Beiträge zum Stichwort: M.I.A.

M.I.A. - Vicki Leekz Mixtape

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M.I.A. - Maya

mia-mayaSicherlich am auffälligsten bei dieser Platte ist, dass Mathangi Arulpragasam hier alles noch konsequenter auf der Sollbruchstelle ihrer Kunstfigur M.I.A. verhandelt. M.I.A., die smarte Dancefloorwaffe mit geschmeidigem Ethno-Touch auf treibenden Beats, vs. M.I.A., die Provokationsmaschine, die Aussagen trifft, die jegliches Clubfeeling erstarren lassen könnten. Auf “Maya” ist daher vielleicht folgerichtig nur noch semiotischer Terror. “Born Free”, das Kopfschussporn-Video, ist dabei in letzter Konsequenz ein wenig zu platt, Mathangis Aussagen in Interviews sind dagegen immer etwas zu schwammig, und auf “Maya” wird nun auch noch der Beat unbarmherziger, Industrial-lastiger, verquer dubsteppig. Was soll man jetzt noch mal mit dieser Platte anfangen? Darüber nachdenken, dass Menschen einfach nur wegen roter Haare verfolgt werden könnten? Irgendwie doch noch zu den Beats und paar smoothen Songs hochgehen? Vermutlich alles gleichzeitig. Hey, M.I.A., deine Sollbruchstelle tut mir im Kreuz weh!

“Maya” ist bereits bei XL/Beggars/Indigo erschienen.

Erstveröffentlichung des Artikels bei Intro.

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M.I.A. - Born Free (Live at the Letterman Show)

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M.I.A. - Born free

http://www.vimeo.com/11219730

Die Provokation ist gelungen, YouTube verweigert sich dem Video zu M.I.A.s neuem Track “Born Free” von ihrem kommenden Album (Juni!). Der von einem Punk-Riff-Sample getragene Track macht keine Gefangenen. Muss das sein? Radikale Pose ist immer noch Pose.

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Neues M.I.A.-Video: There’s Space For Ol Dat I See

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Hingehen: Santigold

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Dass Santi White mittlerweile als Santigold firmiert und nicht mehr als Santogold, haben wir einem gewissen Santo Rigatuso zu verdanken. Der obskure Schmuckdesigner hat im langwierigen Rechtsstreit schlussendlich bei der Verwendung des Namens „Santo Gold“ obsiegt und Miss White nahm ein I für ein O.

Soviel zur Juristerei, jetzt zur Musik: Und da ist auch ein gutes Jahr nach dem Erscheinen der Singles „Creator“ und „L.E.S. Artistes“ der frische Duft des Neuen, des Unbekannten, noch nicht verflogen. Auch wenn Santi White im Musikgeschäft keine Anfängerin war; für Lily Allen, Res und Ashlee Simpson betätigte sich die ehemalige Sängerin der Punkband Stiffed als Songwriterin. Doch erst auf eigene Rechnung platzte die Bombe. Natürlich kann man Nina Simone, die Bad Brains, The Cure, The Pixies und die Talking Heads als seine Einflüsse nennen, es in einen eigenen Sound kulminieren zu lassen, hat vor ihr noch niemand auf so energetische und mitreißende Art und Weise geschafft. Dub, Pop, Rock und Elektronik behalten ihre originäre Kraft, reiben sich aneinander und drücken sich am Ende stolz und voller Kraft aus den Boxen.

Maßgeblichen Anteil daran hat das feine Händchen der New Yorkerin, sich dort zu bedienen, wo der Zeitgeist am lautesten tickt: bei Switch, Disco D, Sinden, FreqNasty oder Diplo. Gerade Letztgenannter hat ja schon mit M.I.A. die letzte Style-Sau durchs Dorf gejagt. Wo sich Mathangi Arulpragasam allerdings auf höchst dünnes politisches Eis begibt, konzentriert sich Santigold auf das Kerngeschäft Pop. Pop als Bestandsaufnahme, als Inspiration. Als einen Ort, wo Groove, HipHop, Wave und Indie gemeinsam die Hüllen fallen lassen. Und immer schön basslastig angelegt, damit es live auch ordentlich was zu wummern gibt.

