Beiträge zum Stichwort: The Beach Boys

[Konzert] Camper Van Beethoven – Nachtasyl (10.6.)

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Camper Van Beethoven sind für drei Dinge berühmt: die unkaputtbare Debütsingle „Take The Skinheads Bowling” von 1985, dass sie das Fleetwood-Mac-Album „Tusk” in Gänze gecovert haben, und für die minimal bekanntere Band Cracker, die Frontmann David Lowery zwischenzeitlich gründete. Weil eine Karriere aber nie so ganz rund ist ohne Reunion, haben Camper Van Beethoven Anfang des Jahres „La Costa Perdida” veröffentlicht, eine sonnige, psychedelische Beach-Boys-Annäherung, mit der sie nun auf Tour gehen. War das letzte Studioalbum „New Roman Times” 2004 ein etwas verkniffen-surreales Konzeptalbum zum „War On Terror”, lassen Lowery und seine altgedienten Mitstreiter diesmal ihre Songs einfach Songs sein, wie in dem wunderbaren Harmoniegesang in „Northern California Girls”. Da muss man zur Heldenverehrung gar nicht mal unbedingt die Nostalgiebrille aufsetzen.

Wann: Mo, 10.6., 21.30 Uhr
Wo: Nachtasyl
Wieviel: 20 Euro

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[Album] The Beach Boys – The Smile Sessions

the-beach-boys„Smile” ist eines der wichtigsten Alben der Popgeschichte, auch wenn es bis vor kurzem kaum jemand „richtig” gehört hatte. Unzufrieden und psychisch ausgelaugt verbannte Brian Wilson die Aufnahmen 1967 ins Archiv, von wo sie nur nach und nach das Licht der Welt erblickten. Der Nachfolger des epochalen Beach-Boys-Albums „Pet Sounds” war noch ambitionierter, noch mühsamer. Noch besser? „The Smile Sessions” kann die Frage nicht abschließend beantworten; wo die Arbeit abbrach, muss man sich mit Flickschusterei behelfen. Erstmals erscheinen allerdings die großen Songs wie „Heroes & Villains” oder „Good Vibrations” (das hier als eine Art Coda fungiert) in dem Kontext, der ursprünglich für sie gedacht war. Um ein wenig Blasphemie zu betreiben: Bigger than the Beatles.

“The Smile Sessions” ist bereits bei Capitol/EMI erschienen.

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