Beiträge zum Stichwort: Jimi Berlin

Fleischskandal!

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Jimi Berlin: Hartz IV-Erhöhung

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Jimi Berlin: Monsterpopelalarm!

Heute stellt das deutsche Wahlvolk die Weichen, wer es durch die bestehende und erst recht durch die noch kommende Krise mit ruhiger Hand und poltischem Geschick führen soll. Munitionen-Hauscartoonist Jimi Berlin hat sich seine Gedanken über entfesselte Finanzmärkte, Afghanistan-Falle und politische Legitimationskrisen gemacht. Und das ist dabei herausgekommen.

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Jimi Berlin: Hr. Mälzer und ich kochen Leberwurst

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Das Assoziationsareal meines Großhirns funktionierte wie immer prima. Die Illustrierte war längs gefaltet, deshalb konnte ich nur lesen: »Tim Mälzer: Mein Leben ist eine S…«.

»… eine Scheiße«, ergänzte ich flugs und dachte, ach guck an, beim Tim Mälzer ist auch nicht alles Sonnenschein, der hat wie jeder sein Päckchen zu tragen.

Aber so war’s natürlich nicht, denn in die Wirklichkeit entfaltet stand da geschrieben: »Tim Mälzer: mein Leben ist eine Show!«

Achso! Koch-Show wahrscheinlich.
Auf gehobenem Niveau natürlich und hinterher klatschen alle.

Als ich vor Jahren unglaublich innovativ die Spaghetti Bolognese mit Hundefutter anrichtete, weil kein Hackfleisch aufzutreiben war, klatschte keiner in der WG.

Bei Tim Mälzer in der Show müssen alle, die im Studio waren, nicht nur applaudieren, sondern hinterher sogar die Sachen aufessen, die er zusammengekocht hat. Egal, wie’s schmeckt.
Und alle müssen »hmhm« machen und Sätze stöhnen wie »Prima, Tim« oder »Ah, geiles Pesto! «, auch wenn ihnen vielleicht die Soße hochkommt, weil Tim total ungenießbare Pampe angerührt hat.

Merkt ja keiner von den Zuschauern.

Dann, zwei Wochen später, der Schock: Tim Mälzer muss in die Klinik wegen Depressionen, stand in der Zeitung. Der Stress und so.

Wenn ich eine Koch-Show hätte, würde ich den armen Tim Mälzer sofort einladen und zu seiner und meiner Erheiterung überlegen wir uns total beschissene Rezepte, wie z. B. Paprika gefüllt mit abgelaufener, leicht vergrünender Leberwurst. Dazu gibt’s rohen Reis mit schimmliger Fertigtomatensoße. Kredenzt wird Rollmopswasser.

Als Gäste habe ich aus Rache für jahrelangen Brechreiz vor dem Fernseher und hektisches Wegzappen-Müssen Johannes B. Kerner, Günter Jauch und diesen komischen Ben eingeladen, der bei jedem Wetter mit einer weißen Bommelmütze ohne Bommel in Talk-Shows rumhängt und immer aufdringlich gut drauf ist.

Stargast ist der Typ, der auf Spiegel Online die angeblich wichtigsten CDs der Woche bespricht und sich zur Strafe den von ihm gehypeten Scheiß megalaut in einer winzigen Schallkabine anhören muss, in der zwei Wochen alte Sushis vor sich hin gammeln.
Währenddessen essen die anderen Spacken den Müll, den Hr. Mälzer und ich ihnen vorgesetzt haben und geben dazu die vertraglich festgelegten Wonnelaute von sich.

Nach der Show geht es dann mit Salmonellenvergiftung, Hörsturz und Blaulicht ab in die nächste Klinik. Magenspülung und Darmeinlauf für alle in Großaufnahme!

Danach geht es uns allen besser.

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Jimi Berlin: Astrit Ramadani ist tot!

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Erläuterung: In der Saison 1996/97 war Astrit Ramadani der einzige Spieler des SV Eintracht Trier 05, der weder rauchte noch dem Trunke erlegen war, dafür aber mit Drogen handelte, erwischt wurde und fortan in der Gefängniself stürmte. Seitdem hat man nicht mehr viel von ihm gehört. Leider. Einige Prisen leistungsfördernder Stimulanzien hätten der jetzigen Mannschaft sicherlich gut getan.

An einem sonnigen Nachmittag im Mai saßen wir vor einer Glasbierschänke am Viehmarkt zusammen: Wurlitzer Klon, der berühmte Fotograf, Hr. Schwickerath, der berühmte Gitarrist, zwei Damen, die mir nicht namentlich bekannt sind, und ich.

Hr. Schwickerath forderte nach dem Verzehr einiger Biere Hr. Klon auf, seine am Vorabend geäußerte Behauptung, Astrit Ramadani, der ehemalige Stürmer des SV Eintracht Trier, sei tot, in dieser Runde zu wiederholen, was Hr. Klon* unter Gelächter tat.

»Mit drei Schüssen ins Gesicht. Im Wald, in Offenbach«, unterfütterte der urban talesman zudem seine Geschichte mit weiteren Informationen, die aber nichtsdestotrotz - vor allen Dingen von den Damen - juchzend als »Münchhausiade« und »die schlechteste Lügengeschichte aller Zeiten« abgetan wurde.

