Beiträge zum Stichwort: HipHop

Eminem – I’m Having A Relapse

eminem

Guess who’s back? Eminems erstes Lebenszeichen nach vier Jahren Release-Pause kommt im typischen Dre-Sound daher und lässt auf ein starkes Stück auf Album-Länge hoffen. Rechnen wir einfach mal dreisterweise diese sehr guten 2 Minuten hoch. Hepp!

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Sage Francis – Conspiracy To Riot

sageStrange Famous Records-Inhaber, Spoken Word Artist und HipHop-Ikone Sage Francis verschenkt mal wieder einen Song. “Conspiracy To Riot” ist auf seiner Homepage zu haben und wenn man schon einmal da ist, sollte man sich auch kurz die Zeit nehmen und die Infos zur Verhaftung von Jared Paul nachlesen.

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Deichkind – Arbeit nervt

deichkindDeichkind haben, wie die meisten erfolgreichen Nordlicht-HipHopper mit Peak zur Jahrtausendwende, die Aggroisierung von deutschem Rap nur durch völlige Metamorphose überlebt: Fettes Brot wurden Radio, die Beginner wurden Jan Delay, Samy Deluxe Grinsekatze für GEZ- und Aids-Charity, Ferris kündigte sich gleich selbst etc. Deichkind wähnte man mit ihrem Wohnmobil eher Richtung Abstellgleis.

Dann die Neuerfindung, die besonders beim “Bundesvision Songcontest” sichtbar wurde: Über Gas gesenkte Stimmen erreichte der Gaga-Pop “Electric Super Dance Band” den letzten Platz. Keiner blickte die Nummer. Respekt gab’s indes aber schon für den unterhaltsamen Willen zum kollektiven Irrsinn. Der setzte sich mit Verzögerung dann auch beim Publikum durch: “Remmidemmi” wurde ein echter Hit; die Live-Auftritte, man denke nur ans Melt!, sind legendär. Aber auf Platte? Was hört man da, die Gebrüder Indie-Blattschuss auf Beats? Hilfe! Ein paar von uns sind halt noch nicht vormittags schon voll. Okay, das postulierte Besoffskitum funktioniert mittlerweile als das (neben Kapitalismus) letzte verbindende Element all der utopiefernen Einzelkämpfer-Szenarien in Pop. Da ist Affirmation auf RTL2-Frauentausch-Doku-Level sicher eine Waffe der Ironie, das aber verpufft ja, wenn man letztlich auch nur Stichwortgeber für genau dieses Bierzelt wird. Und auch eine weitere Metamorphose kann es nicht geben, denn diese Partygeister wird die Band nie mehr los. Also Prost, solange es noch Spaß macht…

Mit freundlicher Genehmigung von intro.de

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Tricky – Knowle West Boy Tour 2008

trickyNein, den Begriff “TripHop” mochte Adrian Thaws alias Tricky nie. Dennoch wurde und wird er stets als prominenteste Stimme des Bristol-Sounds gehandelt. Eine Stimme, die Gefahr ausstrahlte. Seine permanent schlechte Laune wurde irgendwann als schnöde Lebensmittelallergie diagnostiziert und behandelt und so wie seine Laune stieg, sank die Qualität seiner Veröffentlichungen. Doch 2008 ist wieder alles anders: Tricky ist keifend und röchelnd zurück und die Shows zu seinem Album „Knowle West Boy“ versprechen dank Live-Band und zahlreicher Gast-Sänger die Rückkehr der einst so gefeierten Mischung aus HipHop, Punk und Dancehall, die den über zehn Jahre lang in New York und Los Angeles lebenden Briten so berühmt werden ließ.

08.10. – Berlin – Maria
10.10. – Hamburg – Übel & Gefährlich
12.10. – Frankfurt – Mousonturm
13.10. – Köln – Stadtgarten
14.10. – Amsterdam – Paradiso
15.10. – Luxemburg – Den Atelier
16.10. – Heidelberg – Enjoy Jazz Festival

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Roll Deep – Do Me Wrong

Am 06. Oktober erscheint das neue Album des UK-Grime-Kollektivs Nr.1, Roll Deep. “The return Of The Big Money Sound” heißt das gute Stück und hier das Video zur ersten Single, “Do Me Wrong” (feat. Janee).

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Asio Kids – Gang Thang

Mit verschleppten Beats und einer Brise Jazzyness kriegt man mich ja immer. Dementsprechend ein freudig erhobener Daumen für die Asio Kids, die auf der Achse Bayern – New York schon mehr als eine Handvoll erstklassiger Tracks gewuchtet haben. Kollege Arno Raffeiner hat dazu in der aktuellen Intro-Ausgabe ja bereits alles gesagt. “Gang Thang” heißt der nachfolgende Song, “Aero” das dazugehörige Album, das im Juli auf Buback erschienen ist. Sollte man sein eigen nennen.

