Beiträge zum Stichwort: Rainald Grebe

[Live] Rainald Grebe – Das Hongkongkonzert (3satfestival 2010)

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[Album+Stream] Rainald Grebe & Die Kapelle der Versöhnung – Zurück zur Natur

41mramivql_sl500_aa300_„Große Städte, flaches Land. Überall kannst du glücklich, überall kannst du traurig sein“, sang schon vor über 20 Jahren Jochen Distelmeyer im Blumfeld-Vorgänger Die Bienenjäger. Stadtleben und Landflucht sind auch die Themen Rainald Grebes. Wenn man vor lauter Werbern, Mietwucher und Beton gerne flüchten möchte und dann im Zirkuswagen in der Uckermarck sitzt. Glücklich und wehe nicht. Und sich von den töpfernden ebenfalls Geflohenen belästigt fühlt. Und den Dorfdeppen, die Unkräuter nicht von Beikräutern unterscheiden können. Also doch ne Latte to go? Vielleicht. Es bleibt schwierig. Grebe schafft dabei große Kunst, denn beim Bionaden-Bashing nicht stammtischlerisch und wie ein bauchreaktionärer Spiegel-Essayist zu wirken, ist gar nicht so einfach. Er zieht sich klugerweise oft genug in die reine Beobachterrolle zurück und wird dann automatisch am stärksten. Bester Beweis: Der wunderbare Song „Am Ofen“. Inklusive Carsharing, Peymann, Gras vom letzten Jahr. „Lass dein Blackberry an, hier gibt’s eh keinen Empfang. Und ich sag noch, ich will aus den Städten weg. Doch das ist gelogen.“

“Zurück zur Natur” erscheint am 2. September bei Versöhnungsrecords/Broken Silence.

Rainald Grebe & Die Kapelle der Versöhnung “Zurück zur Natur” by AgenturAgathos

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Rainald Grebe & Die Kapelle der Versöhnung – 1968

Das komplette Programm “1968″ von Rainald Grebe & Die Kapelle der Versöhnung beim 3sat-Festival 2008.

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Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5

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Rainald Grebe & die Kapelle der Versöhnung – Castingallee

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Wieder mal ein schöner Song von Rainald Grebe, dieses Mal mit der Kapelle der Versöhnung: “Castingallee”, live aufgenommen bei KenFM in den Berliner Fritz-Studios.

Castingallee

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Gutes Getreide: Rainald Grebe

rainald_grebeEhrlich gesagt ist Rainald Grebe jahrelang spurlos an mir vorbei geschlittert. Geändert hat sich dieser zu bedauernde Zustand durch seinen letztlichen Auftritt bei der ZDF-Sendung “Neues aus der Anstalt”, in der er das wunderbare Stück “Ich bin der Präsident” performte (Kann man sich hier via Youtube anschauen). Flugs mal auf seiner Homepage nachgeschaut und auf hörenswerte mp3s gestoßen. Bitte schön.

Familie Gold

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Pia

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Es ist gut

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Und hier noch ein wundeschöner Live-Auftritt des übergeschnappten Superduber-Songs “Massenkompatibel”.

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A Tribute to Die Goldenen Zitronen

Etwas Undankbareres als die Goldenen Zitronen zu covern, kann man sich kaum ausmalen. Schließlich sind die Original-Stücke doch bereits bis zum Anschlag ausgereizt, durch Perspektivenwechsel final. Endgültig. Der Ehrgeiz der beteiligten Protagonisten von Knarf Rellöm und Station 17 über Bernadette La Hengst bis hin zu Pelzig, Die Strafe und Rainald Grebe, den Tracks eine neue Sinnhaftigkeit einzuflößen, ist demnach dann auch – Gott sei Dank – nur spärlich ausgeprägt. Stattdessen wir die Verschrobenheit verschoben, die Melodiehaftigkeit verspult und das Gegen-Das-Gefühl gefühlt.

Hier will keiner abstinken, weil es wichtig ist. Wichtig, einer Band – im wahrsten Sinne – „Tribut zu zollen“, die sich in ihrer Abkehr von Marktwerten, schenkelklopfender Verbrüderung und Szene-Szenen jetzt schon knapp 25 Jahre deutlich und sperrig (was dank ihnen zusammen gehört) von jeder Art unbotsamer Vereinnahmung entfernt hält. Die den „Fun“-Punk-Film dann hat reißen lassen, als Deutschland wieder fett, besoffen und frech wurde. Mit „Das bisschen Totschlag“ den Ekel und das wortlose Fäusteballen entlang der Särge und Lichterketten in Texte presste. Und schließlich neben dem sprachlichen Unwohlsein auch weg ging von der musikalischen Fraternisierung, um ein noisiges Pepetuum Mobile zu entwickeln, das als Hörer nie billig zu haben ist.

Das Schöne an diesem Tribute-Album ist, dass es einem keiner leicht machen will. Außer vielleicht Rainald Grebe, der zielsicher „Für immer Punk“ in ein pathetisches Stockwerk hievt. Was diese Version dann auch zur offensichlichsten und besten Version macht. Kein Widerspruch. Denn bei aller soziologischen Krittelei im Tagesgeschäft haben die Zitronen immer nur mit dem Schuss scheinbar unrealistischer Visonärerei „funktioniert“. Und da können drei Minuten Pathos nicht schaden. Dafür scheppert’s ja gleich wieder. Versprochen.

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“A Tribute to Die Goldenen Zitronen” ist heute erschienen.

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