Beiträge zum Stichwort: Lily Allen

La Roux - La Roux

23055253Weibliche Popsensationen, die sich beim Synthesizerpop der grellen Achtziger bedienen, gab es zuletzt reichlich. Aktuell dominiert Elly Jackson mit ihrer androgynen rostroten Bübchenfrisur die Mode- und Musikgazetten dieser Welt und läuft Gefahr, zur nächsten großen Stilikone erhoben zu werden. Nach der letztjährigen Kitsuné-Debütsingle “Quicksand” und einer Tour im Vorprogramm von Lily Allen hat sie mit dem jungen unverbrauchten Produzenten Ben Langmaid ein Album zusammengezaubert, das sich irgendwo zwischen Achtziger-Retrosounds und aktuellen Haudruff-Elektronikproduktionen bewegt. Zwar hat die Hitmaschine zwischendurch auch den einen oder anderen Aussetzer gehabt, teilweise haben wir es aber mit elektronischen Popperlen zu tun, wie man sie zuletzt auf den Alben von Robyn und Ladyhawke gehört hat, so zum Beispiel die aktuelle Single “Bulletproof”. Das ist zwar keine wahrhaftige Sensation, aber immerhin eine gute Popplatte, die mindestens einen Sommer lang halten wird.

“La Roux” erscheint heute bei Polydor/Universal.

Mit freundlicher Genehmigung von Intro.

http://www.vimeo.com/4876662

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Lily Allen - It’s not me, it’s you

415pmteill_sl500_aa240_Bei Lily Allens Debüt „Alright, Still“ vor zwei Jahren ging die Meinungsschere weit auseinander: Von den einen für ihre britische Schnodderschnauze geliebt, bemängelten die anderen die gefälligen und austauschbaren Melodien des damals 21-jährigen MySpace-Phänomens. Genau so würden vermutlich auch die Sugababes klingen, wären die nicht solche Shoppingpüppchen. Ab dem 6. Februar darf nun wieder munter weiter gestritten werden, denn an dem Tag erschien Allens zweites Album „It’s Not Me, It’s You“, und die Vorzeichen sind denen von 2006 doch sehr ähnlich: Melodien mit der Halbwertszeit einer angebrochenen Milchtüte werden mit poppigen Beats aufgerüscht und dazu trällert die gute Lily was von „Fuck you (fuck you) / Fuck you very very much / Cause we hate what you do and we hate your whole crew / So please don’t stay in touch“. Da freut sich die auf Krawall gebürstete 16-jährige Teenagerin mit gebrannter Katy-Perry-CD in der Tasche und räumt aus Protest gegen die Eltern schon wieder ihr Zimmer nicht auf. Genau darauf hab ich echt gewartet.

Und hier noch die erste Single aus “It’s not me, it’s you” mit dem Titel “The Fear”.

YouTube Preview Image

“It’s not me, it’s you” ist bereits bei Parlophone/EMI erschienen.

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Ms. Mystique - Lily Allen & die Medien

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Heute erscheint “It’s Not Me, It’s You”, das zweite Album des britischen Boulevarddarlings Lily Allen. Der Titel lässt mutmaßen, dass sie sich nach all den Boulevardstorys (Stichworte: die gemeinsame Moderation des GQ-Awards mit Elton John, die in gegenseitigen Beschimpfungen endete, oder die On-and-off-Beziehung zu Ed Simons von den Chemical Brothers) wünscht, dass zur Abwechslung mal nicht sie im Spotlight steht. Sebastian Ingenhoff hakte bei der Dreiundzwanzigjährigen nach, ob dem so ist.

Was hat es mit dem Titel des neuen Albums auf sich?
Na ja, es soll eine Art Rätsel bleiben. Ich habe beschlossen, nicht groß über den Titel zu reden. Die darauf enthaltenen Songs sind sehr persönlich und offensichtlich, sie sprechen für sich. Da ist es vielleicht nicht schlecht, wenn der Albumtitel ein bisschen rätselhaft erscheint …

Viele Journalisten achten mittlerweile mehr auf deine Exzesse als auf deine Musik. Du befeuerst das natürlich auch durch dein wildes Partyleben. Dieser Boulevardrummel muss doch ganz schön nerven …
Klar nervt das. Und du kannst natürlich auch schwer beeinflussen, was die Leute über dich schreiben. Wenn ich in England auch nur das Haus verlasse, liest du, selbst wenn ich gar nicht in London gewesen bin, am nächsten Tag: “Lily was out last night and getting drunk in London.” Da wird also viel Mist geschrieben. Sie benutzen zum Teil uralte Fotos von mir und machen einfach neue Storys daraus. Der Rummel hat aber auch Vorteile: Wenn ich zum Beispiel sehr betrunken bin und einen Filmriss habe, kann ich mich am nächsten Tag selbst googeln, und dann sehe ich ja anhand der kursierenden Fotos und Partyberichte, was ich wieder mit wem angerichtet habe und wer gerade sauer auf mich ist. [lacht]

Du versuchst ja auch, dem mit deinem Blog entgegenzuwirken und die Dinge wieder gerade zu stellen …

Das mache ich natürlich. Wenn irgendwer wieder was schreibt, das komplett gelogen ist oder das mich verärgert, ist es immer gut, diesen Kanal zu haben, um zurückzustänkern. Es gibt bestimmte Journalisten, die permanent falsche Sachen über mich verbreiten, nur, um Reaktionen zu provozieren, die das gewissermaßen schon als Selbstpromotion betreiben.

Wie viel Zeit nimmst du dir für die tägliche Internetarbeit? Allein, deine MySpace-Seite zu betreiben, muss ja ein halber Job sein …
Das sind manchmal schon so zwei bis drei Stunden pro Tag, kommt immer drauf an. MySpace ist halt nach wie vor das erfolgreichste Promotiontool für mich und mein Projekt. Mir ist es wichtig, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Meine Plattenfirma hätte, glaube ich, ganz gerne die Kontrolle über meine MySpace-Seite, aber das lasse ich nicht zu. Sonst gäbe es da sofort irgendwelche bunten Leuchtreklamen. Die Leute würden da nicht mehr draufgehen. Sie würden sofort merken, dass es Fake ist.

“It’s not me, it’s you” erscheint heute bei Parlophone/EMI.

Mit freundlicher Genehmigung von Intro.

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Lily Allen - Womanizer

lily_allen_2008Mrs. Allen hat in ihrer jungen Karriere ja schon ein feines Händchen für Cover-Versionen diverser Künstler von 50 Cent (juhu) bis The Kooks (bäh) bewiesen. Jetzt also eine “Womanizer”-Neubearbeitung von Britney Spears. Das beste - zumindest mir bekannte - Cover des Outputs von La Spears. Und ein neues Lily Allen-Album steht ja auch schon in den Startlöchern…

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