Beiträge zum Stichwort: Jochen Distelmeyer

[EP+Stream] Jetzt! - Liebe in großen Städten

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Wow. Bei ebay würden für diese EP aus dem Hause Fast Weltweit wohl Milliarden bezahlt. Mehrwert: Noch eine alternative Version von “Kommst du mit in den Alltag”, später mit Fame bedacht von Distelmeyers Blumfeld. Toll. Und für die Nachwachsenden: Michael Girke war 1987 der Superstar im All, bevor wir alle zum Mond flogen. Bitte nie vergessen.

Jetzt! - Liebe in GROSSEN Städten by fastweltweit

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Blumfeld - 1000 Tränen Tief

Weil’s so ein wunderbares Konzert mit Jochen gestern im Thalia Theater war, ein mächtiges Video aus der trächtigen Vergangenheit.

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Wir sind Helden - Bring mich nach Hause

cd_wir_sind_heldenDie Helden sind müde. Zumindest gewinnt man den Eindruck auf einer Vielzahl der Stücke auf „Bring mich nach Hause“, da ist der Titel bloß der erste Marker. Eine zurückgenommene, oft akustische Übung in Entschleunigung – oder eher darin, mal Dinge an sich vorübergehen zu lassen. Ein Höhepunkt ist „Die Ballade von Wolfgang und Brigitte“, ein nicht allzu entfernter Verwandter des Jochen-Distelmeyer-Stücks „Murmel“, der sehr einfach erzählt, wie das Leben einen manchmal k.o. schlägt. Judith Holofernes gelingen immer noch wunderbare Umdeutungen wie „Meine Freundin war im Koma und ich krieg nur ein lausiges T-Shirt“ – und das in einer niederschmetternden Pianoballade. Ein paar Ausfälle, die nach Fußgängerzonenfolklore klingen, kann man verzeihen; insgesamt ist „Bring mich nach Hause“ ein ziemlich souverän gewonnenes Heimspiel.

“Bring mich nach Hause” ist bereits bei Columbia erschienen.

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Die Sterne - 24/7

31vgvvqfpl_sl500_aa240_Jochen Distelmeyer demonstrierte einst in einem Interview, dass man über den Hit „Verstärker” seiner Band Blumfeld genauso gut „S’Express” singen könnte – einen Housekracher des gleichnamigen britischen Dance-Acts. Es ist nicht alles bloß Diskurs, manchmal war auch Disko in der Hamburger Schule. Diejenigen, die Groove und Tanzbarkeit aber immer als elementaren Teil ihrer Bandidentität gesehen haben, sind allerdings Die Sterne. Die EP „Der Riss” aus dem vergangenen Jahr deutete bereits die Richtung an, in die „24/7″ gehen würde: Auf dem Elektroniklabel Gomma erschienen, pumpten Houseklaviere im Rhythmus und fehlten Gitarren unentschuldigt. Auf „Himmel” und „Wie ein Schwein” vom neuen Album grüßt noch einmal der Indierock, vielleicht aber auch nur zum Abschied. Die Sterne haben ein elektronisches Album gemacht. „Wohin zur Hölle mit den Depressionen? Ich geh in die Disco, ich will da wohnen”, singt Frank Spilker im ersten Song. Aha, ein Konzeptalbum. „Niemand sieht traurig gut aus”, hieß es zuletzt in der US-Serie „In Treatment”. Außer Die Sterne. Die haben mal wieder eine
Platte voller Hits gemacht.

“24/7″ erscheint heute bei Materie/Rough Trade.

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Munitionen-Presseklub

So, mal schön bisschen was zum Schmökern am Wochenende:

1. Ein grauenhaftes Interview bei sueddeutsche.de mit Jochen Distelmeyer. Eine Idee, die grandios “scheitert” und der Interviewer dennoch nicht davon ablassen kann, sie immer und immer wieder aufs Tablett zu bringen.

2. Kaum sieht Ulf Poschardt die Felle für Schwarz-Gelb scheinbar davonschwimmen, wird er pampig. “Aber: Sie, die im Job und im Leben Verantwortung übernehmen, verwechseln diese Geschmacksurteile nicht mit der politischen Richtungsentscheidung dieser Wahl. Gemüts- und Distinktionswähler haben weniger zu verlieren: Sie können in ihren zu überlebensgroßen Spiellandschaften angewachsenen Szenevierteln die Regression zum Kuscheltier vollenden. Wer wirklich etwas zu verlieren hat, kann nicht anders als mit der Erststimme Union und mit der Zweitstimme FDP zu wählen ­– und wenn Sky Dumont Außenminister wird.” Den ganzen Wahnsinn gibt’s auf welt.de nachzulesen.

3. Merkel-Biograph und “Politologe” Gerd Langguth darf im Spiegel noch einmal Kampagnen-Journalismus vom Feinsten vom Stapel lassen. Sein “Plädoyer für die Entzauberung der Linkspartei” ist selbst für SPON-Verhältnisse ein starkes Stück, denn unter dem Deckmantel der wissenschaftlichen Betrachtung darf sich hier ein ehemaliger RCDS-Vorsitzender und Bundestagsabgeordneter der CDU (ohne dass diese Informationen dem Leser mitgegeben werden) am politischen Gegner abarbeiten.

4. No, we can’t. Interessante Inneneinsicht des Online-Wahlkampfs der SPD. Und wie sie ihn verloren hat. Auf freitag.de erzählt ein Insider.

