Beiträge zum Stichwort: Dubstep-in-D

Flextronic - Oldboyneedsadirtyrave Promo-Mix

flex_mix_coverFlextronic macht es sich schon seit über 4 Jahren als Producer in den weiten Landen des Dubstep heimisch. Wenn man Rückschlüsse von seinem Sound zulässig sind, muss er sein Lager wohl in einer eher kühlen und ungemütlichen Ecke aufgeschlagen haben. Wobble-Klischees und Formel-Dubstep gibt es bei ihm nicht, der Old Boy mit zweistelligen Jahresringen an Erfahrung im Producing und noch längerer Geschichte als Drummer hat sich seinen eigenen Dubstep-Sound erarbeitet, was ihm in diesem Jahr schon zwei Releases beim britischen Eight:FX-Label eingebracht hat. Findet ein deutscher Producer Anklang im Dubstep-Mutterland ist das ein handfester Hinweis, dass es sich lohnt, zweimal hin zu hören.

Flextronic´s 30-minütiger Mix mit aktuellen Produktionen zeigt, dass er es dreckig braucht. Der titelgebende Opener geht nach dem Technobeat-Intro grimmig stoisch nach vorne und definiert die Eckpunkte von Flextronics Sound: Absolute Sicherheit für tighte Beats ohne Baukastenformen, feine Atmosphären und nicht-vorausschaubare Arrangements. “Lush Life” nimmt dann das Tempo nochmal leicht raus, bevor´s dann endgültig vom Sofa in den nebelgeschwängerten Club zieht.

In solchen verdingt sich Flextronic nicht nur als DJ, mit seinen Dubby Friends legt er auch einen umwerfenden Live Act hin: Mit 2 MCs, DJ, Percussionist, Tänzerin und dem Meister an diversen Gerätschaften steigt der dirty Dubstep-Rave.


Download

Tracklist:
1. oldboyneedsadirtyrave
2. lush life
3. tferk
4. metal fetique
5. arakis
6. escape from mental planet
7. infiniti

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Dubstep in Deutschland: Dubstep Sessions Volume 2

Dieser Artikel bildet den Auftakt einer Serie über Dubstep in Deutschland, in der Künstler vorgestellt werden, die sich hierzulande mit dieser noch jungen Musikrichtung beschäftigen. Denn Dubstep ist schon lange kein reines “London Ting” mehr. Auch auf dem Kontinent wird auf den Sofas zu Dubstep genickt und in den Clubs getanzt, Parties sprießen aus dem Boden und neue Produzenten liefern frischen Track-Nachschub.

Vor wenigen Tagen erschien die Compilation “Dubstep Sessions Volume 2″ auf Producer Network Records (PNR). Das vierte Albumrelease auf PNR vereint 11 Tracks von 10 Menschen und ihren unzähligen Maschinen. Die erste Dubstep-Compilation auf PNR erschien vor fast genau einem Jahr und auf Volume 2 wummert, knarzt und knackt es, als gäbe es kein Morgen:

Im Opener zeichnet Cruel Culture mit Gitarren und Piano cineastische Weiten, Term´s “Lifted” bohrt dicke Tanzflur-Bretter, Marauder streut bei “Dubbed in Vain” tief verwurzelte Reggaesamples ein, Doe sucht die meditative Deepness und Hi-Lar die Abstraktion. Zwischen diesen Eckpunkten bewegen sich noch sechs weitere großartige Tracks, die alle eine eigene Handschrift tragen, das Album aber trotzdem nicht zerfleddern, sondern einen für eine Compilation ungewöhnlich homogenen Gesamteindruck hinterlassen.

Weitere Infos und Hinweise zum Erwerb des Albums über alle führenden Online-Shops (unterschiedliche Preise!) gibt es auf der Minisite zum Album. Wer sofort einen 20-minütigen Vorgeschmack mit je ca. 1,5 Minuten pro Track hören und sich dabei ein ausführliches Interview mit PNR-Macher und Produzent Polarity zu Gemüte führen will, der muss einfach weiterlesen.

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