noch nicht genug ist, kriegt hier noch zwei leicht abgewandelte Versionen.

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Mad Decent Radio

Mad Descent RadioDiplo ruht sich nicht darauf aus, für M.I.A. produziert, auf Big Dada mit seinem aufregenden Debut-Album Florida das Erbe DJ Shadows angetreten, die Baile Funk-Lawine ins Rollen gebracht und in Folge Remix-Aufträge von Kanye West bis Bart Simpson eingefahren zu haben. Einige der großen Künstleraufgaben bewältigt er offenkundig: Trotz Media-Hype lässt er sich weder stilistisch festnageln, noch verliert er sich in Gefälligkeiten sondern hält das Ohr an die Böden der Welt (where Woytila only kissed them).

Mad Decent heisst sein Label, auf dem produziert, aufgelegt, getourt und einmal im Monat Äther und Netz mit feinsten Radioshows bereichert wird.

Hard to find: Die Radio-Homepage mit Quicktime-Audio-Stream (wtf?) und dem iTunes-Podcast. Non-Fashion-Victims ohne iTunes klicken hier für den Podcast-RSS-Feed.

Im Podcast-Archiv finden sich einige Perlen: Shows in denen der elektronische oder traditionelle Underground von Israel, Paris, Elfenbeinküste, New Orleans oder Buenos Aires vorgestellt oder verstorbenen Größen wie J Dilla oder James Brown Tribut gezollt wird.

Wem die Shows zu kurz geraten, bekommt hier seinen zweistündigen Essential Mix auf BBC Radio1 vom September 2007.

Weitere Infos bietet dieses Video-Interview:
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