Beiträge zum Stichwort: Hope Sandoval

Massive Attack - Heligoland

massive-attackDas Comeback-Album von Massive Attack eröffnet Tunde Adebimpe von TV On The Radio, der den dunklen Loop ‘n’ Roll seiner Band vorsichtshalber mitgebracht hat. Der verträgt sich gut mit dem groovelastigen Minimalismus der einstigen TripHop-Posterboys, die auf „Heligoland” so viele alte Bekannte und neue Gesichter um sich geschart haben, dass die Platte mehr nach Producer-Album als nach einer Band klingt. Dumpf-rauchiger Downbeat findet sich kaum, Robert „3D” Del Naja verleiht den Tracks ein crispes Hi-Fi-Gerüst, durch das knisternde Samples nur selten schleichen, wie Geister der Vergangenheit. Am Mikro gastieren neben den üblichen Verdächtigen Horace Andy und Martina Topley-Bird außerdem Guy Garvey von Elbow, Hope Sandoval und Damon Albarn. Soviel Starpower hätte es gar nicht bedurft, um sich Gehör zu verschaffen.

“Heligoland” erscheint am 5. Februar bei EMI.

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Hope Sandoval & The Warm Inventions - Through The Devil Softly

hope-sandovalMazzy Star schienen sich in den Neunzigern mit Bands wie Codeine oder Low einen Wettkampf zu liefern, wer langsamer spielen konnte, ohne dabei stehenzubleiben. Von dem hypnotischen Slowcore mit Shoegazereinflüssen hat Hope Sandoval sich befreit - aber nicht von der Zaghaftigkeit, mit der sich ihre Songs bewegen. Das zweite Album mit den Warm Inventions (hinter denen sich prominenterweise Colm O’Ciosoig von My Bloody Valentine verbirgt) ist erneut eine minimalistische Melange aus Folk, Americana und einer Art Country Noir, wie man ihn sich erst nach Sonnenuntergang zu spielen traut - wenn der Teufel schon schlafen gegangen ist. Eine Platte, die von jedem Nebengeräusch in Grund und Boden gebrüllt wird, und nicht um Aufmerksamkeit buhlt; eine kleine, feine Nachtmusik.

“Through The Devil Softly” ist bereits bei Nettwerk erschienen.

Hier der Song “Blanchard” aus dem neuen Album:

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