Beiträge zum Stichwort: HipHop

[Tracks] Black Milk – Computer Ugly Ugly / Why Worry

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[Album] DMX – Undisputed

dmxDMX aus Baltimore spielte Anfang der Nuller noch Champions League im globalen HipHop-Zirkus. Selbst wenn er in Deutschland nie auf dem Level wahrgenommen wurde wie einige seiner Kollegen. Doch dann: Hallo Sendepause. Sechs Jahre! Das Platteninfo bietet als Erklärung »Drogen« und »Gesetzeskonflikt« an. Klingt gleichsam realistisch wie nach der typischen Gangsta-Pose. Und so geht es auch auf »Undisputed« weiter. DMX hat es immer noch so was von raus, also die Illusion des tough guy mit dem Finger am Abzug. Doch dem inszenierten Schrecken und seinem außergewöhnlichen Flow gibt das Album auch noch echte Oldschool-Momente drauf: Die Arrangements wirken auffällig funky, fast schon Jurassic Five. Und genau das steht DMX’ knallhartem Rostkehlchen gut. Große Gangsta-Muppet-Show.

“Undisputed” ist bereits bei Seven Arts Music erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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[Stream] Roots Manuva – Banana Skank EP

BananaSkank

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[Video] Joey Bada$$ Feat. CJ Fly – Hardknock

Knochentrocken, aufgeraut, genial. Und ich hätte ob der Dollarzeichen beinahe weitergeklickt! Irre!

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[Video] Antwon – Living Every Dream

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[Album+Track] Flume – Flume

flume_coverGeht immer gut: menschliche Seele trifft mechanische Perfektion (siehe RoboCop). An der gelungenen Symbiose dieser zwei Komponenten schraubt der australische Produzent Harley Streten seit seinem 13 Lebensjahr, in dem er – so will es die Legende – seine erste Produktionssoftware in der Packung seiner Frühstücksflocken fand. Das weckte anscheinend den Tiger in ihm, denn acht Jahre später bringt Streten als Flume ein elektronisches Kunstwerk an den Start, das durchaus gesteigerte Beachtung verdient. Auf dem selbstbetitelten Debüt ließ sich der nun 21-Jährige von Künstlern wie The XX, Totally Enormous Extinct Dinosaurs und Four Tet beeinflussen. Er schafft es, seinen elektronischen Klängen Wärme zu geben, sie frei atmen zu lassen. Er greift Strukturen des R&B und HipHop auf, lässt sich vom Soul leiten. Samples wabern durch den Raum und werden durch saftige Synthies und samtige Beats aufgefangen, bevor sie einfach versickern. Dazu kommen Vocals, die mal grell reinschneien, mal sanft über den Tracks liegen. Oh, Lethargie, du kannst so aufregend sein!

“Flume” erscheint am 22. Februar bei Cooperative Music/Universal.

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[Album] Balthazar – Rats

Von der „loudest of all carnival bands” singen Balthazar in „Any Suggestion”, damit könnten sie selbst gemeint sein: Ihr instrumentaler Überschwang und die Mühe, keine Sekunde zu langweilen, wären auch in einem Zirkuszelt nicht fehl am Platz. Die Belgier vermengen auf ihrem zweiten Album HipHop mit Soul und Indiepop, wie es eben junge Bands tun, die sich bei ihrer musikalischen Vorliebenbildung nicht in Genregrenzen einpferchen ließen, dem Internet sei Dank. Ein jazziger Bass poltert durch atmosphärische Popnummern, Bläser spielen smarte Hooklines, Maarten Devoldere croont Whisky-getränkte Nachtgeschichten. Ein Erfolgsrezept für ihre Songs haben Balthazar noch nicht gefunden. So lange das Ausprobieren so gut klingt, darf das auch so bleiben.

“Rats” ist bereits bei Pias/Rough Trade erschienen.

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[Album+Video] Why? – Mumps, etc.

Das letzte richtige Why?-Album, das übrigens ebenfalls eine Erkrankung im Titel trug (»Alopecia«), schien für Yoni Wolf und seine Band Why? 2008 die endgültige Transformation vom schwer greifbaren HipHop-Act hin zur zugänglichen Sprechgesang-Indie-Band darzustellen. So zumindest wurde die Band häufig stilisiert, nachdem sie auf diesem Geniestreich ihre eckigen Stream-of-consciousness-Raps noch selbstbewusster als zuvor an verspielte Xylofon-Passagen, warm klingende Fender-Gitarren und überzuckerte Beach-Boys-Melodien montiert hatte. Mit der gleichen sektiererischen Wahrnehmung, die HipHop und alles andere 2012 immer noch ernsthaft trennen möchte, könnte man das neue Album »Mumps, Etc.« nun als Kehrtwende deuten. Aber schwer zu glauben, dass die Band selbst in solchen Kategorien über sich nachdenkt. Müßig also, das alles. Sicher ist: Der manisch nach vorne drängende Nähmaschinen-Nasal-Rap von Yoni Wolf sieht sich wieder einer spartanischeren Instrumentierung ausgesetzt. Am Ende des Albums driftet der Vortrag in musikalischer Schlichtheit sogar mehrere Tracks lang ab in eine Art marginal unterlegtes Sprechtheater. Ein eher zurückhaltendes Why?-Album mit eigenem Reiz, dem aber nur derjenige emotional nahekommen dürfte, der es immer und immer wieder laufen lässt. Dennoch um Klassen besser als die Outtake-Sammlung »Eskimo Snow«, mit der sich die Band zuletzt keinen Gefallen tat.

“Mumps, etc.” ist bereits bei CitySlang/Universal erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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[Video] Serengeti – Peekaboo

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[MP3] Oddisee – From Largo With Love

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