Beiträge zum Stichwort: Elektronik

Efdemin live in Munich 4.12.2009

Knaller-Liveset von Efdemin (Dial Records) live @ Phantasma im Münchner Harry Klein Club vom 4.12.09 – Enjoy!

Efdemin (Dial Records) Live @ Phantasma, Harry Klein Club, München – 04-12-2009 by R_co

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Jazzsteppa – Bullet proof

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Hach, bei der Rooftop-Party möchte man auch gleich mitmachen. Wunderschän elektro-drone-psychedelic Track von Jazzsteppa.

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Fuckpony – Let The Love Flow

23057176Jay Haze ist mit seinem Projekt Fuckpony mittlerweile bei Ellen Alliens Label BPitch Control gelandet und scheint sich von seinem Partner Sanim, der auf dem letzten Album “Children Of Love” noch mit an den Reglern saß, getrennt zu haben. Zumindest taucht der Name in den Credits zu “Let The Love Flow” nicht mehr auf. Die Stücke schielen mehr auf die Afterhour als auf die Peaktime, kranken aber manchmal daran, sich nicht so ganz zwischen Verspultheit und Groove entscheiden zu wollen. Haze verzichtet weitestgehend auf Samples. Das Tempo wird immer wieder gedrosselt, manchmal so lange, bis der Drive komplett weg ist. Die Produktion wirkt trotz der Gastvocals und vielen Instrumente etwas planlos, die zahlreich vorhandenen Reminiszenzen an Chicago klingen im Vergleich zu den Originalen recht lahm. Highlight bleibt das haarsträubend dämlich betitelte Pianohousestück “Orgasm On The Dancefloor Saturday Night”. Insgesamt fehlen die Spannungsbögen, das Album plätschert zu sehr vor sich hin. Als Soundtrack zur verstrahlten Afterhour mag das gut funktionieren, einen bleibenderen Eindruck hinterlässt diese Platte nicht.

“Let The Love Flow” ist bereits bei BPitch Control/Rough Trade erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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Luciano – Tribute To The Sun

23057191Mit seinem chilenischen Kumpel Ricardo Villalobos mischt Luciano seit einer guten Dekade schon die elektronische Tanzmusik auf und hat mit Cadenza eines der wichtigsten Houselabels unserer Zeit etabliert. Lange Zeit in der Schweiz beheimatet, scheint er seinen Wohnsitz immer mehr nach Berlin verlagert zu haben. “Tribute To The Sun” ist ein unaufgeregtes und harmonisches Elektronikalbum geworden. Lucianos Musik ist minimalistisch, wobei minimalistisch nicht zu verwechseln ist mit dem drögen Preset-basierten Geklacker, das in den letzten Jahren oftmals unter dem Label Minimal Techno verkauft wurde. Dafür ist sein Ansatz im positiven Sinne zu eklektisch. Polyrhythmische lateinamerikanische Klänge treffen auf senegalesischen Gesang, Dubtechno auf klassisches Songwritertum, karibische Percussions auf Field Recordings. Techno wird hier, ohne krude Begriffe wie “Weltmusik” bemühen zu wollen, tatsächlich als globale universelle Sprache verstanden. Es gibt keine offensichtlichen Hits, aber das Album ist in sich homogen und hat eine größere Reichweite als nur den Club verdient.

“Tribute To The Sun” ist bereits bei Cadenza erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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Big Up Podcast 11 – Vaccine

christine_podcast11

Einstündiger Rundumschlag von Helios über Kito bis Radiohead. Feiner Stoff der DJane für das Bug Up Magazine.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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Calvin Harris – Ready For The Weekend

23056728Calvin Harris hat sich vom Schlafzimmer aus direkt in die britischen Charts hinein produziert. Seine Songs bastelt der junge Schotte am Heimcomputer, der Song “Acceptable In The 80s” schaffte es seinerzeit sogar bis in die Beletage der deutschen Fernsehlandschaft – als Jingle von “Germany’s Next Topmodel”. Erst kürzlich hatte er zwei Number-One-Hits in UK, und das fast zeitgleich. Zum einen als Sidekick von Dizzee Rascals “Dance Wiv Me”, schließlich auch mit der eigenen Single “Ready For The Weekend”. Als Produzent ist der Junge gefragt wie nie. Gerüchten zufolge gibt es demnächst wieder eine Kollaboration mit Kylie Minogue, auch Katy Perry soll angerufen haben. Calvins neues Album hingegen bleibt bis auf die catchy Single mit den Gaga-Lyrics (“oh, I put on my shoes / and I’m ready for the weekend”) ein wenig hinter dem Knaller-Debüt zurück. Sorgen muss man sich aber nicht um Calvin, denn wer einmal seinen Fuß in diese UK-Top-10-Tür gesetzt hat, der kommt da bekanntlich nur schwer wieder raus. Wer will das auch schon?