Tourtermine:
10.07. Leipzig - Splash!-Festival
27.07. Darmstadt - Centralstation
29.07. Hamburg - Große Freiheit 36
30.07. Köln - Live Music Hall

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Ebony Bones - Bone Of My Bones

51nvclgt51l_sl500_aa240_Innerhalb kürzester Zeit hat sich die 24-jährige Ebony Thomas im nicht gerade hypearmen Königreich als das perfekte Gesamtpaket etabliert, auf das Fans wie Kritiker offenbar nur gewartet haben. Die einstige Schauspielerin verbindet eine außergewöhnliche Stimme, magische Bühnenpräsenz und eine knallbunte Mischung aus HipHop, Electro und Soul mit einer energetischen Punk-Attitüde. Ohne Reibungsverluste hat die stets außergewöhnlich ge- und verkleidete Charismatikerin die Frische ihrer Live-Auftritte auf Album-Format gebündelt. Ein bisschen M.I.A., hier und da ein Punk-Zitat und dem anscheinend notwendigen Sinn für einprägsame Statements. „I am Cleopatra reincarnated, in search of KFC.“ Dabei hätte sie soviel amtliche Verpackung gar nicht nötig, schließlich haben Songs wie „The Muzik“ auch ohne die Hybris genügend Kraft, diesen Sommer zu erobern. Ebony Bones gräbt tief in den Gewässern der Musik-Geschichte und verbindet sie mit dem State of the Art. Haltbarkeitsdatum ungewiss, aber für den Moment ein Triumph der Freiheit. Spaßig, nicht knochentrocken. Trendforscher of the world unite and take over.

“Bone Of My Bones” erscheint am 26. Juni bei PIAS.

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An interview with Diplo

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Pale Young Gentlemen - Paper Planes

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Die Welt der Cover-Versionen hält mancherlei Überraschungen bereit. So haben sich die Folk-Pop-Herren der Pale Young Gentlemen des Tracks vom Miss M.I.A. angenommen und eine hörenswerte Interpretation von “Paper Planes” fabriziert.

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N.A.S.A. - The Spirit Of Apollo

cd_nasaOkay, für’s Protokoll: N.A.S.A. steht für North America/South America und ist das übergeschnappteste Projekt seit „Psyence Fiction“, dem unter dem Namen „U.N.K.L.E.“ verwirklichten Spinner-Babys von James Lavelle. Die Lavelles von heute heißen Sam Spiegel alias Squeak E. Clean und Ze Gonzales alias DJ Zegon und haben so ziemlich die heftigste und längste Gästeliste ever aufgefahren: Wu-Tang Clan, Tom Waits, M.I.A., Santogold, Chuck D, David Byrne, George Clinton und so weiter. Und die ganzen Stars zu gut gelaunten HipHop-Beats und Brazil-Funk-Rhythmen durch das Studio gejagt. Es mag als Lockmittel hilfreich gewesen sein, dass der Bruder von Squeak E. Clean auf den Namen Spike Jonze hört, aber auch ohne diesen verwandtschaftlichen Schmierstoff dürfen sich alle Beteiligten selbst auf die Schulter klopfen, denn ein leuchtenderes Gute Laune-Feuerwerk haben die Plattenteller dieser Welt lange nicht mehr erlebt. Ein musikalisch unglaublich vielschichtiges Werk mit dem idealen Gemisch aus flockig und undergroundig. Hut ab!

Und um zu zeigen, wovon wir hier reden, die Tracklist!

01. Intro
02. The People Tree (feat. David Byrne, Chali 2na, Gift Of Gab & Z-Trip)
03. Money (feat. David Byrne, Chuck D, Ras Congo, Seu Jorge, & Z-Trip)
04. N.A.S.A. Music (feat. Method Man, E-40, & DJ Swamp)
05. Way Down (feat. RZA, Barbie Hatch, & John Frusciante)
06. Hip Hop (feat. KRS-One, Fatlip, & Slim Kid Tre)
07. Four Rooms, Earth View
08. Strange Enough (feat. Karen O, Ol’ Dirty Bastard, & Fatlip)
09. Spacious Thoughts (feat. Tom Waits & Kool Keith)
10. Gifted (feat. Kanye West, Santogold & Lykke Li)
11. A Volta (feat. Sizzla, Amanda Blank, & Lovefoxxx)
12. There’s A Party (feat. George Clinton & Chali 2na)
13. Whachadoin? (feat. Spank Rock, M.I.A., Santo Gold, & Nick Zinner)
14. O Pato (feat. Kool Kojak & DJ Babão)
15. Samba Soul (feat. Del Tha Funkee Homosapien & DJ Qbert)
16. The Mayor (feat. The Cool Kids, Ghostface Killah, Scarface & DJ AM)
17. N.A.S.A. Anthem

“The Spirit Of Apollo” ist bereits bei Anti/SPV erschienen.

Den Villains-Remix von Whatchadoin gibt´s zum Download

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