Auch Hr. Schwickerath und ich lachten tüchtig.

Hr. Schwickerath gab zudem zu bedenken, dass der berühmte Fußballer und jetzige Trainer des heimischen SV Olewig, C. Schiel, A. Ramadani noch am Vortag in der Stadt getroffen habe, was Hr. Klon aber kurzerhand als »albernes Geschwätz eines Kreisligatrainers« abtat. Eine der Damen witzelte, Hr. Schiel habe Hr. Ramadani vielleicht zwischen die Augen getroffen. Wiederum großes Gelächter.

Gut gelaunt wurden weitere Biere geordert, derweil Wurlitzer Klon* die Anwesenden abwechselnd als »Superahnungslose, die nie ins Stadion gehen« und »Lichtscheue« titulierte.

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Jimi Berlin: Hitler, Hoeneß, Rock’n'Roll

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In einer Rockband zu spielen ist am Anfang der größte Spaß, den man sich vorstellen kann. Nach einiger Zeit hasst man sich allerdings so abgrundtief, dass man lieber mit Tripper oder Uli Hoeneß in einem Bandbus oder abgerockten Ford Fiesta sitzen würde, als ausgerechnet mit diesen arroganten Popelgesichterbandkollegen. Trotzdem trennen Bands sich nie - sie lösen sich auf. Zehn Jahre später bereuen Bands, dass sie sich aufgelöst haben und spielen wieder zusammen, was ungefähr genauso fade und furchtbar ist wie eine wiederaufgenommene Beziehung oder ein dreimal warmgemachtes Rührei.

In einer Rockband zu spielen kann zwischen romantisch schön und zum Heulen langweilig alles bedeuten. Vor allen Dingen heißt es aber: Warten. Charlie Watts, der Schlagzeuger der Stones, meinte einmal treffend: »Ich spiele seit 30 Jahren bei den Stones, 28 Jahre davon habe ich mit Warten verbracht.« Am häufigsten warten Drummer und Bassisten. Sie sind zumeist zuverlässige Charaktere, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Drummer und Bassisten warten auf Gitarristen und Sänger.

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Kurz vor Transferschluss: munitionen kauft Jimi Berlin

jimi-berlin-foto-4a.jpgLange und zähe Verhandlungen liegen hinter uns, doch im letzten DSF-Doppelpass ließ munitionen-Urgestein Udo Lattek die Bombe platzen: Medien-Mogul und hunderttausend.de-Inhaber Jörg Halstein hat gegen eine immense Lizenzgebühr seine Rechte-Schatulle geöffnet und die berühmten “Hallo Tagebuch”-Kolumnen des noch berühmteren Uwe Reinhard alias des noch berühmteren Jimi Berlin…äh…rausgerückt. Kurz und knapp: Im Jahre 2009 gibt’s saftige Resteverwertung aus dem Hause Berlin mit reichlich Apathie, schneidigem Humor und Zuckerstangen für Alt-Rocker. Wir freuen uns drauf. Ihr besser auch, sonst war die Kohle nämlich in den Mosel-Treibsand gesetzt.

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Watch the Drummer!

Unser Kollege Uwe Reinhard aka Jimi Berlin ist als Mitglied in zahlreichen Musikgruppen ja geradezu verpflichtet, permanent auf der Suche nach neuen Bandkollegen zu sein. Daher überrascht es nicht, dass sich sein heute per Mail eingetrudelter Youtube-Tipp auf einen fulminanten Schlagzeuger bezieht. Was der Typ da abzieht ist derart mitreißend, sympathisch und durchgeknallt, dass es nur so eine Freude ist. Stellt sich allerdings die Frage, wie man um Himmels Willen auf ein derartiges Video stößt? Suchkombination “Korean + Show”? Dies sei das private Geheimnis von Uwe “Mosley” Reinhard…

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Jimi Berlin - Gefährliche Feste

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Jimi Berlin, dieser keiner Gefahr weichende Baum von einem Mann und unbestritten schönster munitionen-Autor, hat sich in eine von Dantes Vorhöllen gewagt: Pölich. Zur Weinfest-Zeit. Was kein Fremder vor ihm jemals überlebt habt. Aber hören Sie selber.

Weitere spannende Abenteuer mit Jimi Berlin gibt es in seinem tollen Buch “Das Fett im Auge des Betrachters”.

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Jimi Berlin - Der Peter, das Fahrrad und der Alkohol

uwe2.jpgUnter seinem teuflischen Pseudonym “Jimi Berlin” singt munitionen-Methusalem Uwe Reinhard nicht nur absonderliche Stücke wie “Tätowiermaschine”, sondern schreibt auch so tolle Bücher wie “Das Fett im Auge des Betrachters“. Manchmal kann man ihn sogar - meist mit hellwachen Augen ein Malz-Bier umklammernd - reden hören. Das ist dann meistens sehr schön. Weil ihm das auch selber gut gefällt, nimmt er seine Stimme manchmal auf und presst sie in ehemalige Wurstbehältnisse, beschriftet diese krakelnd mit dem Begriff “mp3″ und macht sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Danach bestellt er dann noch ein Malz-Bier.

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