“Ready For The Weekend” ist bereits bei Ministry of Sound erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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Boys Noize – Power

23056829Auf dem zweiten Album nimmt sich Alexander Ridha etwas zurück. “Power” bietet zwar wieder mal gute In-yer-face-Tanzunterhaltung, aber eben nicht mehr ganz so rockbürstig wie der Vorgänger “Oi Oi Oi”. Justice, Ed Banger und Konsorten haben mittlerweile auch wirklich alles gesagt, was sie sagen konnten, Filter rein/raus + Brochbollerbumm + x ist irgendwann nun mal ausgereizt. “Power” klingt streckenweise einfach wie ein ganz normales Technoalbum, teilweise sogar mit Neunzigerverweisen. Eins der Highlights ist das humoristische “Nott”, wo eine Roboterstimme in der Art, wie sie zuletzt von U96 benutzt wurde, mantraartig den Satz “I am not techno” wiederholt und dazu Ravebeats erdröhnen, die Westbam schon vor zehn Jahren in der Abstellkammer versteckt hätte. Das soll aber nicht heißen, dass wir es hier mit einem reinen Retro-Album zu tun haben, denn natürlich bewegt sich Boys Noize als Paradehipster immer am Puls der Zeit. Highlight ist das reduzierte “In Sweet Light”, das den aktuell obligatorischen “Township Funk”-Beat ziemlich locker zitiert und auf ein minimalistisches Electronica-Stück prallen lässt. Boys Noize hat sich vom Krach also ein Stück weit erholt, und das steht ihm gut. Nach Arbeiten mit den Black Eyed Peas produziert er nun auch Gonzales’ neues Album mit. Der Tourkalender ist für dieses Jahr ausgebucht. Es geht wohl voran.

“Power” ist bereits bei Word and Sound erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

Einen 60-minütigen Mix von Alex Ridha aka Boys Noize kann man hier auf seiner Seite anhören.

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DJ Cheeba – The Reels of Solid Steel

Seit das Digitale in die DJ-Kultur eingezogen hat, käuen Gadget-Nerds ja gerne den Marketing-Sermon über die “neuen Möglichkeiten” wieder. Effektivität & Bequemlichkeit bringen die Maschinchen zweifellos – manch einem hat nur das Rauchverbot die erhoffte Zurücklehnung verleidet – echte Qualitätssteigerungen sind jedoch dünn gesäht.

Ausnahmen, die der Remixkultur den technisch hürdengeminderten Spagat des Audiovisuellen aufzwingen, sind schon seit den frühern 1990ern im Ninja Tune-Umfeld angesiedelt. Coldcut & Hexstatic sind Legenden, die im Eigenbau Software entwickelten, um ihre Vorstellungen live zu realisieren.

Neuestes Exempel dieser Riege: DJ Cheebas “The Reels of Solid Steel” nutzt das mit Video-Plugin gepimpte Scratch Live nebst zwei Plattenspielern, um digitalen Ton & Bild mit klassisch-analogen Mix-, Juggle-, und Scratch-Methoden zusammen zu bringen. An mehreren Stellen darf (z.B. Minute 16) darf man dem Meister auf die Finger schauen und anerkennen, dass Digital DJing auch mehr sein darf, als ein paar MP3s aneinander automatisieren zu lassen. Doch auch wenn der Mix das Potenzial einer der meist genutzten DJ-Softwarepakete vorführt: “Auf Knopfdruck” geht hier nix. Über 1 Jahr hat DJ Cheeba den Mix entwickelt und bei Liveauftritten verfeinert. Über einem HipHop-Fundament spielt er sich frei durch alle Genres, die sich nicht rechtzeitig im Dateibaum versteckt haben. Auge und Humordrüse werden mit überraschenden Remix- und Mashup-Stunts aus Musikvideos und skurillem Filmmaterial stimuliert.

Absolut sehenswerte, wenn auch nicht revolutionäre Leistung in einer bislang leider von Wenigen beackerten Disziplin, deren Dramaturgie man anmerkt, dass sie für die öffentliche Aufführung angelegt wurde (vulgo: Wohl dem der Interwebgerät an TV und Hifi anschliesst und sich eine Stunde einklinkt).

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Buraka Som Sistema – Blood Diamond Mixtape

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Buraka Som Sistema (am Wochenende auf dem Melt!) werfen ihr donnerndes  ‘Blood Diamond Mixtape’ ins Netz. Download gegen Internetadresse hier. Tipp: Das Black Diamond-Album der portugiesischen Wunderkinder gibt´s derzeit für etwa 5,50€!

Das Tape kredenzt nicht nur großartige Tracks, sondern erinnert mit verschiedenen längeren Sprachsamples daran, dass inzwischen über 3 Millionen Menschen in Angola, Sierra Leone, Liberia & im Kongo in Konflikten um Diamanten das Leben ließen. In diesem Sinne:

diamonds-shallow-whores

Tracklist nach dem Klick: Den Beitrag weiterlesen »

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Anhören: Nosaj Thing

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Aufmerksam geworden bin ich auf Nosaj Thing durch sein im Juni erschienenes Album “Drift”. Fantastisches Gemisch aus Electronica und HipHop des jungen Mannes aus Los Angeles. Absolut empfehlenswert! Zum Reinhören und Downloaden zwei Tracks anbei.

Heart Entire

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Coat Of Arms

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