5. Und noch die fast untergegangene Dreistigkeit schlechthin der letzten Tage: Ex-Bahnchef Hartmut Mehdorn wechselt laut Managermagazin in die Wirtschaft. Und zwar nicht irgendwohin, sondern zu Morgan Stanley, der Bank, die den Börsengang der Bahn maßgeblich begleiten sollte.

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Jochen Distelmeyer - In Zukunft alles offen

jochen

Mit seiner Band Blumfeld hat Jochen Distelmeyer deutschem Indierock in den Neunzigern eine unverwechselbare, hochkomplexe Sprache geschenkt, um nach und nach zu einem modernen Liedermachertum der klaren Worte zu
finden. Sein erstes Soloalbum „Heavy“ ist eine bruchlose Fortführung seiner Karriere: Ein Album über Trennungsschmerz und Liebe, das unumwunden Pop ist, an emotionaler Tiefe seinem Titel aber alle Ehre macht. Unser Mann Michael Weiland war im Auftrag von Hamburg:Pur ganz nah am Mann.

Man erwartet von Soloalben oft so eine Art emanzipatorischen Akt: dass man sich mit Nachdruck vom Alten löst. Das Gefühl hat man bei „Heavy“ überhaupt nicht.

Mir ging es auch nicht um Emanzipation oder Abkehr von irgendetwas, sondern darum bei mir, mit mir weitermachen – unter anderen Vorzeichen. Es gibt in den 16 Jahren Blumfeld nichts, was ich nicht gut fände, wovon ich mich distanzieren müsste. Das ist eine sehr wichtige, schöne, prägende Zeit gewesen, die mich dahin geführt hat, wo ich jetzt eben bin, mit einem veränderten Verständnis von mir als Musiker und als Mensch.

Welche veränderten Vorzeichen wären das denn?

Ich hab das Gefühl, dass ich mit dem, was ich versuche als Musiker und als Typ zu tun, alleine bin. Dass es dafür keine Role Models oder Instanzen zur Orientierung für mich gibt. Ich hab meine Dämonen aufgebraucht. Diese Strecke ist niemand vor mir gegangen, das ist mein Weg.

Als ersten neuen Song von dir hörte man „Wohin mit dem Hass?“ mit Zeilen wie „Lasst ihre Wagen brennen“ oder „Macht etwas Schönes kaputt“. Ist dir dieses Gefühl sehr vertraut?

Mir war so, als läge etwas in der Luft, etwas Gärendes, was darauf drängt, sich in irgendeiner Form entladen zu können. Und mich hat gereizt und beschäftigt, durch welche Stadien man damit geht. Und ich verstehe die Strophen so, dass, auch wenn es möglicherweise nachvollziehbare Gründe gibt die Wagen brennen zu lassen, das aber nichts mit dem Überwinden dieses Gefühls zu tun.

In der aktuellen SPEX-Titelgeschichte wird von Seiten der Goldenen Zitronen der leise Wunsch geäußert, du könntest dich musikalisch mehr trauen. Hattest du selbst im Vorfeld der Aufnahmen schonmal die Überlegung, das Ganze wieder etwas „edgier“ zu machen?

Och, ich finde es schon ziemlich edgy, was ich da mache. Ich glaube, diese Einschätzung ist abhängig davon, was man denkt, dass Mut erfordert. Und vordergründig edgigere Sounds zu fahren, finde ich zwar auch gut, hat für mich aber nichts mit „sich was trauen“ zu tun. Da geht es am Ende des Tages um ganz andere Sachen.

Was nach „Old Nobody“ kaum mehr in deinen Songs auftauchte, sind die synthetischen, elektronischen Elemente. Hast du überhaupt noch ein Interesse an Tracks, als Gegensatz zu Songs?

Ich finde auch Tracks nach wie vor super, und das ist auch etwas was mich immer noch interessiert. Aber für dieses Album mit diesen Songs, die im Laufe der Zeit entstanden sind, schien mir das nicht angezeigt zu sein. „Hiob“ hat ja auch noch so ein „trackiges“ Gefühl. Für die Zukunft ist alles offen.

Jochen Distelmeyers Solo-Album “Heavy” erscheint heute bei Columbia.

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Jochen Distelmeyer - Heavy: CD-Verlosung und warme Worte

distelmeyer

Werte Gemeinde, noch eine Woche bis zum offiziellen Release von “Heavy”, dem ersten Soloalbum von Jochen Distelmeyer. Ausführliche Worte dazu werden folgen. Denn es gibt einiges zu sagen: Hass, Prefab Sprout, Bienenjäger. Drei Schlagworte, die mit Inhalt gefüllt werden müssen.

Und weil der Anlass ein so spezieller ist, gibt’s auch erstmals auf Munitionen was zu gewinnen: Bitte schreibt uns bis zum 25. September einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag mit dem Stichwort “Heavy” und unter Ausschluss des Rechtsweges und Familienanghörigen gibt’s dann für den/die Gewinner(in) ein kleines Paket inklusive CD, einem Jochen-Poster und der Vinyl-EP “Lass uns Liebe sein”. Ausgelost wird am 25. September, der Gewinner wird per Mail nach seiner Anschrift gefragt und das Paket geht dann auf dem Postweg raus.

Um die sieben Tage bis zum Release noch angenehm zu verkürzen, hier noch einmal die Videos zu “Wohin mit dem Hass” und “Lass uns Liebe sein”.

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Jochen Distelmeyer - Lass uns Liebe sein

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Jochen Distelmeyer - Wohin mit dem Hass?

http://myspacetv.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&videoid=62198768

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