Maria Taylor - Lady Luck
11. April 2009
Als eine Hälfte des Damenduos Azure Ray, pflegte Maria Taylor einen ätherischen Folkpop, mit dem sie sich immerhin in das Herz Conor Obersts hauchte. Ihre Soloalben klingen um einiges beherzter, Taylor kann ihre Stimme erheben - und sie klingt auch über Flüsterlautstärke bezaubernd. „Lady Luck” hat eine überaus positive Ausstrahlung, keine Spur von Regenwetter, das man bei Azure Ray immer im Hintergrund den Rhythmus vorzugeben vermutete - ein ähnlich unbeschwerter Charakter wie ihn frühere Juliana-Hatfield-Platten besaßen. Alte Bekannte wie Andy LeMaster von ihrer anderen Band „Now It’s Overhead” durften an die Songs Hand anlegen, sowie die Bright-Eyes-Spezis Mike Mogis und Nik Freitas. Beim letzten Lied darf Maria Taylor als Gast sogar R.E.M.s Michael Stipe begrüßen - ein alter Bewunderer aus der gemeinsamen Heimatstadt Athens, Georgia. Wenn das kein Ritterschlag ist.
“Lady Luck” erscheint heute bei Nettwerk/Soulfood Music.
Alben, Musik
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