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Roots Manuva – Slime & Reason

„You got to sing like no one’s listening. You gotta fart like there’s no one there to smell it!” Quietschfidelen Frohsinn versprüht Smiths ihr Rodney alias Roots Manuva im Zuge seines vierten Longplayers. Der Mann, der die Fahne des UK-HipHop in den letzten Jahren so ziemlich als einziger hoch gehalten hat, ohne dabei albern auszusehen, gerät allerdings mit „Slime & Reason“ in Gefahr, genau dort zu landen. Dabei geht es doch sogar um mehr als HipHop:

„With this record I was trying to tune into that old Channel One, Studio One aesthetic. Lord knows what they were drinking, smoking or eating or what they were doing or what was on their mind but to me that was a special period in music. Today, with the technology that’s available it’s pretty easy to make generic music, music that sounds like everything else. But to tap into an unique aesthetic, to make a long player that is of its own world is a harder job. How do we make it have an individual sound?”

Gute Fragen zu stellen, heißt aber lange noch nicht, gute Antworten zu finden. „Slime & Reason“ mag man sogar mit seiner Mischung aus Karnevalshymnen, melancholischem Funk und analogen Synthie-Attacken eine „Individualität“ zugestehen, „individuell“ ist aber nicht gleichbedeutend mit – genau – „gut“. Rodney Smith hatte für seinen neuen Tonträger scheinbar 14 annehmbare Ideen zusammen und hat diese auf exakt 14 Tracks verteilt. Manchmal funktioniert’s („It’s me oh lord“), meistens weniger, manchmal überhaupt nicht („Do nah bodda mi“). Den obligatorischen Hu-Hu-Hit gibt’s mit „Buff Nuff“, aber das hätte man auch mit einer schicken Single abhandeln können. Als langjährigen Fan befällt mich Ratlosigkeit, aber vielleicht kriegt er mich ja beim nächsten Mal wieder. Als Ein-Mann-Spaß-Combo jedoch nicht.

“Slime & Reason” erscheint am 29. August über Big Dada / Rough Trade.

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Big Dada verschenkt 10 Tracks seiner Lieblingskünstler – Bitte zugreifen!

01. Majesticons – Brain Party (Download)

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02. Lotek HiFi – Fire (Download)

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03. New Flesh feat. Cecil Pimpernel – Robert & Cecil (Download)

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04. TTC – Je N’Arrive Pas A Danser (Download)

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05. Infesticons – Hero Theme (Download)

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06. Infinite Livez – Pononee Girl (Download)

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07. Lotek HiFi – Ram Dancehall (Download)

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08. Roots Manuva – Bashment Boogie (Remix) (Download)

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09. NMS – Brave New World (Download)

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10. King Geedorah – Next Level (Download)

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Atmosphere – When Life Gives You Lemons You Paint That Shit Gold

Auf HipHop einzuschlagen, ist heutzutage ein Leichtes – zuviel Mist erblickt Tag für Tag das Licht der Welt: Gangster, die keinen Flow besitzen, machen einen auf Rapper, und Rapper, die über die nötigen Skillz verfügen, fehlt es an Hirnschmalz und machen einen auf Gangster. Die wahre Kunst liegt also darin, guten HipHop zu finden. Und da kommen Atmosphere ins Spiel. Von Anfang an, als sich Sean „Slug“ Daley und Produzent Anthony „Ant“ Davis in den frühen 90ern zusammentaten, stand für die beiden fest, dass im Rap auch für andere Themen als nur „Geld, Autos und Nutten“ Platz sein müsse. Atmosphere stehen für ausgeklügelte und intelligente Reime, die sie mit exquisiten Beats unterlegen. Davon zeugt auch „When Life Gives You Lemons, You Paint That Shit Gold“: Gitarre, Bass und Schlagzeug bilden das für HipHop ansonsten eher untypische Klanggerüst bei dem Album. Das lässt den Sound nicht nur organisch und deep klingen, sondern öffnet auch Raum für andere Instrumente; so beginnt zum Beispiel „Puppets“ nur mit Gastmusiker Erick Anderson am Klavier und ein paar Handclaps, doch das allein langt schon, um so manch anderen Rapsong weit hinter sich zu lassen, dem die zündende Idee fehlt und nur mit einer dicken Produktion aufwarten kann. „Shoulda Known“ hingegen klingt mit seinen wabbernden Synthies unglaublich pissed. Dazu erzählt Slug in den 15 Songs Geschichten von allein erziehenden Müttern und flüchtigen Begegnungen, die – auch sehr untypisch für das Genre – ohne ständige Selbstreferenzen auskommen. Reines Gold!

Atmosphere “Whe Life Gives You Lemons…” ist am 18. April via Rhymesayer/Rough Trade erschienen.

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Heliocentrics – Distant Star feat. MF Doom & Percee (Strange version)

“Malcolm Catto’s band turns traditional funk on its head with his syncopated drums tying up ’60s psychedelia and free jazz into chaos-on-the-one.” Das schrieb das URB Magazine über die Fusion aus HipHop, Jazz und Funk, den die neunköpfige Band um Drummer und Pianist Malcolm Catto formvollendet auf ihrem Album “Out There” zelebriert. “Distant Star” ist sowohl auf “Out There”, als auch auf der gerade releasten 12” inch enthalten.

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